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	<title>Pandemie &#8211; Agni-Magazin</title>
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	<description>Du bist der Architekt Deines Lebens!</description>
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		<title>Sommer 2021 &#8211; innere Leichtigkeit in der eigenen Spiritualität im Alltag</title>
		<link>https://agni-magazin.de/sommer-2021-innere-leichtigkeit-in-der-eigenen-spiritualitaet-im-alltag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Nickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2021 10:00:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 13</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span><p style="text-align: center;"><strong>Von Michael Nickel</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Sommer ist da! Hurra! - wie jede Jahreszeit hat der Sommer seinen eigenen Charme und er bietet vielen verschiedenen Vorlieben etwas. Sei es für Frühaufstehenden ein herrlich kühler, lichter Morgen für einen Spaziergang im Morgentau oder eine Yoga- und Meditationspraxis auf der Terrasse oder im Garten - ein bruzzel-heißer, sonniger Nachmittag im Liegestuhl oder dem Strandtuch für alle Sonnenanbetenden - oder für alle Lang-Chillenden eine laue, lang andauernde blaue Stunde in der Hängematte mit gutem Lesestoff oder auf Terrasse, Balkon, auf dem Rooftop oder im Park mit guten Freunden bei einem geselligen Gespräch.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Vielfalt an Situationen und Anknüpfungspunkten ist es wohl, dass die überwiegende Mehrzahl von uns den Sommer liebt. Wir alle finden etwas, woran wir uns laben können. Ein Gefühl des "richtigen Seins" mag sich in uns ausbreiten. In anderen Worten: Die Welt entspricht (weitgehend) unseren Vorstellungen. Das Interessante dabei ist, dass dies nicht mal den ganzen Tag so sein muss, es reichen uns diese paar Stunden am Tag, in denen alles seinen Platz findet und sich zu einem Puzzle zusammensetzt, dessen Gesamtheit unserer Weltsicht entspricht - ohne Reibungen, ohne Ecken und Kanten, alles im Fluss.<!--more--></p>

<h3>Die Leichtigkeit des Sommer spüren und leben</h3>
<p style="text-align: justify;">Für manche unter uns mag dieses Gefühl in diesem Jahr besonders ausgeprägt sein. Für die Mehrheit unter uns war das letzte Jahr eine Folge andauernder Herausforderungen. Dieses anstrengende und innerlich fordernde Gefühl scheint nun bei vielen abzuklingen, angesichts der sich im Frühsommer entspannenden Pandemie-Lage. Dieses Gefühl von der Befreiung von vielfältigen Lasten erlaubt uns, die Aspekte des Sommer, die wir eh schon lieben, noch intensiver wahrzunehmen und uns daran zu erfreuen.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch der menschliche Geist hat seine Tücken - trotz allem positiven Erlebens und Erfahrens sind bei vielen Menschen Zweifel und Ängste vorhanden, die Herausforderungen könnten zurückkommen. Dies ist allzu menschlich. Als Reaktion auf unsere Zweifel und Ängste manifestieren sich die unterschiedlichsten Strategien, damit umzugehen. Während die Einen sich in das ersehnte, pralle Leben zurück stürzen, als ob es kein Morgen gäbe, verharren die Anderen in einer Art Erstarrung, als ob das Gestern ewig das Heute sei. Halten wir hier einen Moment inne und lassen uns diese Dichotomie nochmals auf der Zunge zergehen: Die Einen stürzen sich derzeit in das ersehnte, pralle Leben zurück, als ob es kein Morgen gäbe.<ssml><break time="1s"></break></ssml> Die Anderen verharren in einer Art Erstarrung, als ob das Gestern ewig das Heute sei. <ssml><break time="1s"></break></ssml> Zu welchem Verhalten tendierst Du?<ssml><break time="2s"></break></ssml></p>
<p style="text-align: justify;">So verständlich und menschlich diese Reaktionen sind, sie werfen beide die Frage auf, inwieweit sie uns konstruktiv in einem andauernden freudvollen und erfüllten Leben unterstützen. Denn genau das ist es, was nach Ansicht vieler spiritueller Traditionen der Welt, insbesondere des sogenannten "Ostens" erstrebenswert ist. Während die beiden genannten Verhaltensweisen sozusagen die extremen Endpunkte auf einer Skala menschlicher Verhaltensweisen nach einer Zeit der Entbehrung und Einschränkung darstellt, raten uns diese spirituellen Traditionen dazu, "den mittleren Weg" zu gehen. Darin liegt das Geheimnis, anhaltenden Glücks. Ein Lebensglück, das nicht von momentanen Bedingungen abhängig ist und das uns auch durch herausfordernde Zeiten hindurch trägt. Wäre das angesichts der Erfahrungen, die manche von uns in der Pandemie gemacht haben, nicht wundervoll? Immer etwas innerlich zur Seite zu haben, das uns stützt, nährt und trägt? Das uns innere Leichtigkeit, Gelassenheit und Gleichmut gibt? Das uns Hoffnung schenkt und uns im konstruktiven Sinne positiv denken lässt?</p>
<p><a href="https://agni-magazin.de/sommer-2021-innere-leichtigkeit-in-der-eigenen-spiritualitaet-im-alltag/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></description>
		
