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	<title>Gedankenfutter &#8211; Agni-Magazin</title>
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		<title>Friedensgebet des Heiligen Franz von Assisi &#8211; neue Übersetzung</title>
		<link>https://agni-magazin.de/friedensgebet-des-heiligen-franz-von-assisi-neue-uebersetzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Nickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2023 16:22:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 5</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span><p style="text-align: center;"><strong>Von Michael Nickel</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Rund um Pfingsten 2022 wandelte ich in und um Assisi, sowie in La Verna, auf den Spuren des Heiligen Franz von Assisi. Schon lange fasziniert mich, was dieser spirituelle Meister uns Menschen an Inspiration hinterlassen hat und ich fühlte mich dazu hingezogen, sein Leben etwas zu erkunden, indem ich in die Landschaft und den Raum eintauchte, in der Franziskus einst gelebt hat und die seit Hunderten von Jahren ein Ziel von Pilgern und Suchenden darstellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Reise hat mich sehr berührt, weil es am Ende eine Reise zu mir selbst wurde, mit sehr vielen Aspekten der Selbstreflexion. Besonders beeindruckt haben mich dabei die "kleinen" und auf den ersten Blick vielleicht sogar unscheinbaren Orte seines Wirkens, insbesondere die Felsnischen von La Verna in der Toskana und die kleinen Kapellen Porzinucola, San Masseo und San Damiano, sowie das Felsenkloster Eremo delle Carceri.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwei Dinge haben mich dabei besonders fasziniert: Zum Einen die Intensität der Erfahrung einer spirituellen Präsenz - etwas, das in der <em>Yoga</em>-Philosphie als <em>Kshetra</em> (Feld) bezeichnet wird. Man könnte sagen, dass es die Summe all dessen darstellt, was Menschen über die Zeit in diesem Raum an Energie hinterlassen haben - begonnen bei Franziskus, der Heiligen Klara, über ihre vielen Schwestern und Brüdern im Orden, bis hin zu all den Generationen von spirituellen Suchenden bis zum heutigen Tag.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Anderen war es verblüffend, wie sehr mich diese Orte und die Lebensweise, welche sie so eindrücklich bekunden, an die Höhlen, Klöster und Tempel des Himalayas erinnerten, die ich in den Jahren vor der Pandemie besuchen durfte und über die ich <a href="https://www.agni-verlag.de/buch/mein-leben-mit-den-meistern-des-himalayas/" target="_blank" rel="noopener">in der Autobiografie von Swami Rama "Mein Leben mit den Meistern des Himalayas"</a>, seinem<a href="https://www.agni-verlag.de/buch/liebe-fluestert-gedichte-und-prosa-eines-reisenden-durch-zeit-und-raum-mystische-liebeserklaerungen-an-die-goettliche-mutter/" target="_blank" rel="noopener"> mystischen Werk "Liebe flüstert"</a> und in der Biografie "<a href="https://www.agni-verlag.de/buch/zur-elften-stunde-swami-rama-weltbuerger-und-yogi-aus-dem-himalaya-biographie-eines-spirituellen-meisters/" target="_blank" rel="noopener">Zur elften Stunde - Swami Rama</a>" von Pandit Rajmani Tigunait gelesen habe. Für mich war dies ein weiteres Zeugnis der Universalität, die allen spirituellen Traditionen der Welt zu Grunde liegt - etwas, das auch im Leben und Wirken von Franz von Assisi sehr präsent ist und teilweise in seiner Begegnung mit Sultan Al-Kamil, die er 1219 auf dem Kreuzzug von Damiette im Nahen Osten hatte, greifbar wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine liebe Freundin, die ebenfalls von Franziskus und seinem Leben beeindruckt ist, stieß mich in diesem Kontext zum Jahresbeginn wieder einmal auf das Friedensgebet des Franz von Assisi. Dieses Gebet ist von eingängiger Schlichtheit und doch Eleganz geprägt, doch die deutschen Versionen, die man so findet, erschienen mir in manchen Aspekten zu eingeengt und zu klein, so dass ich mich dem französische Original zugewandt habe. Auch wenn ich nur drei Jahre Französisch in der Schule hatte und mein aktiver Sprachgebrauch eingerostet ist, so wurde doch schnell klar, dass die Satzkonstruktionen und verwendeten Worte im Französischen diese Beschränktheit deutscher Übersetzungen in keinster Weise in sich tragen. Dies brachte mich dazu, einen bescheidenen Versuch zu unternehmen, dieses Gebet oder die "Poesie eines sehnenden Herzens" so ins Deutsche zu übertragen, dass es dem französischen Original in den Bezügen und der Wortwahl näher kommt - auf die Gefahr hin, dass dabei vielleicht ein klein wenig die Eleganz der Wortwahl verloren geht, die bei den bisherigen deutschen Übersetzungen im Vordergrund gestanden haben mögen, da sie oft als Liedtexte dienen sollten.
