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	<title>Ukraine &#8211; Agni-Magazin</title>
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		<title>Friedensgebet des Heiligen Franz von Assisi &#8211; neue Übersetzung</title>
		<link>https://agni-magazin.de/friedensgebet-des-heiligen-franz-von-assisi-neue-uebersetzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Nickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2023 16:22:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 5</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span><p style="text-align: center;"><strong>Von Michael Nickel</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Rund um Pfingsten 2022 wandelte ich in und um Assisi, sowie in La Verna, auf den Spuren des Heiligen Franz von Assisi. Schon lange fasziniert mich, was dieser spirituelle Meister uns Menschen an Inspiration hinterlassen hat und ich fühlte mich dazu hingezogen, sein Leben etwas zu erkunden, indem ich in die Landschaft und den Raum eintauchte, in der Franziskus einst gelebt hat und die seit Hunderten von Jahren ein Ziel von Pilgern und Suchenden darstellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Reise hat mich sehr berührt, weil es am Ende eine Reise zu mir selbst wurde, mit sehr vielen Aspekten der Selbstreflexion. Besonders beeindruckt haben mich dabei die "kleinen" und auf den ersten Blick vielleicht sogar unscheinbaren Orte seines Wirkens, insbesondere die Felsnischen von La Verna in der Toskana und die kleinen Kapellen Porzinucola, San Masseo und San Damiano, sowie das Felsenkloster Eremo delle Carceri.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwei Dinge haben mich dabei besonders fasziniert: Zum Einen die Intensität der Erfahrung einer spirituellen Präsenz - etwas, das in der <em>Yoga</em>-Philosphie als <em>Kshetra</em> (Feld) bezeichnet wird. Man könnte sagen, dass es die Summe all dessen darstellt, was Menschen über die Zeit in diesem Raum an Energie hinterlassen haben - begonnen bei Franziskus, der Heiligen Klara, über ihre vielen Schwestern und Brüdern im Orden, bis hin zu all den Generationen von spirituellen Suchenden bis zum heutigen Tag.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Anderen war es verblüffend, wie sehr mich diese Orte und die Lebensweise, welche sie so eindrücklich bekunden, an die Höhlen, Klöster und Tempel des Himalayas erinnerten, die ich in den Jahren vor der Pandemie besuchen durfte und über die ich <a href="https://www.agni-verlag.de/buch/mein-leben-mit-den-meistern-des-himalayas/" target="_blank" rel="noopener">in der Autobiografie von Swami Rama "Mein Leben mit den Meistern des Himalayas"</a>, seinem<a href="https://www.agni-verlag.de/buch/liebe-fluestert-gedichte-und-prosa-eines-reisenden-durch-zeit-und-raum-mystische-liebeserklaerungen-an-die-goettliche-mutter/" target="_blank" rel="noopener"> mystischen Werk "Liebe flüstert"</a> und in der Biografie "<a href="https://www.agni-verlag.de/buch/zur-elften-stunde-swami-rama-weltbuerger-und-yogi-aus-dem-himalaya-biographie-eines-spirituellen-meisters/" target="_blank" rel="noopener">Zur elften Stunde - Swami Rama</a>" von Pandit Rajmani Tigunait gelesen habe. Für mich war dies ein weiteres Zeugnis der Universalität, die allen spirituellen Traditionen der Welt zu Grunde liegt - etwas, das auch im Leben und Wirken von Franz von Assisi sehr präsent ist und teilweise in seiner Begegnung mit Sultan Al-Kamil, die er 1219 auf dem Kreuzzug von Damiette im Nahen Osten hatte, greifbar wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine liebe Freundin, die ebenfalls von Franziskus und seinem Leben beeindruckt ist, stieß mich in diesem Kontext zum Jahresbeginn wieder einmal auf das Friedensgebet des Franz von Assisi. Dieses Gebet ist von eingängiger Schlichtheit und doch Eleganz geprägt, doch die deutschen Versionen, die man so findet, erschienen mir in manchen Aspekten zu eingeengt und zu klein, so dass ich mich dem französische Original zugewandt habe. Auch wenn ich nur drei Jahre Französisch in der Schule hatte und mein aktiver Sprachgebrauch eingerostet ist, so wurde doch schnell klar, dass die Satzkonstruktionen und verwendeten Worte im Französischen diese Beschränktheit deutscher Übersetzungen in keinster Weise in sich tragen. Dies brachte mich dazu, einen bescheidenen Versuch zu unternehmen, dieses Gebet oder die "Poesie eines sehnenden Herzens" so ins Deutsche zu übertragen, dass es dem französischen Original in den Bezügen und der Wortwahl näher kommt - auf die Gefahr hin, dass dabei vielleicht ein klein wenig die Eleganz der Wortwahl verloren geht, die bei den bisherigen deutschen Übersetzungen im Vordergrund gestanden haben mögen, da sie oft als Liedtexte dienen sollten.
<p><a href="https://agni-magazin.de/friedensgebet-des-heiligen-franz-von-assisi-neue-uebersetzung"><H4>weiterlesen ...</H4></a></p>
<p><a href="https://agni-magazin.de/friedensgebet-des-heiligen-franz-von-assisi-neue-uebersetzung/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></description>
		