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vom &#8222;Garten unseres Geistes&#8220; &#8211; und wie wir ihn hegen, pflegen, wässern und erblühen lassen können</title>
		<link>https://agni-magazin.de/vom-garten-unseres-geistes-und-wie-wir-ihn-hegen-pflegen-waessern-und-erbluehen-lassen-koennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Nickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 May 2021 08:25:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 7</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span><p style="text-align: center;"><strong>Von Michael Nickel</strong></p>
<p style="text-align: justify;">vielleicht kennst Du das: je interessanter die Welt ist, umso weniger Zeit scheinen wir zu haben. Wenn wir uns für viele Dinge in der Welt begeistern und interessieren und vielfältig aktiv sind, fallen immer wieder einzelne Aspekte durch das Raster, obwohl sie uns wichtig sind. So geht es mir zur Zeit immer wieder, da ich intensiv am nächsten Buch im <a href="https://www.agni-verlag.de" target="_blank" rel="noopener">Agni Verlag</a> arbeite (-<ssml><break time="0.3s"></break></ssml> "<em>Zur elften Stunde: Swami Rama</em>" <ssml><break time="0.3s"></break></ssml>-) und mich intensiv mit dem Thema Klimapositivität in kleinen und mittleren Unternehmen auseinandergesetzt habe. So kam es, dass die Gedankenfutter-Rubrik in den letzten Wochen etwas zu kurz kam..</p>
<p style="text-align: justify;">Trotzdem ist genau diese Feststellung mal wieder Anlass, um wenigstens hier ein klein wenig über die Weltsicht zu philosophieren, die dem Yoga zu Grunde liegt. Und es hat auch mit zwei Themen zu tun, die ich eigentlich schon lange für meine Gedankenfutter aufgreifen wollte. Das eine ist der metaphorische Vergleich unseres Geistes mit einem Garten - vielmehr einem sehr speziellen Garten, nämlich einer, in dem ein wunscherfüllender Baum wächst ... Das andere ist das Thema "Reichtum" und "Wohlstand" ... Und noch ein drittes kommt hinzu, nämlich die Frage wo eigentlich dieses berühmt-berüchtigte "Karma" herkommt, wo es wirkt und wo es "abgespeichert" wird. Alle drei Themen an sich können Bücher füllen, doch man kann sie auch ganz knackig-kurz betrachten, nämlich hinsichtlich dieses Empfindens "zu wenig Zeit zu haben".</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses Empfinden an sich ist ein direktes Resultat des "Gesetzes von Karma". Was sich so hochtrabend anhört besagt nichts anderes, das alles was in uns und um uns geschieht, Ursache und Wirkung HAT - aber zugleich auch Ursache und Wirkung IST. Hört sich ähnlich an, bedeutet aber eines: es gibt nichts auf dieser Welt und in unseren Gedanken, dass nicht aus einer bestimmten Historie heraus - also wegen einer Ursache entsteht. Und zugleich ist das, was da entstanden ist wieder die Ursache für etwas, was in der Zukunft liegt. Sei es, einen Augenblick später oder auch ganz weit in der Zukunft.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Weltsicht des Yoga sagt auch eines klar: Es gibt drei fundamentale Bausteine unseres Geistes - eben jenes Gesetz der Kausalität oder Karma und dazu noch Raum und Zeit. Was sich so Komplex und theoretisch anhört - und zugleich die Schnittstelle zu modernen Wissenschaften wie der Quantenphysik darstellt - lässt sich eben mit dem Bild eines Gartens vergleichen. Denn wer schon einmal in einem Garten auch nur ein wenig gewerkelt hat, weiß eines: Ein Garten IST das Resultat von Raum, Zeit und Kausalität.</p>