<p><a href="https://agni-magazin.de/friedensgebet-des-heiligen-franz-von-assisi-neue-uebersetzung"><H4>weiterlesen ...</H4></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Weltfrieden beginnt bei uns selbst &#8211; der Schlüssel dazu ist Selbsttransformation durch Prinzipien des Yoga</title>
		<link>https://agni-magazin.de/weltfrieden-beginnt-bei-uns-selbst-der-schluessel-dazu-ist-selbsttransformation-durch-prinzipien-des-yoga/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Nickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2022 14:48:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2022/23 Winter]]></category>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 7</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span><strong>Von Michael Nickel</strong>
<p style="text-align: justify;">Die Menschheit führt seit Tausenden von Jahren Krieg – ohne Unterlass. Im Jahr 2020, in dem wir uns in Deutschland kollektiv an der Corona-Pandemie gerieben haben und von Kriegen in den Medien kaum etwas zu hören war, tobte dennoch weltweit die Kriegs­maschinerie. Laut letzter Erhebung des Heidelberg Institute for International Conflict Research (HIIK, <a href="https://hiik.de/konfliktbarometer/" target="_blank" rel="noopener">siehe Conflict Barometer 2020</a>, Heidelberg Institute for International Conflict Research) bestanden 2020 insgesamt 359 größere Konflikte, von denen 220, also rund 60 Prozent gewaltsam ausgetragen wurden. Das HIIK stuft alle Konflikte auf einer Skala von 1 (Streitigkeit) bis 5 (Krieg) ein. Im Jahr 2020 wurde 21 Konflikte in Stufe 5 geführt – ausgewachsene Kriege – und 16 Konflikte in Stufe 4 – begrenzte Kriege.<!--more--></p>
<p style="text-align: justify;">Obwohl einer dieser begrenzten Kriege der Stufe 4 – der Konflikt im Donbas in der Ukraine – in den letzten Jahren mitten vor un­serer Haustüre in Europa schwelte, war dies oft nur wenig mehr als eine Randnotiz in den Nachrichten und noch weniger als das, in den Köpfen vieler Menschen im deutschsprachigen Raum. Doch im Frühjahr 2022 hat sich dieser Konflikt zu einem ausgewachsenen Stufe-5-Konflikt ent­wickelt. Der Krieg ist nach einer langen Phase des subjektiv empfundenen Friedens vor unserer Haustüre an­gekommen. Im Gepäck hat dieser Krieg aufwühlende Bilder von Toten, Verletzten, von menschlichen Tragödien, Traumatisierungen, Flüchtlingsströmen. Wo man auch hinblickt, nimmt man dieser Tage Ängste, Ratlosigkeit, Wut und Hilflosigkeit war, die mit voller Wucht in unsere immer noch relativ heile Welt in Europa einfällt.</p>
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<h3 style="text-align: justify;">Antworten auf existenzielle Fragen, die Krieg aufwirft</h3>
<p style="text-align: justify;">Viele Menschen im deutschsprachigen Raum haben in dieser inten­siven, fordernden Zeit die Erfahrung gemacht, dass ihnen die mediale Omnipräsenz des Krieges nicht guttut. Dennoch können viele nicht anders als sich in jeder freien Minute über den Verlauf des Krieges zu informieren – trotz des Wissens, dass es nichts am Weltgeschehen ändert und dass es lediglich den Krieg in unser Inneres trägt.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich ist es wichtig, sich ein Bild des Weltgeschehens zu ma­chen, und natürlich ist es wichtig, sich mit dem Thema Krieg generell aus­ein­ander­­zusetzen und seinen Standpunkt zu finden. Doch ändert dies die Welt? Führt dies dazu, dass weniger Konflikte be­stehen? – Angesichts der Dimension, die der Informationskrieg im Ukraine-Kon­flikt angenommen hat, bleibt uns wohl nur das Ein­geständnis, dass unsere persönliche Be­schäftigung mit In­for­mation zum aktuellen Geschehen nur wenig dazu beiträgt, einen grausamen Krieg zu beenden und Frieden zu finden. Anstelle dessen breiten sich in immer stärkerem Maße Polarisierungen aus – Konzepte in unseren Köpfen von Gut und Böse, die unsere eigene Urteilskraft schwächen, anstatt Frieden in die Welt zu bringen. Die Frage lautet also vielmehr: Wie kommt der Frieden unter uns Menschen? Wo fängt Weltfrieden an? Was habe ich damit zu tun?</p>
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<p><a href="https://agni-magazin.de/weltfrieden-beginnt-bei-uns-selbst-der-schluessel-dazu-ist-selbsttransformation-durch-prinzipien-des-yoga/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></description>
		