		
		
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		<title>Winter 2022/23: Unser eigener Zorn ist Selbstzermürbung, die wir zur Selbstheilung loslassen müssen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Nickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jan 2023 07:42:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 7</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span><p style="text-align: center"><strong>Von Michael Nickel</strong></p>
<p style="text-align: justify">Die Kultur der Empörung, die uns Menschen polarisiert und unsere Gesellschaft spaltet, und die letzlich unserer Wut und unserem Zorn freien Lauf gewährt, scheint sich in den letzten Jahren wie ein Krebsgeschwür ausgebreitet zu haben. Ein Symptom dafür mögen die vielen sinnlosen Gewalt- und Zerstörungsorgien sein, die sich in Deutschland an Silvester 2022/23 abgespielt haben - ausgeübt von frustrierten, zornigen Menschen, die sich vom Lauf der Welt um das Betrogen fühlen, was eigentlich jedem Menschen von Geburt aus zustehen sollte: innerer und äußerer Frieden von extremen Lebensbedingungen, sei es Krieg, Vertreibung, Unterdrückung oder Angst davor, sich das Leben nicht mehr "Leisten zu können". Die resultierende Diskussionen fokussiert sich ganz auf die Extreme, auf Schubladen und auf "Bestrafung" - und vergisst dabei, dass all das nur die Spitze eines Eisberges ist, der in unserer Gesellschaft und in uns einzelnen Menschen tief in dunklen Wassern liegt: Unsicherheit, Enttäuschung, Frustration, Angst und daraus resultierender Wut und Zorn scheinen als latente Aggression überall zu lauern - selbst da, wo man es nicht erwarten würde.</p>
<p style="text-align: justify">Auch wenn sich in Europa in den letzten Jahren diese Kultur der zornigen Empörung ausgebreitet hat, ist diese Haltung weit davon entfernt, was der ehemalige französische Widerstandskämpfer Stéphane Hessel in seinem Essay <em>Indignez-vous !</em> (Deutsch: <em>Empört Euch!</em>) im Jahr 2010 unter einer "Empörung" verstand - nämlich eine engagierte Lebenshaltung, die dort zivilen Ungehorsam proklamiert, wo Institutionen massiv versagen.</p>
<p style="text-align: justify">Was sich jedoch in unserer Gesellschaft ausgebreitet hat, ist die Lebenshaltung, die eigenen Ansprüche als Goldstandard zu sehen - nur um dann festzustellen, dass diese Ansprüche weder vom Leben als Ganzes, noch von der Gesellschaft, noch von unseren Mitmenschen erfüllt werden. Das Resultat ist draus ist - <a href="https://agni-magazin.de/angst-und-gewalt-bezwingen/">wie die <em>Yoga</em>-Philosophie seit tausenden Jahren weiß</a> - dass wir Enttäuschung erfahren und daraus Unsicherheit, Angst, zornige Empörung und schließlich unbändige Wut entsteht. Eine Wut, die sich dann ihr Ventil sucht und sich nach Außen gewalttätig entlädt - als häusliche Gewalt, als Krawalle, als gesellschaftliche Fehden, als Kriege! - Das ist so ziemlich das Gegenteil von gewaltlosem Widerstand und konstruktivem Beitragen zur Gesellschaft, das Menschen wie Gandhi oder Hessel vorschwebte.</p>
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<blockquote>Wir sind die ersten Opfer der Gewalt von Empörung, Wut und Zorn in unserem Inneren</blockquote>
<p style="text-align: justify">Die Frage ist auch: sind diese finalen gewalttätigen Ausbrüche, welche im Außen sichtbar werden, eigentlich die verheerendste Konsequenz, die Unsicherheit, Angst, Zorn und Wut haben? - Die Antwort kommt zu uns in Form von Jahrtausenden bestehenden Erkenntnissen der Weisheitstraditionen der Welt. Sie lautet: Nein! - Der größte Schaden entsteht schon weit vor dem Ausdruck von Zorn und Gewalt im Außen! Der erste Schaden entsteht bei uns selbst, wenn wir uns unserer Unsicherheit und Angst zu lange aussetzen und daraus Wut und Zorn entstehen lassen! Wir sind die ersten Opfer der Gewalt von Empörung, Wut und Zorn in unserem Inneren! All diese Emotionen und zugehörigen Gedankenkonstrukte stören unseren inneren Frieden, zwingen uns, innerlich mit uns selbst zu kämpfen und Beschädigen immer mehr unsere Menschlichkeit, die immer fragiler wird und schließlich wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt und Wut und Gewalt im Außen eruptiert. Es ist ein Teufelskreis <em>par excellence</em>! - Wollen wir es wirklich so weit kommen lassen? Und wenn nein, was können wir tun, um uns zu "schützen"?</p>

