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Antworten von Pandit Rajmani Tigunait

Frage Agni-Magazin: Was ist das Yoga Sutra und warum ist es so wichtig?

Pandit Rajmani Tigunait sagt dazu: Das Yoga Sutra von Patanjali ist das Herzstück der Yoga-Tradition. Diese ehrwürdige Schrift ist das A und O der Yoga-Philosophie und -Praxis. Der Versuch, Yoga zu praktizieren, ohne das Yoga Sutra zu kennen, ist wie der Versuch, ein Land zu regieren, ohne seine Verfassung zu kennen.

Es ist wichtig, gleich zu Beginn zu verstehen, dass sich das Wort Yoga im Zusammenhang mit dieser Schrift auf die Fähigkeit des Geistes bezieht, sich selbst und seine Beziehung zum Körper zu erkennen, seine Beziehung zur Welt zu erkennen und schließlich die innere und ewige Wirklichkeit zu erkennen, die schon vor unserer Geburt existierte, die uns begleitet, während wir leben, und die auch nach unserem Tod weiterbesteht. Kurz gesagt, das Yoga Sutra ist eine Anleitung, wie wir unsere innere Göttlichkeit erfahren und uns in ihr verankern können.

„Diese ersten drei Sutras – eine Erklärung der Unabhängigkeit von Körper, Geist und Seele – sind das Herzstück des ersten Kapitels.“

Der Text selbst besteht aus 195 Sutras (Aphorismen), die in vier Kapitel oder Padas (Schritte) unterteilt sind. Das erste Kapitel, „Samadhi Pada„, der Schritt zur Erlangung eines ruhigen und reinen Geistes, beschreibt die Voraussetzungen, um unsere wahre Natur zu entdecken und in ihr zu verankern. Dieses Kapitel enthält 51 Sutras. So wie die Unabhängigkeitserklärung den Grundstein für die Freiheit in den Vereinigten Staaten gelegt hat, legen die ersten drei Sutras dieses Textes den Grundstein für die Freiheit, die uns die Yoga-Praxis verleiht. Diese ersten drei Sutras – die Erklärung der Unabhängigkeit von Körper, Geist und Seele – sind das Herzstück des ersten Kapitels, und das erste Kapitel ist das Herzstück der übrigen drei Kapitel.

Das zweite Kapitel, „Sadhana Pada„, der Schritt zum Üben von Yoga, enthält 55 Sutras. Hier wird die große Bandbreite der Yoga-Praktiken in kleinere Schritte unterteilt, damit Menschen mit unterschiedlichen körperlichen, emotionalen und intellektuellen Fähigkeiten die für sie am besten geeigneten Praktiken auswählen können. Die in diesem Kapitel beschriebenen Übungen haben zwei Ziele: Samadhi – einen vollkommen ruhigen, ursprünglichen Zustand des Geistes – zu erreichen und die Bedrängnisse zu minimieren, die uns beim Üben behindern. In diesem Kapitel legt Patanjali den achtfachen (Ashtanga) Pfad dar, der als Raja Yoga bekannt geworden ist.

Das dritte Kapitel, „Vibhuti Pada„, enthält 55 Sutras. Vibhuti bedeutet „Erweckung der schlummernden Potenziale“. „Vibhuti Pada“ ist der Schritt zur Erweckung der grenzenlosen Potenziale, die normalerweise in uns schlummern. Wir gehen davon aus, dass wir durch das Studium und die Praxis dessen, was in den ersten beiden Kapiteln beschrieben wurde, unseren Körper, unseren Geist und unsere Sinne weitgehend im Griff haben. In diesem Kapitel erfahren wir, wie wir unseren unberührten, ruhigen Geist nach innen wenden und ihn auf verschiedene Objekte fokussieren können, um so den Umfang unseres Bewusstseins zu erweitern.