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mein Mantra, Dein Mantra, unser Mantra &#8211; Mantra ist für uns alle da!</title>
		<link>https://agni-magazin.de/mein-mantra-dein-mantra-unser-mantra-mantra-ist-fuer-uns-alle-da/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Nickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2022 13:56:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 8</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span><p style="text-align: center;"><strong>Von Michael Nickel</strong></p>
<p style="text-align: justify;">"Mein Haus, mein Auto, meine Yacht, meine Freundin!" ... vielleicht erinnerst Du Dich an eine Versicherungswerbung in der grauen Vorzeit des Fernsehens, die mit dem Thema Selbstidentifikation über Besitztümer gespielt hat, indem sie einen dezent grauharigen Mitlife-Mann - sprich: ein Grufti - die Fotosammlung seiner Errungenschaften auf den Tisch knallen ließ. Aber vielleicht erinnerst Du Dich auch nicht daran ... schließlich würden mich viele jungen Leute heutzutage selber schon als "Grufti" bezeichnen - und vermutlich bin ich das auch, denn erstens bin ich über 50, zweitens weiß ich, was ein Telefonhörer ist und wie man eine Wählscheibe bedient und drittens kenne ich noch nicht einmal die Begriffe, mit denen heute das bezeichnet wird, was man in meiner Jugend als "Grufti" bezeichnet hat... Nun ja, egal! Zurück zur Sache! Es geht zum Einstieg ins heutige Gedankenfutter über die Tendenz von uns Menschen, eine Menge Stolz zu entwickeln, wenn wir etwas erlangt haben - sei dieses Etwas materiell oder immateriell.</p>
<p style="text-align: justify;">Beim letzten Teilsatz müssen wir dann alle vielleicht nochmal genauer hinhören: ja, richtig, wir entwickeln denselben Stolz auf Immaterielles wie auf Materielles. Viele von uns, die sich über bewusstes Leben Gedanken machen und versuchen, etwas moderater zu leben, lachen vielleicht insgeheim über die Vorstellung des Midlife-Crisis-Mannes, der von einer materiellen Errungenschaft zur nächsten hechelt ... Aber seien wir doch mal ehrlich. Diesen Stolz findet man bei so gut wie allen Menschen, auch denen, die auf dem spirituellen Pfad sind. Die einen sind Stolz auf ihren Handstand, die anderen sind stolz, wie schön sie Kirtan singen können, die nächsten sind stolz, wie lange sie die Luft anhalten können, wieder andere, wie lange sie in der Meditation sitzen können, dann nochmal andere darauf, welchem "<em>Guru</em>" sie folgen und nicht wenige Swamis sind stolz darauf, Swamis zu sein, und so weiter und so fort.</p>
<p style="text-align: justify;">Zugegebenermaßen eine Überspitzung, Ich weiß! Und sicher riskiere ich gerade damit, 90 Prozent der Leserschaft auf einen Schlag zu verlieren! Doch es führt nun mal kein Weg an diesem Spiegel vorbei: wir alle identifizieren uns mit etwas und aus dieser Identifikation entsteht ein innerer Stolz, den wir manchmal auch nach außen tragen. Selbst wenn wir denken, dass unsere Selbstidentifikation oder unser <em>Asmita</em> - um mal wieder schlauisch, yogisch und sanskritisch zu reden - sich im Rahmen hält. unsere Sprache verrät dann doch immer wieder, wie es wirklich um unsere Selbstidentifikation steht.<p>
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			</item>
		<item>
		<title>Innere und äußere Fülle in Dein Leben einladen</title>
		<link>https://agni-magazin.de/innere-und-aeussere-fuelle-in-dein-leben-einladen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Nickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Sep 2021 10:14:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 5</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span><p style="text-align: center;"><strong>Von Michael Nickel</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wie kommt eigentlich Fülle in unser Leben? Diese Frage hört sich einfach an, ist aber bei genauerer Betrachtung gar nicht so einfach zu beantworten. Dafür gibt es viele Gründe. Es beginnt schon damit, dass wir vielleicht gar nicht so genau wissen, was wir eigentlich als Fülle in unserem Leben ansehen und was als Mangel. Es ist immer einfach, die momentane Situation zu betrachten. Spontan fällt den meisten dann so einiges ein, was im Leben fehlt. Geht es Dir auch so? - Doch was ist eigentlich mit dem, was bereits da ist? Sind wir uns der Fülle und dem erfüllenden Gefühl dessen bewusst, was gerade im Augenblick vorhanden ist? Ist es nicht so, dass wir in unserem Streben nach dem, was wir als fehlend empfinden, völlig vergessen, das zu sehen, was bereits da ist.<!--more--></p>