<h3>Vom physischen Garten zum mentalen Garten</h3>
<p style="text-align: justify;">Ein Beispiel gefällig?
<p><a href="./vom-garten-unseres-geistes-und-wie-wir-ihn-hegen-pflegen-waessern-und-erbluehen-lassen-koennen">Weiterlesen</a></p>
<p><a href="https://agni-magazin.de/vom-garten-unseres-geistes-und-wie-wir-ihn-hegen-pflegen-waessern-und-erbluehen-lassen-koennen/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></description>
		
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Frühjahr 2021 &#8211; Heilung finden und aufblühen mit Yoga</title>
		<link>https://agni-magazin.de/fruehjahr-2021-heilung-finden-und-heil-werden-mit-yoga/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Nickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2021 10:26:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 11</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span><p style="text-align: center;"><strong>Von Michael Nickel</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Freust Du Dich auch so sehr über die Blüten, die uns die Natur im Frühjahr schenkt? - Das Frühjahr ist die Zeit des Aufblühens und des Neuanfangs, nachdem sich im Spätherbst und Winter der überwiegende Teil der Natur zurückgezogen hat und in die Ruhe gegangen ist. Bildlich gesprochen möchten wir Menschen wohl alle gerne das Gefühl des Aufblühens und des dauerhaften Blühens in unserem Leben haben. Doch nicht immer ist das der Fall. Nicht immer gelingt es uns, die Rahmenbedingungen dafür zu finden oder zu schaffen. Oft scheinen äußere Umstände dagegen zu stehen, die wir nicht beeinflussen können. Doch oft liegen jene Hindernisse, die unser Aufblühen verhindern, in uns selbst, auch wenn dies nicht immer auf den ersten Blick sichtbar ist. Die Yoga-Philosophie spricht in diesem Zustand von den Hindernissen oder Behinderungen auf unserem Yoga-Weg und Lebenspfad. Es ist als <a href="https://www.agni-verlag.de/buch/das-geheimis-des-yoga-sutra-samadhi-pada/" target="_blank" rel="noopener">Konzept von <em>Antaraya</em> in Yoga Sutra 1.30</a> ausgeführt.</p>

<table class=" alignright" style="width: 30%; border-collapse: collapse;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 100%; text-align: left; vertical-align: top;">
<h5>Antarayas nach <a href="https://www.agni-verlag.de/buch/das-geheimis-des-yoga-sutra-samadhi-pada/" target="_blank" rel="noopener">Yoga Sutra</a><br/> </h5><ul>
 	<li style="text-align: left;"><strong><span style="font-size: 10pt;">Krankheit</span></strong></li>
 	<li style="text-align: left;"><strong><span style="font-size: 10pt;">mentale Trägheit</span></strong></li>
 	<li style="text-align: left;"><strong><span style="font-size: 10pt;">Zweifel</span></strong></li>
 	<li style="text-align: left;"><strong><span style="font-size: 10pt;">Achtlosigkeit</span></strong></li>
 	<li style="text-align: left;"><strong><span style="font-size: 10pt;">Faulheit</span></strong></li>
 	<li style="text-align: left;"><strong><span style="font-size: 10pt;">Unfä­hig­keit, sich von Gelüsten der Sinne zurückzuziehen</span></strong></li>
 	<li style="text-align: left;"><strong><span style="font-size: 10pt;">Festhalten an falschem Verständnis</span></strong></li>
 	<li style="text-align: left;"><strong><span style="font-size: 10pt;">Unfähigkeit, Fortschritte zu erreichen</span></strong></li>
 	<li style="text-align: left;"><strong><span style="font-size: 10pt;">Unfähigkeit, den erreichten Fortschritt zu bewahren</span></strong></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Körperliche, mentale und emotionale Herausforderungen und Einschränkungen spielen in diesem Kontext wohl die herausragendste Rolle. Daher steht in Yoga Sutra 1.30 auch der Begriff der Krankheit oder des unausgewogenen Zustandes an erster Stelle. Dementsprechend ist das Beseitigen der Hindernisse, welche unserem Aufblühen im Wege stehen, oftmals - oder vielleicht sogar immer - ein Prozess der Heilung. Dies ist vielleicht nicht immer so offensichtlich, was vor allem daran liegt, wie wir im Deutschen heutzutage das Wort Heilung verwenden. Daher macht es unter umständen mehr Sinn, in diesem Zusammenhang vom "heil werden" anstatt vom "heilen" zu sprechen, auch wenn es letztlich ein und dasselbe ist.</p>