Kaivalya Pada„, das vierte und letzte Kapitel des Yoga Sutras, enthält 34 Sutras. Kaivalya bedeutet „endgültige Freiheit“. Die Praktiken, die in diesem letzten Kapitel beschrieben werden, konzentrieren sich darauf, Freiheit von den bindenden Kräften des Geistes zu erlangen. In diesem Kapitel erfahren wir auch, wie wir die in den drei vorangegangenen Kapiteln beschriebenen Praktiken sicher und produktiv durchführen können. Patanjali stützt sich dabei auf die Prinzipien des Ayurveda und die Wissenschaft des Mantras, um unsere Yoga-Praktiken zu unterstützen. Er sagt uns, wie wir gesund werden, wie wir ein langes Leben sichern, wie wir unsere sub-humanen Neigungen überwinden und wie wir schließlich die uns innewohnende Göttlichkeit in der Höhle unseres Herzens entdecken können.

Abendstimmung am Meer

„Erkenne deinen Geist und du wirst die ganze Welt erkennen; meistere deinen Geist und du wirst Herr über die ganze Welt werden.“

Die zeitlose Weisheit, welche im Yoga Sutra enthalten ist, führt uns direkt zum Herzen von tausenden großen Meistern der Vergangenheit. Diese Weisheit ist einfach und geradlinig: Kenne deinen Geist und du wirst die ganze Welt kennen; beherrsche deinen Geist und du wirst Herr der ganzen Welt.

Es gibt kein größeres Geheimnis als das des Geistes, und nur ein gesunder, gut kontrollierter Geist kann dieses Geheimnis lüften. Das Yoga Sutra erkennt an, dass der Körper und der Geist gleichermaßen wichtig sind. Ein gesunder Körper ist entscheidend für einen gesunden Geist. Der erste Schritt zur Kultivierung eines gesunden Geistes ist die Kultivierung eines klaren und ruhigen Geistes. Ein solcher Geist befähigt uns zu verstehen, was richtig und was falsch ist, was gesund und was ungesund ist, was gut und was schlecht ist und schließlich, was wünschenswert ist und was vermieden werden sollte.

Unsere Fähigkeit, einen klaren, ruhigen und gelassenen Geist zu erlangen, wird durch unsere Gewohnheitsmuster beeinträchtigt, welche unsere Vorlieben und Interessen bestimmen. Patanjali erkennt zwar an, dass der Geist die Funktionen des Körpers steuert, aber wenn der Geist zum Gefangenen seiner eigenen Gewohnheitsmuster geworden ist, beginnt der Körper, seine eigenen Regeln und Gesetze zu schaffen. In einer solchen Situation öffnet sich ein Riss zwischen Körper und Geist, und wir sind von dem Pool der inneren Intelligenz abgeschnitten, der in uns schlummert – den offenbarenden Kräften des Geistes und den heilenden Kräften des Körpers. Um dieses Problem zu überwinden, bietet Patanjali ein System des inneren Erwachens an – eine Methodik, die uns befähigt, die Weisheit unseres Körpers anzuzapfen, seine schlummernden Kräfte zu erwecken, eine Brücke zwischen Körper und Geist zu schlagen und die innere Göttlichkeit zu erreichen, die im Lotus unseres Herzens wohnt. Das ist das Geschenk des Yoga Sutras.

 

AV027 Pandit Rajmani Tigunait Das Geheimnis des Yoga Sutra

Einen tiefgehenden Einstieg in die Thematik des Yoga Sutra bietet Dir die Kommentar-Reihe von Pandit Rajmani Tigunait, beginnend mit „Das Geheimnis des Yoga Sutra – Samadhi Pada„.

 

Dieser Artikel erschien im Original auf HI Online des Himalayan Institute, USA. Deutsche Übersetzung von Michael Nickel und Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Himalayan Institute.