<h3>Nach Fülle streben und Fülle zulassen</h3>
<p style="text-align: justify;">Wenn man diesen Gedanken zu Grunde legt, dann wird schnell klar, dass man nach Fülle im Leben nicht nur streben muss, man muss sie auch einfach zulassen. In anderen Worten, indem wir unser Gefühl von Fülle aus dem Bewusstwerden für das, was bereits um uns herum an Erfüllendem da ist, ziehen, erlauben wir es der Fülle zu uns zu kommen, anstatt ihr nachzurennen. Ein Aspekt der Balance von Hereinkommenlassen und Hinausstreben also. ... <a href="./innere-und-aeussere-fuelle-in-dein-leben-einladen">weiterlesen</a> ...</p>
<p><a href="https://agni-magazin.de/innere-und-aeussere-fuelle-in-dein-leben-einladen/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></description>
		
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kalpavriksha &#8211; der wunscherfüllende Baum des Lebens in Dir</title>
		<link>https://agni-magazin.de/kalpavriksha-der-wunscherfuellende-baum-des-lebens-in-dir/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Nickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2021 13:50:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 5</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span><p style="text-align: center;"><strong>Von Michael Nickel</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Im letzten Gedankenfutter habe ich etwas vom "wunscherfüllenden Baum" angedeutet. In der <em>vedischen</em> Mythologie und in der <em>Yoga</em>-Psychologie und <em>Yoga</em>-Philosophie wird dieser mythische Baum, der unsere Wünsche erfüllt <em>Kalpavriksha</em> genannt. <em>Vriksha</em> ist das Sanskrit-Wort für Baum. Die Haltung des Baumes wird dementsprechend im Yoga als <em>Vrikshasana</em> bezeichnet. Das so nebenbei. <em>Kalpa</em> ist ein "mentales Konzept". Man könnte auch sagen eine Idee oder ein Gedanke. Vielleicht kennst Du das Wort <em>Sankalpa</em>. Darin steckt genau dieses "mentale Konzept". <em>San</em>- (oder auch <em>Sam</em>-) ist ein Präfix, das "zusammen" oder "auf gute Weise" bedeutet. Ein <em>Sankalp</em>" ist also ein "konstruktives mentales Konzept" - einfach gesagt: ein guter Vorsatz, dem unser Geist folgen soll.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt aber auch das Wort <em>Vikalpa</em> in der Yoga-Psychologie. Kurz gesagt ist es das genaue Gegenteil von <em>Sankalpa</em>. <em>Vi</em>- ist ein Präfix, das "auseinander", "hin- und her" oder "zerteilen" bedeutet. Dementsprechend ist <em>Vikalpa</em> ein "nicht-konstruktives mentales Konzept". Auch die moderne Psychologie kennt dies: es wird dort "nichtkonstruktiver Glaubenssatz" genannt. Und davon trägt jeder von uns eine Menge in uns ...</p>
<p style="text-align: justify;">Was hat das alles nun mit <em>Kalpavriksha</em>, dem wunscherfüllenden Baum zu tun? - Bildlich gesprochen geht es um den Baum der all unsere <em>Kalpas</em> - also unsere mentalen Konzepte oder schlicht Gedanken - als Blüten trägt. Wenn man so will ist es der Baum des Lebens in uns, der sich in manigfaltiger Weise ausdrückt. Jede seiner Blüten hat ... <a href="https://agni-magazin.de/kalpavriksha-der-wunscherfuellende-baum-des-lebens-in-dir#weiterlesen">weiterlesen ...</a>
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		<item>
		<title>Vom &#8222;Garten unseres Geistes&#8220; &#8211; und wie wir ihn hegen, pflegen, wässern und erblühen lassen können</title>