<h3 style="text-align: justify">Bewusste Selbsttransformaton ist der Weg in die Balance im Leben</h3>
<p style="text-align: justify">Im ersten Moment mag der Impuls kommen, gegen das zu kämpfen, womit wir im Außen konfrontiert sind - doch dies ist nur eine weitere Runde in dem Teufelskreis! Es ist der Versuch, etwas im Außen zu bewirken, um inneren Frieden zu erlangen. Doch kann das funktionieren? - Die Yoga-Weisheit zeigt uns den umgekehrten Weg: Verändere etwas im Inneren, um nicht mehr vom äußeren Abhängig zu sein! Und dass es dabei nicht um Weltflucht geht wird klar, wenn man der Weisheit weiter zuhört, denn sie vermittelt uns etwas erstaunliches: Die Veränderung im Inneren bewirkt Veränderungen im Außen! - Auch wenn es oft so dargestellt wird, als sei das Ziel des Yoga, die Welt zu überwinden und persönliche Freiheit zu erlangen - es geht darum, Freiheit von einer Knechtschaft durch die Welt und ihre äußeren Umstände zu erhalten, so dass wir in der Welt in innerem Frieden und innerer Freiheit leben können.</p>
<p><a href="https://agni-magazin.de/winter-2022-23-unser-eigener-zorn-ist-selbstzermuerbung-die-wir-zur-selbstheilung-loslassen-muessen/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></description>
		
		
		
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		<title>Angst und Gewalt bezwingen</title>
		<link>https://agni-magazin.de/angst-und-gewalt-bezwingen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pandit Rajmani Tigunait]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Dec 2022 13:37:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 12</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>Von Pandit Rajmani Tigunait Vorbemerkung: In den zehn Jahren, die seit dem ersten Erscheinen dieses Artikels (in Englisch) vergangen sind, haben Wut und Gewalt die Welt weiter erschüttert. In den Jahren 2021 und 2022 haben wir den wütenden Angriff auf das US-Kapitol im Zusammenhang mit den Wahlen erlebt, die weit verbreitete Wut, die in vielen […]
<p><a href="https://agni-magazin.de/angst-und-gewalt-bezwingen/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></description>
		
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dauerhafter Frieden sprudelt aus den Tiefen des menschlichen Herzens</title>
		<link>https://agni-magazin.de/dauerhafter-frieden-sprudelt-aus-den-tiefen-des-menschlichen-herzens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Deborah Willoughby]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2022 15:11:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 6</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>Von Deborah Willoughby Wir leben in einer gewalttätigen Welt. Kriege, Aufstände, Grenz­ver­letzungen, Meuterei, Attentate und schlichtweg Mord sind Teil des menschlichen Lebens. Es war schon immer schlimm, und es wird immer schlimmer. Nach Angaben der Peace Pledge Union hat es seit 1700 mehr als 480 Kriege gegeben, die mehr als 120 Millionen Todesopfer gefordert haben. […]
<p><a href="https://agni-magazin.de/dauerhafter-frieden-sprudelt-aus-den-tiefen-des-menschlichen-herzens/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></description>
		