<h4>Was "Heilung" oder "Heil sein" bedeutet</h4>
<p style="text-align: justify;">Das Wort Heilung steht stark im Spannungsfeld von "evidenzbasierter Medizin" und "alternativer Heilmethoden" und es existieren gar gestzliche Vorgaben zum Umgang mit "Heilversprechen". Kein Wunder, dass wir in diesem Kontext weitgehend vergessen haben, dass das Wort Heilung in seiner Abstammung vom germanischen haila nicht nur "gesund", sondern auch "ganz" im Sinne von" komplett", "vollständig" bedeutet. In anderen Worten, "heil sein" ist ein Zustand in dem nichts fehlt. Heilen oder heil werden bedeutet dementsprechend, einen Zustand zu erreichen, in dem wir uns auf allen Ebenen vollständig fühlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Hoppla! Wenn wir Heilung so betrachten, dann sehen wir schnell, dass wir alle, jede und jeder einzelne von uns, in vielerlei Hinsicht des Heilwerdens oder der Heilung bedürfen. Insbesondere in der andauernden Zeit der Pandemie scheint es, dass der Mehrheit an allen Ecken und Enden des eigenen Seins etwas fehlt. Sei es durch äußere oder selbstgewählte Beschränkungen oder das Auf und Ab an Ereignissen und Meinungen rund um die Eindämmung der Pandemie. Sind nicht all die polarisierenden Diskussionen, die wir so weit verbreitet finden ein Ausdruck des Bedarfs, als Einzelwesen und als Gemeinschaft wieder heil zu werden? Vielfach wird schlicht übersehen, wie selbstschädigend unser Umgang mit anderen und uns selber in der Pandemie geworden ist. Und das auf ganz vielen Ebenen, was uns letztlich wieder zu den <em>Antarayas</em> aus <em>Yoga Sutra</em> 1.30 bringt.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch was ist dann eigentlich Heilung aus Sicht des Yoga? Genau um dieses Thema soll es im Schwerpunkt in dieser sich dynamisch entwickelnden Frühjahrs-Edition im Agni-Magazin gehen: <strong>Yoga und Heilung - Was verbirgt sich hinter diesen oft gemeinsam genannten Schlagworten?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zunächst einmal hilft es vielleicht dabei, uns dem Thema "<em>Yoga</em> und Heilung" zu nähern, wenn wir den Wortursprung von Yoga wörtlich nehmen, als "Verbindung". Dann wird aus den Schlagworten "Yoga" und "Heilung" plötzlich "Verbindung" und "Heilung", was wir dann leicht als "Verbindung zum Ganz-Werden" lesen können. <a href="https://agni-magazin.de/profil/swami-rama/" target="_blank" rel="noopener">Swami Rama</a>, betont in seiner Autobiographie genau dies im Epilog zu einer Gruppe von Kapiteln, die sich rund um das Thema Heilung drehen:</p>

<blockquote>Die Kraft der Selbstheilung ist in jedem einzelnen Menschen und dessen Leben versteckt. Wenn man das Potential dieser Kraft entdeckt, kann man sich selbst heilen.
<p style="text-align: center;"><em><span style="font-size: 12pt;">Swami Rama</span></em>
<span style="font-size: 10pt;">in: <a href="https://www.agni-verlag.de/buch/mein-leben-mit-den-meistern-des-himalayas/" target="_blank" rel="noopener">Mein Leben mit den Meistern des Himalayas</a></span></p>
</blockquote>
<h4>Es geht also darum, die Selbstheilungskräfte zu entfalten</h4>
<p style="text-align: justify;">Es ist wichtig, sich dies immer wieder vor Augen zu halten! Beim Thema "in einen Zustand zu kommen, in dem nichts fehlt" geht es um Kräfte der Selbstheilung. Was oft esoterisch klingt kann ganz nüchtern auch naturwissenschaftlich betrachtet werden. Moderne wie traditonelle Heilverfahren, Medikamente, Kräuter, Hausmittel und Co haben alle eines gemeinsam: Die Heilung wird von ihnen nicht von außen vollbracht und erzeugt, auch wenn das manche so glauben mögen - sie unterstützen die Heilung lediglich von außen. Die Heilung ist ein Prozess, der im Innern geschieht. Es ist ein Prozess der durch unsere physiologischen und mentalen, emotionalen Selbstheilungskräfte aktiv zustande gebracht wird. Und ja, dieser Prozess lässt sich selbstverständlich durch alles, was wir als Heilverfahren und Medikamente von außen anwenden, unterstützen, lenken, beeinflussen, beschleunigen und modulieren. Doch das ist es auch schon.</p>
<p style="text-align: justify;">In anderen Worten, die Reparatur all der Aspekte, in denen wir "unvollständig" sind oder uns "unvollständig fühlen" wird nicht von außen erbracht, sondern vollständig durch uns selbst. Wie in allen konstruktiven Prozessen wird ein weiser Mensch dann alles an Hilfsmitteln hinzunehmen, was den Prozess unterstützt. Sollte man meinen. Doch wir sind oft meilenweit davon entfernt. Nicht nur, weil wir oft zu sehr an die Macht der äußeren Hilfsmittel - wie Medikamente, Operationen, Ärzte, Therapeuten, etc. -  alleine glauben.</p>
<p><a href="https://agni-magazin.de/fruehjahr-2021-heilung-finden-und-heil-werden-mit-yoga/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></description>
		