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Von Pandit Rajmani Tigunait

Mein spiritueller Meister, Swami Rama, gab mir einmal eine Übung. Auf den ersten Blick klang sie sehr einfach. Tatsächlich war sie so einfach, schlicht und simpel, dass mein Geist sie kaum registrierte. Der Kern der Übung bestand darin, sich auf ein Mantra zu besinnen und dabei meinen Geist auf die Mitte zwischen den Augenbrauen zu konzentrieren. Die Übung sollte in Savasana, der Totenhaltung, durchgeführt werden – auf dem Rücken liegend. Nachdem Swamiji erklärt hatte, wie man die Nebenübungen um die Hauptübung herum anordnet, sagte er: „Achte darauf, dass du dir während dieser Übung die Ohren verstopfst. Achte auch darauf, dass du diese Praxis nicht länger als dreißig Minuten durchführst. Wenn du mitten in der Übung einschläfst, fang nicht wieder an, sondern warte bis zum nächsten Tag.“ Weiterlesen

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Von Wolfgang Bischoff

Liebe Menschen,

am 5. April erstrahlt der erste Frühlingsvollmond am Himmel. Lasst uns gemeinsam von 21 bis 22 Uhr still werden.

Wir gehen auf Ostern zu. Ein Fest des vorübergehenden Jubels zu Palmsonntag, der Segnung und der Verheißung des Abendmahls zu Gründonnerstag und des darauffolgenden Verrates („Nun hat die Finsternis das Wort“), der Kreuzigung mit der Erschütterung der Elemente zu Karfreitag, der ungewissen Ruhe der Grablegung zu Karsamstag und der dann folgenden Auferstehung zu Ostersonntag.

Dieser Prozess macht auf die Möglichkeit aufmerksam, einen Weg durch die Finsternis und den Tod aller Vorstellungsbilder, wie das Leben und man selber zu sein hat, zu gehen, um den Tod überwinden zu lernen und um zu einer Neugeburt, Wiederauferstehung, zu gelangen.

In unserer Tradition kennen wir das Maha Mrityunjaya Mantra, das übersetzt heißt: „Sieg über den Tod“. Dieses Mantra symbolisiert das Ostermysterium, das sich jedes Jahr zur Besinnung und Neubelebung der Menschheit wiederholt. Weiterlesen

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Von Wolfgang Bischoff

Liebe Menschen,

am 5. Februar abends um 21 Uhr lade ich euch alle zu einer stillen Stunde der Kontemplation über zwei provozierende Lebensweisheiten ein.

Zwei ganz außergewöhnliche Menschen, Erstens Frau Dr. Elisabeth Kübler-Ross, 78 Jahre,  2004 gestorben, Naturwissenschaftlerin, Begründerin der Sterbeforschung, das Nachrichtenmagazin TIME zählte sie 1999 zu den „100 größten Wissenschaftlern und Denkern“ des 20. Jahrhunderts,  und zweitens Hans Peter Dürr, 85 Jahre, gestorben 2014, Physiker mit dem Forschungsthema der Astrophysik, Alternativer Nobelpreisträger und Gründer des „Global Challenges Networks“, haben nach einem langen, intensiven, aufrichtigen Forscherleben Aussagen über das Leben gemacht, die uns sehr nachdenklich machen sollten. Weiterlesen

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Antworten von Pandit Rajmani Tigunait

Frage Agni-Magazin: Bietet Yoga ein Mittel gegen die Angst?

Pandit Rajmani Tigunait sagt dazu: Im Yoga Sutra (2:3) zählt Patanjali fünf Bedrängnisse auf: Avidya, Unwissenheit; Asmita, falsches Gefühl der Selbstidentität; Raga, Anhaftung; Dvesha, Abneigung; und Abhinivesha, Angst vor dem Tod. Im Sanskrit ist das gebräuchliche Wort für Angst Bhaya. Doch Patanjali hat das Wort Bhaya nicht verwendet. Stattdessen benutzte er das Wort Abhinivesha, und das aus gutem Grund. Es setzt sich aus drei Wörtern zusammen: abhi + ni + vesha – zwei Vorsilben, die dem Wort vesha hinzugefügt werden. Abhi bedeutet „von allen Seiten und aus allen Richtungen“. Ni bedeutet „vollständig, in jeder Hinsicht, in jeder möglichen Bedeutung“. Vesha bedeutet „eintreten“. Abhinivesha ist also etwas, das in alle Aspekte unseres Seins eindringt und sie durchdringt; es dringt aus jeder Richtung, auf jede Art und Weise, in jeder Hinsicht ein und durchdringt jeden noch so kleinen Winkel unseres Körpers und Geistes. Das ist die Natur der Angst. Wenn sie einmal da ist, breitet sie sich einfach aus. Es gibt keinen Virus in der Schöpfung, der so mächtig ist und sich so schnell ausbreitet wie die Angst. Weiterlesen