		<link>https://agni-magazin.de/vom-garten-unseres-geistes-und-wie-wir-ihn-hegen-pflegen-waessern-und-erbluehen-lassen-koennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Nickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 May 2021 08:25:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 7</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span><p style="text-align: center;"><strong>Von Michael Nickel</strong></p>
<p style="text-align: justify;">vielleicht kennst Du das: je interessanter die Welt ist, umso weniger Zeit scheinen wir zu haben. Wenn wir uns für viele Dinge in der Welt begeistern und interessieren und vielfältig aktiv sind, fallen immer wieder einzelne Aspekte durch das Raster, obwohl sie uns wichtig sind. So geht es mir zur Zeit immer wieder, da ich intensiv am nächsten Buch im <a href="https://www.agni-verlag.de" target="_blank" rel="noopener">Agni Verlag</a> arbeite (-<ssml><break time="0.3s"></break></ssml> "<em>Zur elften Stunde: Swami Rama</em>" <ssml><break time="0.3s"></break></ssml>-) und mich intensiv mit dem Thema Klimapositivität in kleinen und mittleren Unternehmen auseinandergesetzt habe. So kam es, dass die Gedankenfutter-Rubrik in den letzten Wochen etwas zu kurz kam..</p>
<p style="text-align: justify;">Trotzdem ist genau diese Feststellung mal wieder Anlass, um wenigstens hier ein klein wenig über die Weltsicht zu philosophieren, die dem Yoga zu Grunde liegt. Und es hat auch mit zwei Themen zu tun, die ich eigentlich schon lange für meine Gedankenfutter aufgreifen wollte. Das eine ist der metaphorische Vergleich unseres Geistes mit einem Garten - vielmehr einem sehr speziellen Garten, nämlich einer, in dem ein wunscherfüllender Baum wächst ... Das andere ist das Thema "Reichtum" und "Wohlstand" ... Und noch ein drittes kommt hinzu, nämlich die Frage wo eigentlich dieses berühmt-berüchtigte "Karma" herkommt, wo es wirkt und wo es "abgespeichert" wird. Alle drei Themen an sich können Bücher füllen, doch man kann sie auch ganz knackig-kurz betrachten, nämlich hinsichtlich dieses Empfindens "zu wenig Zeit zu haben".</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses Empfinden an sich ist ein direktes Resultat des "Gesetzes von Karma". Was sich so hochtrabend anhört besagt nichts anderes, das alles was in uns und um uns geschieht, Ursache und Wirkung HAT - aber zugleich auch Ursache und Wirkung IST. Hört sich ähnlich an, bedeutet aber eines: es gibt nichts auf dieser Welt und in unseren Gedanken, dass nicht aus einer bestimmten Historie heraus - also wegen einer Ursache entsteht. Und zugleich ist das, was da entstanden ist wieder die Ursache für etwas, was in der Zukunft liegt. Sei es, einen Augenblick später oder auch ganz weit in der Zukunft.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Weltsicht des Yoga sagt auch eines klar: Es gibt drei fundamentale Bausteine unseres Geistes - eben jenes Gesetz der Kausalität oder Karma und dazu noch Raum und Zeit. Was sich so Komplex und theoretisch anhört - und zugleich die Schnittstelle zu modernen Wissenschaften wie der Quantenphysik darstellt - lässt sich eben mit dem Bild eines Gartens vergleichen. Denn wer schon einmal in einem Garten auch nur ein wenig gewerkelt hat, weiß eines: Ein Garten IST das Resultat von Raum, Zeit und Kausalität.</p>