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tempus fugit, die Zeit flieht! &#8211; Oder ist es doch nur unsere Wahrnehmung, die rast?</title>
		<link>https://agni-magazin.de/tempus-fugit-die-zeit-flieht-oder-ist-es-doch-nur-unsere-wahrnehmung-die-rast/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Nickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2021 10:39:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 8</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span><p align="justify">"Tempus fugit", sagen die Lateiner, "die Zeit flieht". Dieses Gefühl mag so manchen beschleichen, angesichts der sich jährenden Coronapandemie-Bedingungen, unter denen wir unser Leben gestalten. Der Aspekt der Zeit wird uns immer dann bewusst, wenn etwas nicht schnell genug kommt oder geht oder wenn die Wahrnehmung umgekehrt ist und etwas zu schnell da ist oder nicht lange genug präsent bleibt.</p>

<p align="justify">Auch wenn de meisten von uns ein ambivalentes Verhältnis zur Zeit haben, ist es ein spannendes Phänomen, denn es lässt sich aus diametral entgegengesetzten Blickwinkeln betrachten. Man kann Zeit rein naturwissenschaftlich als Naturgesetz der vierten Dimension betrachten, so wie es die Physik tut, und dabei ihr Zusammenspiel mit dem physischen Raum beobachten. Das hat zunächst mal wenig mit unserem Umgangssprachlichen Zeitbegriff zu tun. Denn man kann Zeit auch über all die zyklischen Phänomene in der Natur betrachten, den Tages- und Jahresverlauf der Sonne, die Mondphasen, die Gezeiten, die Jahreszeiten, der Menstruationszyklus, unsere Wach-Schlaf-Zyklen, die Traum-Tiefschlaf-Zyklen, all die physiologischen Zyklem in unserem Körper und unseren Zellen, bis hin zu den kleinsten molekularen Zeitgeber-Mechanismen, die unsere internen "biologischen Uhren" steuern. Von genau dieser Zeitbetrachtung leitet sich unser modernes allgemeines Verständnis von Zeit ab: die zyklische Uhrzeit, abhängig von der Tageslänge, die für die Definition unserer Zeiteinheiten wiederum von einem zyklischen Jahresumlauf der Erde um die Sonne abhängt. Diese Zeitbetrachung dominiert unsere westliche Weltsicht seit langem. Das Resultat dieser Betrachtung ist letztlich die Uhrzeit, die wir vom Ziffernblatt ablesen - und für viele Menschen ist dies auch die bestimmende, von außen vorgegebene Wahrnehmung von Zeit. Genau darum können wir derzeit sagen: "Schon ein Jahr in der Pandemie".</p>

<p align="justify">Die dritte und für uns Menschen wichtigste Betrachtung der Zeit ist jedoch eine sehr persönliche: unser ureigendstes subjektives Zeitempfinden. Denn ganz gleich was die äußere Uhrzeit oder der Kalender sagen, wer kennt nicht dieses Gefühl der Diskrepanz der eigenen Wahrnehmung der Zeit. Diese Betrachtung ist eine psychologische und zugleich eine, die tief im Zeitbegriff der östlichen Philosophien verankert ist. Dies gilt besonders für die Samkhya-Philosophie, die dem Yoga zu Grunde liegt. Sie betrachtet Zeit als etwas höchst subjektives, wie wir gleich sehen werden. ...</p>
<a href="https://agni-magazin.de/tempus-fugit-die-zeit-flieht-oder-ist-es-doch-nur-unsere-wahrnehmung-die-rast/#weiterlesen"><b>Lies weiter ...</b></a>
<p><a href="https://agni-magazin.de/tempus-fugit-die-zeit-flieht-oder-ist-es-doch-nur-unsere-wahrnehmung-die-rast/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></description>
		