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weltfrieden beginnt bei uns selbst &#8211; der Schlüssel dazu ist Selbsttransformation durch Prinzipien des Yoga</title>
		<link>https://agni-magazin.de/weltfrieden-beginnt-bei-uns-selbst-der-schluessel-dazu-ist-selbsttransformation-durch-prinzipien-des-yoga/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Nickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2022 14:48:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 7</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span><strong>Von Michael Nickel</strong>
<p style="text-align: justify;">Die Menschheit führt seit Tausenden von Jahren Krieg – ohne Unterlass. Im Jahr 2020, in dem wir uns in Deutschland kollektiv an der Corona-Pandemie gerieben haben und von Kriegen in den Medien kaum etwas zu hören war, tobte dennoch weltweit die Kriegs­maschinerie. Laut letzter Erhebung des Heidelberg Institute for International Conflict Research (HIIK, <a href="https://hiik.de/konfliktbarometer/" target="_blank" rel="noopener">siehe Conflict Barometer 2020</a>, Heidelberg Institute for International Conflict Research) bestanden 2020 insgesamt 359 größere Konflikte, von denen 220, also rund 60 Prozent gewaltsam ausgetragen wurden. Das HIIK stuft alle Konflikte auf einer Skala von 1 (Streitigkeit) bis 5 (Krieg) ein. Im Jahr 2020 wurde 21 Konflikte in Stufe 5 geführt – ausgewachsene Kriege – und 16 Konflikte in Stufe 4 – begrenzte Kriege.<!--more--></p>
<p style="text-align: justify;">Obwohl einer dieser begrenzten Kriege der Stufe 4 – der Konflikt im Donbas in der Ukraine – in den letzten Jahren mitten vor un­serer Haustüre in Europa schwelte, war dies oft nur wenig mehr als eine Randnotiz in den Nachrichten und noch weniger als das, in den Köpfen vieler Menschen im deutschsprachigen Raum. Doch im Frühjahr 2022 hat sich dieser Konflikt zu einem ausgewachsenen Stufe-5-Konflikt ent­wickelt. Der Krieg ist nach einer langen Phase des subjektiv empfundenen Friedens vor unserer Haustüre an­gekommen. Im Gepäck hat dieser Krieg aufwühlende Bilder von Toten, Verletzten, von menschlichen Tragödien, Traumatisierungen, Flüchtlingsströmen. Wo man auch hinblickt, nimmt man dieser Tage Ängste, Ratlosigkeit, Wut und Hilflosigkeit war, die mit voller Wucht in unsere immer noch relativ heile Welt in Europa einfällt.</p>
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<h3 style="text-align: justify;">Antworten auf existenzielle Fragen, die Krieg aufwirft</h3>
<p style="text-align: justify;">Viele Menschen im deutschsprachigen Raum haben in dieser inten­siven, fordernden Zeit die Erfahrung gemacht, dass ihnen die mediale Omnipräsenz des Krieges nicht guttut. Dennoch können viele nicht anders als sich in jeder freien Minute über den Verlauf des Krieges zu informieren – trotz des Wissens, dass es nichts am Weltgeschehen ändert und dass es lediglich den Krieg in unser Inneres trägt.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich ist es wichtig, sich ein Bild des Weltgeschehens zu ma­chen, und natürlich ist es wichtig, sich mit dem Thema Krieg generell aus­ein­ander­­zusetzen und seinen Standpunkt zu finden. Doch ändert dies die Welt? Führt dies dazu, dass weniger Konflikte be­stehen? – Angesichts der Dimension, die der Informationskrieg im Ukraine-Kon­flikt angenommen hat, bleibt uns wohl nur das Ein­geständnis, dass unsere persönliche Be­schäftigung mit In­for­mation zum aktuellen Geschehen nur wenig dazu beiträgt, einen grausamen Krieg zu beenden und Frieden zu finden. Anstelle dessen breiten sich in immer stärkerem Maße Polarisierungen aus – Konzepte in unseren Köpfen von Gut und Böse, die unsere eigene Urteilskraft schwächen, anstatt Frieden in die Welt zu bringen. Die Frage lautet also vielmehr: Wie kommt der Frieden unter uns Menschen? Wo fängt Weltfrieden an? Was habe ich damit zu tun?</p>
<p><a href="https://agni-magazin.de/weltfrieden-beginnt-bei-uns-selbst-der-schluessel-dazu-ist-selbsttransformation-durch-prinzipien-des-yoga"><H4>weiterlesen ...</H4></a></p>
<p><a href="https://agni-magazin.de/weltfrieden-beginnt-bei-uns-selbst-der-schluessel-dazu-ist-selbsttransformation-durch-prinzipien-des-yoga/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></description>
		