<h3>Vom physischen Garten zum mentalen Garten</h3>
<p style="text-align: justify;">Ein Beispiel gefällig?
<p><a href="./vom-garten-unseres-geistes-und-wie-wir-ihn-hegen-pflegen-waessern-und-erbluehen-lassen-koennen">Weiterlesen</a></p>
<p><a href="https://agni-magazin.de/vom-garten-unseres-geistes-und-wie-wir-ihn-hegen-pflegen-waessern-und-erbluehen-lassen-koennen/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></description>
		
		
		
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		<title>Man sieht nur mit dem Herzen gut &#8211; doch dazu muss das Herz heil sein und der Geist still</title>
		<link>https://agni-magazin.de/man-sieht-nur-mit-dem-herzen-gut-doch-dazu-muss-das-herz-heil-sein-und-der-geist-still/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Nickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Mar 2021 14:06:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 10</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span><p style="text-align: center;"><strong>Von Michael Nickel</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Herz spielt in sehr vielen, wenn nicht allen spirituellen Traditionen eine Rolle. Universell wird es als Sitz unserer Seele, unseres persönlichen Kerns gesehen. Das drückt sich schon in der Geste aus, die wir nutzen, wenn wir klarmachen wollen, dass es um uns selbst geht: Wir richten intuitiv den Zeigefinger zu unserer Brustmitte - zu unsrem Herzen.  Welchen Status das Herz als Sitz unseres Wesenskerns in den östlichen Traditionen hat, habe ich vor einiger Zeit im <a href="https://agni-magazin.de/herzenssache-ganesha/">Gedankenfutter "Herzenssache Ganesha"</a> zum Ausdruck gebracht. Doch auch im Westen wird dem Herzen - und damit der angeborenen Weisheit unserer Intention - eine dem Geist übergeordnete Stellung zugeordnet. Wenngleich es dazu unzählige Aussprüche und Zitate gibt, ist eines der berühmtesten jenes von <span class="aCOpRe">Antoine de Saint-Exupéry aus seinem herrlichen Werk "Der kleine Prinz": </span></p>

<blockquote><span style="color: #008000;">Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.</span>
<p style="text-align: center;"><em><span style="font-size: 12pt;">Antoine de Saint-Exupéry
</span></em><span style="font-size: 12pt;">in: "Der Kleine Prinz"</span><em><span style="font-size: 12pt;">
</span></em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">"Die Augen" stehen hier sinnbildlich für die intellektuelle Verarbeitung unserer Sinneseindrücke aus der Außenwelt - und damit  für unseren Intellekt als Ganzes, unseren Geist. Vielleicht hat dieses Zitat zur Popularität von Herz-zentrierten Meditationen bei uns im Westen beigetragen. Es existieren eine Menge davon - klassische ebenso, wie "neu erfundene". Ihnen allen gemeinsam ist, dass sie zur Wahrnehmung des Wesentlichen führen, wie Saint-Exupéry es ausdrückt. Doch man könnte in diesem Zusammenhang auch sagen: "Das Herz hat seine Tücken" - oder viel mehr "Das Herz und der Geist haben im Zusammenspiel ihre Tücken".</p>
<p style="text-align: justify;">Der Grund ist ziemlich schnell gefunden. Das Herz trägt oftmals eine Vielzahl an emotionalen Verletzungen in sich und zugleich mag der Geist gerne alles andere sein als still. Schon einer der beiden Zustände - verletztes Herz oder unruhiger Geist - macht es uns extrem schwer überhaupt zu meditieren, geschweige denn auf's oder im Herzzentrum. Als <em>Yoga</em>- und Meditationslehrer leite ich auch immer wieder Herz-zentrierte Übungen und Praktiken an - und erlebe dann ...
<p><a href="./man-sieht-nur-mit-dem-herzen-gut-doch-dazu-muss-das-herz-heil-sein-und-der-geist-still">Weiterlesen</a></p>
<p><a href="https://agni-magazin.de/man-sieht-nur-mit-dem-herzen-gut-doch-dazu-muss-das-herz-heil-sein-und-der-geist-still/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></description>
		