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dringend benötigt: wahrer tierischer Instinkt, auf unser Ruhebedürfnis zu hören.</title>
		<link>https://agni-magazin.de/dringend-benoetigt-wahrer-tierischer-instinkt-auf-unser-ruhebeduerfnis-zu-hoeren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Nickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2021 10:29:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 7</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>Der Mensch ist ein Tier, das sich doch von den übrigen Tieren unterscheidet. Die Philosophien der Menschheitsgeschichte werden nicht müde, dies zu betonen, unter Bezug auf unseren großartigen Intellekt. In der Tat ist der menschliche Intellekt (von lateinisch intellectus - Erkenntnisvermögen, Einsicht, Verstand) ein großes Geschenk, was uns das Universum im Laufe unserer Evolution zuteil werden ließ. Eines der faszinierendsten Kinder unseres Intellekts ist die schiere, grenzenlose Kreativität, die der menschliche Geist an den Tag legen kann. Sei es, um rein mentale Konstrukte aufzubauen - wie etwa komplexe Geschichten und Theorien. Oder noch viel augenfälliger, in der Art und Weise, wie der Mensch immer ausgefallenere physische und zunehmend auch virtuelle Objekte erschafft, zu seinem eigenen Nutzen und zu seinem Amüsement oder seiner ästhetischen Befriedigung - oder allem zusammen.

Ganz gleich, ob wir als Mensch persönlich an der Erschaffung all dieser mentalen, physischen und virtuellen Konstrukte beteiligt waren oder auch nicht, unser Intellekt, egal wie groß oder klein, nutzt diese Auswürfe der kollektiven Kreativität allzu gerne und oft auch ziemlich unreflektiert. Der Intellekt fühlt sich dadurch in sich selbst bestätigt und verfestigt immer mehr seinen Glauben, alleiniger Herrscher "im Hause" zu sein. Unser als "tierisch" gebrandmarkter Instinkt dagegen, wird dabei vom Intellekt nur zu oft gnadenlos in die Ecke gedrängt. Stattdessen installiert der Intellekt dann einen Ableger von sich selbst, den er - wie der sprichwörtliche Wolf im Schafpelz - als "höheren Instinkt" ansieht, der in Wahrheit jedoch oft lediglich das Resultat einer lange antrainierten Weltsicht ist. Je nach Training dieser Weltsicht, die von vielen äußeren Faktoren unserer Sozialisation und unserem mehr oder weniger selbst gewählten Umfeld abhängen, mag dieser intellektualisierte Instinkt mehr oder weniger konstruktiv für unser Leben sein. Er kann uns zu einem als positiv empfundenen Leben führen oder uns immer tiefer in den Strudel von Irrungen und Wirrungen des ewigen Leidens - auch bekannt als "Hölle auf Erden" - hineinziehen.
<p><a href="https://agni-magazin.de/dringend-benoetigt-wahrer-tierischer-instinkt-auf-unser-ruhebeduerfnis-zu-hoeren/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></description>
		
		
		
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		<title>Konstruktives positives Denken ist weder Weltflucht noch irrationale Schönfärberei &#8211; sondern ein wertvolles Hilfsmittel</title>
		<link>https://agni-magazin.de/konstruktives-positives-denken-ist-weder-weltflucht-noch-irrationale-schoenfaerberei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Nickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2021 16:14:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 7</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>Wir leben in wahrlich schrägen Zeiten! Mitten in der Pandemie, die für jeden Herausforderungen mit sich bringt, und manche an den Rand von psychisch und/oder ökonomisch Ertragbaren führt, entspinnt sich in den sozialen Medien und in etlichen spirituell geprägten Webseiten und Blogs eine Diskussion, die mit dem positiven Denken und den positiven Wirkungen von Meditation und Co hart ins Gericht geht. Und wie beinahe immer stammt der Trend dazu aus den USA, wo sich die spirituelle Szene in den letzten Monaten durch Pandemie, zunehmenden Rassismus und die Ereignisse rund um die Präsidentschaftswahl noch stärker polarisiert hat als hierzulande. Dennoch ist der Tenor oft derselbe und er wird durch viele Beiträge in den sozialen Medien weitergetragen. Der Vorwurf lautet, dass viele, die inmitten der Krise positives Denken propagieren, zu gut neudeutsch "spiritual bypassing" betreiben und "toxic positivity" verbreiten.