		
		
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		<title>Warum wir Menschen Krieg führen</title>
		<link>https://agni-magazin.de/warum-wir-menschen-krieg-fuehren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pandit Rajmani Tigunait]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2022 14:45:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 15</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>Von Pandit Rajmani Tigunait Niemand mag den Krieg, und doch ist er allgegenwärtig. Wir wissen um den Wert des Friedens, und doch scheinen wir Menschen ruhelos ohne eine gewisse Unruhe in der Welt. So wie wir als Individuen mit einer Vielzahl zerstörerischer Gewohnheiten belastet sind, sind wir auf kollektiver Ebene durch Kriege, Unruhen, politische Um­wälzungen […]
<p><a href="https://agni-magazin.de/warum-wir-menschen-krieg-fuehren/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></description>
		
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Innere Stille finden für intuitive Antworten auf die Fragen unserer Unsicherheiten und Ängste</title>
		<link>https://agni-magazin.de/innere-stille-finden-fuer-intuitive-antworten-auf-die-fragen-unserer-unsicherheiten-und-aengste/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Nickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2022 16:54:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 7</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span><p style="text-align: center;"><strong>Von Michael Nickel</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Hier stehen wir nun, nach über zwei Monaten Krieg in Europa. Viele unter uns spüren aufgrund der sich abzeichnenden mittel- und langfristigen Auswirkungen auf die politische und wirtschaftliche Situation in der Welt eine fundamentale Verunsicherung. Diese Verunsicherung mag einerseits von der Machtlosigkeit getrieben sein, mit der wir vor den Entwicklungen in der Welt in unserer "Kleinheit" stehen. Des weiteren mag das Mitleid oder Mitgefühl für all jene, die ganz unmittelbar an den Folgen des Krieges leiden, eine große Rolle in diesem Gefühl von Unsicherheit spielen. Andererseits lassen sich wohl die meisten von uns auch durch die persönlichen Ängste verunsichern, die Befürchtung, dass wir in Mitteleuropa doch noch direkt in das direkte Kriegsgeschehen hineingezogen werden oder dieser Krieg gar in einen dritten Weltkrieg ausartet.</p>