		
		
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		<title>Einander von Herzen gegenseitig unterstützen &#8211; mehr benötigt denn je</title>
		<link>https://agni-magazin.de/einander-von-herzen-gegenseitig-unterstuetzen-mehr-benoetigt-denn-je/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Nickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2021 16:58:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 5</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>Eines meiner Lieblingsworte aus der indischen Philosophie ist Shraddha. Es wird oft mit "Glauben" oder "Vertrauen" übersetzt, umfasst jedoch eine Reihe weiterer Bedeutungen, die letztlich alle auf eines hinauslaufen, worauf Graham M. Schweig in seiner wunderbaren Bhagavad-Gita-Ausgabe hinweist, die leider nur auf Englisch vorliegt. Shraddha ist das "wo-hinein wir unser Herz legen". Damit wird klar, das Shraddha wesentlich mehr meint als das, was wir im Deutschen mit den Worten "Glauben" oder "Vertrauen" ausdrücken. Shraddha ist dementsprechend alles in unserem Leben, bei dem wir "von Herzen dabei" sind.

Shraddha umfasst eine ganze Weltsicht und Lebenseinstellung - in einem Wort! Das ist oft das herrliche und für mich faszinierende an den Begriffen aus der Yoga-Philosophie. Dementsprechend findet man das Wort auch in unterschiedlichem Kontext. Etwa in der Bhagavad Gita, wo Krishna zu Arjuna sagt:

Die Shraddha des Verkörperten [des Menschen] ist von dreierlei Art, das sich aus dem jeweiligen Guna oder Zustand des Seins ergibt. Die von der Natur des Sattva, oder von der Natur des Rajas, oder sogar von der Natur des Tamas - höre nun davon.
Entsprechend dem Grad an Sattva manifestiert sich die Shraddha eines jeden ...
<p><a href="https://agni-magazin.de/einander-von-herzen-gegenseitig-unterstuetzen-mehr-benoetigt-denn-je/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></description>
		
		
		
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		<title>Konstruktives positives Denken ist weder Weltflucht noch irrationale Schönfärberei &#8211; sondern ein wertvolles Hilfsmittel</title>
		<link>https://agni-magazin.de/konstruktives-positives-denken-ist-weder-weltflucht-noch-irrationale-schoenfaerberei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Nickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2021 16:14:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 7</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>Wir leben in wahrlich schrägen Zeiten! Mitten in der Pandemie, die für jeden Herausforderungen mit sich bringt, und manche an den Rand von psychisch und/oder ökonomisch Ertragbaren führt, entspinnt sich in den sozialen Medien und in etlichen spirituell geprägten Webseiten und Blogs eine Diskussion, die mit dem positiven Denken und den positiven Wirkungen von Meditation und Co hart ins Gericht geht. Und wie beinahe immer stammt der Trend dazu aus den USA, wo sich die spirituelle Szene in den letzten Monaten durch Pandemie, zunehmenden Rassismus und die Ereignisse rund um die Präsidentschaftswahl noch stärker polarisiert hat als hierzulande. Dennoch ist der Tenor oft derselbe und er wird durch viele Beiträge in den sozialen Medien weitergetragen. Der Vorwurf lautet, dass viele, die inmitten der Krise positives Denken propagieren, zu gut neudeutsch "spiritual bypassing" betreiben und "toxic positivity" verbreiten.