Im letzten Jahr ist über diese Phänomene auch in Deutschland viel diskutiert worden, doch leider oft, ohne die Kinder bei ihrem deutschen Namen zu nennen: Schauen wir es doch einmal nüchtern an. Das, was als "spiritual bypassing" bezeichnet wird, ist nichts anderes als Weltflucht und "toxic positivity" ist irrationale Schönfärberei. Beides sind Themen, die es schon immer gab und sie betreffen nicht nur die spirituelle Szene, sondern sind - wie auch die "Schwarzmalerei" - menschliche Tendenzen, die wir in der einen oder anderen Form zu jeder Zeit in unserer Gesellschaft finden. Das positive Denken, welches in den Yoga-Traditionen propagiert wird und wie es etwa von Swami Sivananda, Swami Rama und anderen in den Westen getragen wurde, hat jedoch wenig mit Weltflucht oder Schönfärberei zu tun. Vielmehr wird das positive Denken im Yoga als psychologisches Hilfsmittel benutzt, um inneren und äußeren Widerständen und Herausforderungen konstruktiv zu begegnen. ...
<p><a href="https://agni-magazin.de/konstruktives-positives-denken-ist-weder-weltflucht-noch-irrationale-schoenfaerberei/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></description>
		
		
		
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		<title>Die 18 Kategorien von Frieden &#8211; und was sie mit uns und unserer Zeit zu tun haben</title>
		<link>https://agni-magazin.de/die-18-kategorien-von-frieden-und-was-sie-mit-uns-und-unserer-zeit-zu-tun-haben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Nickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2021 19:15:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 6</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>In herausfordernden Zeiten wie diesen suchen wir immer wieder nach Halt in innerem und äußerem Frieden. Doch was ist es eigentlich genau, wonach wir da suchen? Was ist denn Frieden? Was sich so einfach anhört, ist bei näherer Betrachtung ziemlich komplex. Denn Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg, Gewalt, sowie äußerer und innerer Unruhe und Sorgen. Wenn wir Frieden als etwas Persönliches, Familiäres, Gesellschaftliches, Ökologisches betrachten und das persönlich definieren, was kommt dabei heraus? - In Mitteleuropa leben wir seit 75 Jahren ohne Krieg. Doch heißt das, wir leben im Frieden? Wenn ich mir die weltweite gesellschaftliche Polarisation ansehe und den laufenden Verteilungskampf um Impfstoff, der offen und sicher noch mehr hinter den Kulissen ausgetragen wird, dann sehe ich eher "Unfrieden" als Frieden. Was mich als Idealist traurig werden lässt...

Doch halt, wir wären ja hier nicht im Gedankenfutter, wenn wir beim Traurig sein stehen bleiben würden. Wir kratzen also mal wieder die Kurve zum  Yoga und fragen uns, was die weitere Yoga-Philosophie zum Thema Frieden zu sagen hat. Und wenn Dir jetzt ein freudvolles dreifaches "Om Shaaanti - shaaanti - shaaanti-hiiiii!" einfällt, sind wir zumindest schon mal bei einem herrlichen, wenn auch zugegebenermaßen etwas klischeehaften Anfang, aber eben auch noch lange nicht am Ende. Denn es gibt Schriften, die ein weit umfassenderes Verständnis von Frieden vermitteln, als es die meisten modernen Weltanschauungen zusammen auf die Waage bringen. ...
<p><a href="https://agni-magazin.de/die-18-kategorien-von-frieden-und-was-sie-mit-uns-und-unserer-zeit-zu-tun-haben/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></description>
		
		
		
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		<title>Vollmondtext Januar 2021</title>
		<link>https://agni-magazin.de/vollmondtext-januar-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Bischoff]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2021 18:53:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 4</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>Ihr Lieben,

Am 28. Januar erstrahlt der erste Vollmond in diesem Jahr. Lasst uns von 21 bis 22 Uhr still werden und folgende Geschichte kontemplieren, die ich auf meinen Wanderungen durch die Berge des Himalaya gehört habe :

Ein Mann meditiert im Himalaya 12 Jahre in  Einsamkeit und im Schweigen. Da kommt Gott zu ihm und sagt: "Von nun an werde ich Dich beschützen!"

Innerlich erfüllt steht der Mann auf, beendet seine Übungen und geht zurück in die Welt. Er kommt durch ein Dorf und hört laute Stimmen rufen: "Versteckt euch, bringt euch in Sicherheit, der wilde Elefant kommt!"

Mir kann nichts passieren, da Gott mich beschützt, denkt der Mann und geht ruhig weiter. Und wieder rufen Menschen ihm zu: "Verstecke Dich, der wilde Elefant kommt, bring Dich in Sicherheit!"

Mir kann nichts passieren, da Gott mich beschützt, denkt der Mann und geht weiter. Da kommt der wilde Elefant, sieht den Mann und schleudert ihn mit seinem Rüssel gegen eine Wand. Halb tot sinkt der Mann dort zu Boden. Da kommt Gott zu ihm und fragt was passiert sei. "Du bist mir ein schöner Gott", sagt der Mann, "Du versprichst mir, mich zu beschützen und sieh was mit mir passiert ist."