<h3>Aus den eigenen Ängsten und Verunsicherungen lernen</h3>
<p style="text-align: justify;">Tritt man aus diesem unmittelbaren Gefühl der Verunsicherung einen Schritt zurück, um das, was in uns vorgeht etwas distanzierter zu betrachten, so formt sich vielleicht zunächst die Frage: "Was kann ich aus meiner Verunsicherung und meinen Ängsten lernen? - Was wollen mir diese Gefühle mitteilen?"</p>
<p style="text-align: justify;">Auf diese beiden Fragen gibt es keine universelle Antwort - ich kann sie also nicht allgemeingültig beantworten. Gerade darum aber lohnt es sich, dass Du Dir diese Fragen in der momentanen Lage selbst stellst! Deine Antwort auf diese Fragen kommen vermutlich nicht unmittelbar, darum lohnt es sich weiter, diesen Fragen im übertragenen Sinne Raum zu geben. Mentalen Raum, der zunächst einmal relativ leer und rein sein muss, damit sich die ersehnten Antworten darin Kraft ihrer selbst abzeichnen und entfalten können.
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		<title>Geheimrezept für Frieden. Das wirst Du nicht erwarten!</title>
		<link>https://agni-magazin.de/geheimrezept-fuer-frieden-das-wirst-du-nicht-erwarten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Nickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Mar 2022 17:59:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedankenfutter]]></category>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 5</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span><p style="text-align: center;"><strong>Von Michael Nickel</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Tja, was soll man angesichts der Weltsituation sagen? Wir sind weiter von der Utopie des Weltfriedens entfernt als jemals in den letzten 35 Jahren. Wer mich kennt weiß, dass ich als alter Idealist eigentlich seit meiner Kindheit davon träume. Wer mich nicht kennt, aber meine Gedankenfutter hin und wieder gelesen hat, kann das vielleicht erahnen. Manche, die mich wirklich gut kennen, werden dabei vielleicht schmunzeln, weil ich seit über einem Jahrzehnt auf die Frage "Was wünscht Du Dir zu Weihnachten?" ganz oft genau das gesagt habe: "Weltfrieden".</p>
<p style="text-align: justify;">Nun, es ist mir klar, dass Weltfrieden eine Utopie ist, welche die Menschheit nie erreichen wird. Wir haben ja jahrzehntelang in einem relativen Frieden in Europa gelebt, aber auf der Welt gab es seit Anbeginn der Aufzeichnung der Geschichte der Menschheit keinen einzigen Tag ohne kriegerische Auseinandersetzung. Ich habe mich eingänglich mit dem Thema beschäftigt, als ich vor einigen Tagen ein Vorwort  geschrieben habe, nämlich das zur deutschen Erstausgabe des Buches "<a href="https://www.agni-verlag.de/buch/warum-wir-kaempfen-yoga-weisheit-zu-krieg-und-frieden-inspirationen-und-achtsame-uebungen-fuer-gewaltlosigkeit-mitgefuehl-und-anhaltenden-frieden-in-deinem-umfeld-und-der-welt/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Warum wir kämpfen – Yoga-Weisheit zu Krieg und Frieden: Inspirationen und achtsame Übungen für Gewaltlosigkeit, Mitgefühl und anhaltenden Frieden in deinem Umfeld und der Welt</strong></a>" von meinem geliebten Lehrer Panditji. Die Statistiken zeigen klar: Krieg ist allgegenwärtig und immer da.  Wenn wir also manchmal im Gefühl des großflächigen Friedens gelebt haben, dann ist das rein subjektiv.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Frage ist also, wo kommt letztlich das Gefühl von Frieden her? Ihr ahnt es schon, was die Yogaphilosophie dazu sagt: Frieden ist etwas, das wir im inneren finden und wenn wir uns mit und an diesem inneren Gefühl von Frieden in Yoga-, Atem- und Meditationsübungen sättigen, dann passiert etwas interessantes. Wenn wir uns immer und immer wieder mit diesem Gefühl verbinden, dann beginnen wir Frieden und Posititvität in unsere Umgebung auszustrahlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und diese friedliche und positive Ausstrahlung ist irgendwie ansteckend. Sie trägt sich weiter ...
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		<title>Frühjahr 2022:Vom Mitleiden in das Mitfühlen kommen und daraus Stärke ziehen, die Welt besser zu machen</title>
		<link>https://agni-magazin.de/fruehjahr-2022-vom-mitleiden-in-das-mitfuehlen-kommen-und-daraus-staerke-ziehen-die-welt-besser-zu-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Nickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Mar 2022 15:40:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zeitpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[64 Yoginis]]></category>
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					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 10</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span><p style="text-align: center;"><strong>Von Michael Nickel</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ich derzeit mit Familie, Freunden und Bekannten spreche, kommt immer wieder ein Thema hoch: Der ungeheure, menschenverachtende Krieg in der Ukraine und die daraus resultierenden Gefühle von Ohnmacht, Wut und Trauer, mit denen viele derzeit kaum zurecht kommen. Das in unseren Medien nahezu in Echtzeit übertragene grausame Kriegsgeschehen und vor allem das unermessliche Leid der vielen Menschen, die weltweit direkt oder indirekt von diesem Krieg betroffen sind, macht uns anscheinend kollektiv fertig. Das Schicksal und Leid der unzähligen traumatisierten Flüchtenden rührt unser Herz an und hat eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Doch gleichzeitig bringen viele zum Ausdruck, dass es ihnen nahezu unmöglich ist, eine innere Distanz zu diesem Geschehen zu bekommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es mag zunächst seltsam klingen, sich innerlich von den Geschehnissen der Wellt zu distanzieren. Das klingt nach Kaltherzigkeit, nach Kopf in den Sand stecken, nach Rückzug von der Realität. Doch ist es das wirklich, wenn wir innerlich einen Schritt zurücktreten? - Nicht unbedingt, zumindest nicht, wenn wir dies im konstruktiven Sinne betreiben. Sind wir doch mal ehrlich zu uns selbst: Was viele von uns momentan fühlen ist Mitleid im wörtlichsten Sinne - wir leiden selber, weil wir nicht aushalten können, zu sehen, dass andere Menschen leiden. Wir leiden, weil wir nicht aushalten können, zu sehen, wozu andere Menschen in der Lage sind. Wir leiden kollektiv so stark, dass der Schmerz schon beinahe greifbar ist.</p>