Im letzten Jahr ist über diese Phänomene auch in Deutschland viel diskutiert worden, doch leider oft, ohne die Kinder bei ihrem deutschen Namen zu nennen: Schauen wir es doch einmal nüchtern an. Das, was als "spiritual bypassing" bezeichnet wird, ist nichts anderes als Weltflucht und "toxic positivity" ist irrationale Schönfärberei. Beides sind Themen, die es schon immer gab und sie betreffen nicht nur die spirituelle Szene, sondern sind - wie auch die "Schwarzmalerei" - menschliche Tendenzen, die wir in der einen oder anderen Form zu jeder Zeit in unserer Gesellschaft finden. Das positive Denken, welches in den Yoga-Traditionen propagiert wird und wie es etwa von Swami Sivananda, Swami Rama und anderen in den Westen getragen wurde, hat jedoch wenig mit Weltflucht oder Schönfärberei zu tun. Vielmehr wird das positive Denken im Yoga als psychologisches Hilfsmittel benutzt, um inneren und äußeren Widerständen und Herausforderungen konstruktiv zu begegnen. ...
<p><a href="https://agni-magazin.de/konstruktives-positives-denken-ist-weder-weltflucht-noch-irrationale-schoenfaerberei/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></description>
		
		
		
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		<title>Die 14 Zustände, die uns die Lebensenergie entziehen &#8211; und der erste Schritt, uns aus ihrem Würgegriff zu befreien</title>
		<link>https://agni-magazin.de/die-14-zustaende-die-uns-die-lebensenergie-entziehen-und-der-erste-schritt-uns-aus-ihrem-wuergegriff-zu-befreien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Nickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2021 09:43:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 8</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>Lass uns ein wenig mit Zahlen und Zuständen weiterspielen. Letzte Woche haben wir uns mit den 18 Kategorien des Friedens aus dem Sri Vidyarnava Tantra beschäftigt. Wenn es so viele Arten oder Aspekte des Friedens gibt, muss es dann nicht auch etliche verschiedene Aspekte geben, die uns den Frieden rauben? - So ist es! Klingt logisch und wenn sich Yogis über das unterhalten, was uns den Frieden raubt, werden dabei regelmäßig die fünf Kleshas aus Yoga Sutra 2.3 - 2.9 zitiert:

Avidya - die Unwissenheit über unser wahres Selbst.
Asmita - die Identifikation mit etwas, bzw. unsere Selbstidentifikation im Bezug auf Äußeres und Inneres.
Raga - Vorliebe, Zuneigung zu etwas.
Dvesha - Abneigung gegen etwas.
Abhinivesha - Die Angst vor der Vergänglichkeit und dem Sterben.

Wer mich kennt, der weiß, dass ich jetzt stundenlang über den letzten Punkt - Abhinivesha - sinnieren und philosophieren könnte. Aber darum soll es gar nicht gehen. Wie so oft im Yoga Sutra handelt es sich bei den Kleshas um übergeordnete Konzepte, die auf den ersten Blick abstrakt erscheinen, weil sie im größtmöglichen Zusammenhang des menschlichen Geistes philosophisch betrachtet werden. Doch konkreter wird es wieder einmal, wenn wir im Zusammenhang mit den Kleshas in die tantrische Philosophie schauen. Das Netra Tantra etwa listet 14 psychische Zustände auf, die uns den Frieden rauben, weil sie eher dysfunktional sind. Diese wollen wir heute einmal näher betrachten. Ganz im Sinne von: "Kenne Deinen Feind" ... Selbst wenn er im Innern lauert und viel mit Punkt 1 von oben zu tun hat: Avidya, der Ignoranz uns selber gegenüber. Doch der Reihe nach ...
<p><a href="https://agni-magazin.de/die-14-zustaende-die-uns-die-lebensenergie-entziehen-und-der-erste-schritt-uns-aus-ihrem-wuergegriff-zu-befreien/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></description>
		
		
		
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