Verwundert schaut Gott den Mann an und fragt: "Ja, hast Du mich denn nicht gehört, wie ich Dir zweimal zugerufen habe, dass Du Dich in Sicherheit bringen sollst und Dich vor dem wilden Elefanten schützen sollst?" ...
<p><a href="https://agni-magazin.de/vollmondtext-januar-2021/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></description>
		
		
		
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		<title>Amanda Gorman: &#8222;The Hill We Climb&#8220; &#8211; Anmerkung und deutsche Übersetzung</title>
		<link>https://agni-magazin.de/amanda-gorman-the-hill-we-climb-anmerkung-und-deutsche-uebersetzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Nickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2021 11:24:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 7</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>Nicht nur Amerika, die ganze Welt braucht in dieser Zeit das strahlende Licht der Hoffnung. Zu oft warten wir darauf, dass dieses Licht zu uns von außen kommt, wo wir doch das Licht der Hoffnung, das Licht der Kreativität - der Macht, etwas neues zu erschaffen - allzeit in uns finden. Es gibt auf der ganzen Welt, inspirierende Menschen, die Fackeln der Hoffnung sind in dunklen Zeiten.

Oft finden sich diese Fackelträger in den Weisheits-Traditionen der Menschheit, doch immer und überall - oft unbemerkt von uns in unserem Beschäftigtsein und unserer Ignoranz - sind solche Fackelträger unter uns. Und sie entsprechen oft nicht unserer Erwartung vom "weisen alten Menschen". Unsere Welt ist auch voller junger Fackelträger und es ist unsere Zeit, in der sie hervortreten. Die Vereidigung des 46. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Joe Biden, rückte eine dieser erstaunlichen und inspirierenden Fackelträgerinnen ins Rampenlicht. Amanda Gorman mit ihrem Gedicht "The Hill we Climb", das wir hier in einer deutschen Übersetzung des Transkripts auf Rev.com präsentieren, als inspirierende Berichterstattung des öffentlichen und medial überall verfügbaren Ereignisses vom 21. Januar 2021 in Washington DC. Amanda Gorman ist Trägerin des Ehrentitels "2017 National Youth Poet Laureate", was der höchsten Auszeichnung in den USA für junge Poeten entspricht.
<p><a href="https://agni-magazin.de/amanda-gorman-the-hill-we-climb-anmerkung-und-deutsche-uebersetzung/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></description>
		
		
		
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		<title>Ein Selbstversuch in Nicht-Anhaftung &#8211; ein Jahr ohne Schokolade und trotzdem glücklich</title>
		<link>https://agni-magazin.de/ein-selbstversuch-in-nicht-anhaftung-ein-jahr-ohne-schokolade-und-trotzdem-gluecklich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Nickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2021 11:21:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 11</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>Am Anfang steht ein Geständnis: Ich bin Schokoholiker. Oder sollte ich heute besser sagen, ich war Schokoholiker? Oder, ich bin ein trockener Schokoholiker? Wer weiß. Was ich jedoch weiß: heute geht es hier im Gedankenfutter um das Loslassen von Gewohnheiten. Um einen spielerischen Selbstversuch, eine tiefsitzende Gewohnheit loszulassen. Mein persönliches Experiment in Nicht-Anhaftung oder in Fachyoginesisch: Prayoga ("ein Experiment") in Anubhava ("eine direkte Erfahrung zu erlangen") zu Vairagya ("Nicht-Anhaftung") durch Svatantra ("Selbstständigkeit, eigenes System, Unabhängigkeit").

Also ein Experiment, um eine direkte Erfahrung von Nicht-Anhaftung zu erreichen, indem ich selbstständig mein eigenes System und meine eigene Herangehensweise wähle. Das Experimentiersystem ist also meine persönliche Beziehung zur Schokolade und die Herangehensweise ist, für einen bestimmten Zeitraum auf Schokolade verzichten und zwar zu einem selbst gewählten Zeitpunkt und nicht im Rahmen von gesellschaftlichen oder spirituellen Konventionen. Also keine "Sieben Wochen ohne", als äußerlich vorgegebene Fastenzeit. Ein solches selbst-verantwortliches Experiment braucht jede Menge Sankalpa Shakti - also die kombinierte Energie von gutem Vorsatz und Umsetzung. ...
<p><a href="https://agni-magazin.de/ein-selbstversuch-in-nicht-anhaftung-ein-jahr-ohne-schokolade-und-trotzdem-gluecklich/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></description>
		
		
		
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