<h4 style="text-align: justify;">Was entsteht aus Schmerz?</h4>
<p style="text-align: justify;">Aus Schmerz entstehen Angst und Wut, wenn wir den Schmerz nicht heilen können. Aus Angst und Wut entsteht eine tiefe Aggression, die nur weitere Aggressionen nach sich zieht. Aufrüstung, mehr Waffen, mehr Mauern, mehr Konflikte, mehr leidende Menschen, mehr Mitleiden ... Wir drehen uns dabei im Kreis, im Großen, wie im Kleinen. Was ist also der Ausweg?</p>
<p style="text-align: justify;">Der Ausweg beginnt im Kleinen bei uns, indem wir das Mitleid in Mitgefühl transformieren. Was sich wie eine sprachliche Spitzfindigkeit anhört, ist in Wirklichkeit ein augenöffnender Luxus der deutschen Sprache: Zwei Worte, die im Allgemeinverständnis synonym klingen, aber zwei vollkommen konträre Weltsichten in sich tragen. Mitleid führt, wie wir gesehen haben dazu, dass wir selber leiden. Jedes Leid, das uns plagt, entzieht uns unsere Kraft, etwas in der Welt zu verändern. Wenn wir mitleiden, dann gehen wir der Selbstentmachtung auf den Leim! Mitgefühl ist das genaue Gegenteil! Mitgefühl lässt uns erkennen, wo Leid in der Welt herrscht, aber anstelle uns in das Mitleiden hinein ziehen zu lassen, regt uns Mitgefühl zum Nachdenken an.</p>
<p><a href="https://agni-magazin.de/fruehjahr-2022-vom-mitleiden-in-das-mitfuehlen-kommen-und-daraus-staerke-ziehen-die-welt-besser-zu-machen/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></description>
		
		
		
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		<item>
		<title>Vollmondtext März 2022: Die Pflege der Anwesenheit Gottes in jedem Lebensaugenblick.</title>
		<link>https://agni-magazin.de/vollmondtext-maerz-2022-die-pflege-der-anwesenheit-gottes-in-jedem-lebensaugenblick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Bischoff]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2022 11:36:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vollmondtexte]]></category>
		<category><![CDATA[Bagalamukhi Mula Mantra]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Friedensgebet]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
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		<category><![CDATA[Mond]]></category>
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		<category><![CDATA[Vollmond]]></category>
		<category><![CDATA[Vollmondtext]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Bischoff]]></category>
		<category><![CDATA[Würde]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://agni-magazin.de/?p=11263</guid>

					<description><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 4</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span><strong>Von Wolfgang Bischoff</strong>

<strong>Liebe Menschen,</strong>
<p style="text-align: justify;">Am 18. März erstrahlt der Vollmond am Himmel und heißt den kommenden Frühling willkommen. Lasst uns gemeinsam von 21 bis 22 Uhr still werden und den folgenden Text kontemplieren:</p>
<p style="text-align: justify;">In den Yoga Sutras steht: „Es gibt einen ganz einfachen Weg in die Freiheit und zur Befreiung von allem, was uns belastet, bedrückt und behindert zu gelangen, und das ist die Pflege der Anwesenheit Gottes in jedem Lebensaugenblick.“ Die Anwesenheit Gottes in jedem Lebensaugenblick zu pflegen, gelingt durch die ununterbrochene Wiederholung des Mantras oder eines Gebetes, die das Göttliche der Geistigen Welt repräsentieren. Die Kraft des stillen Gebetes ist unvorstellbar mächtig.</p>
<p style="text-align: justify;">Es tut mir in der Seele weh, zuschauen zu müssen und nur zu können, wie in der Ukraine Kinder, Mütter und Väter, Freunde und Bekannte brutal erschossen werden, hungern, frieren und nicht das Notwendigste zum Leben haben.</p>
<a href="./vollmondtext-maerz-2022-die-pflege-der-anwesenheit-gottes-in-jedem-lebensaugenblick">weiterlesen ...</p>
<p><a href="https://agni-magazin.de/vollmondtext-maerz-2022-die-pflege-der-anwesenheit-gottes-in-jedem-lebensaugenblick/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></description>
		
		
		
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