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Von Wolfgang Bischoff

Liebe Menschen,

Am 9. Oktober 2022 erstrahlt der Herbstvollmond am azurblauen Himmel. Lasst uns gemeinsam von 21 bis 22 Uhr still werden, jede an ihrem Platz und das Phänomen der spirituellen Schulung kontemplieren.

Wir sollten beim Üben der Konzentration, Kontemplation und Meditation immer daran denken, dass, wenn wir einen Fortschritt in diesen Übungen erlangen wollen, wir drei Fortschritte im Erüben der Yamas und Niyamas, der Verhaltensvorschläge im Umgang mit Anderen und mit mir selbst machen sollten.

Das Pflegen des Wohlgefühls durch all unsere Übungen sollte immer gleichzeitig eine soziale Ausrichtung zum Wohle der Menschheit beinhalten. Jedoch beginnt dann – sobald wir uns von der Gewalt im Inneren sowie auch im Äußeren, die alle Menschen bindet, befreien, indem wir sie überwinden lernen – eine vitale Auseinandersetzung mit unserem eigenen Ego und den Neigungen, Phänomene gut oder schlecht zu finden. Wir erkennen, dass wir uns bisher immer mit unseren Handlungen und deren Früchten identifiziert haben, uns als Objekte empfunden haben und das Subjekt des gesamten Prozesses aus den Augen verloren haben. Weiterlesen

Lesedauer 14 Minuten

Von Rolf Sovik

Die Schriften des alten Indiens sind voll von Geschichten, Mythen und Legenden, in denen sich Philosophie mit Hingabe verbindet. Große Persönlichkeiten tauchen in diesen Erzählungen auf, darunter der Weise Markandeya, dessen Lehren in der Markandeya Purana zu finden sind. Sein Text ist vor allem wegen seiner Schilderung der Herrlichkeit der göttlichen Mutter in Erinnerung geblieben. Markandeya wird auch für seine Vision der kosmischen Sintflut gerühmt, und im Mahabharata ist er ein Ehrengast im Waldlager der heldenhaften Pandava-Brüder. Aber seine Geschichte beginnt schon vor seiner Geburt. Weiterlesen

Lesedauer 3 Minuten

Von Wolfgang Bischoff

Liebe Menschen,

Am 16. April 2022 erstrahlt der Ostervollmond am Himmel. Lasst uns gemeinsam von 21 bis 22 Uhr still werden und über die Bedeutung des Todes und seiner Überwindung im Kontext des Osterfestes kontemplieren. Ein Fest des vorübergehenden Jubels zu Palmsonntag, der Segnung und der Verheißung des Abendmahls zu Gründonnerstag und des darauffolgenden Verrates („Nun hat die Finsternis das Wort“), der Kreuzigung mit der Erschütterung der Elemente zu Karfreitag, der ungewissen Ruhe der Grablegung zu Karsamstag und der dann folgenden Auferstehung zu Ostersonntag.

Dieser Prozess macht auf die Möglichkeit aufmerksam, einen Weg durch die Finsternis und den Tod aller Vorstellungsbilder, wie das Leben und man selber zu sein hat, zu gehen, um den Tod überwinden zu lernen und um zu einer Neugeburt, Wiederauferstehung, zu gelangen.

In unserer Tradition kennen wir das Maha Mrityunjaya Mantra, das übersetzt heißt: „Sieg über den Tod“. Dieses Mantra symbolisiert das Ostermysterium, das sich jedes Jahr zur Besinnung und Neubelebung der Menschheit wiederholt.

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Lesedauer 5 Minuten

Von Swami Rama

Buchauszug aus Pandit Rajmani Tigunait:
Die Weisheit der Meister des Himalayas – Die Philosophie des Yoga in Geschichten für ein erfülltes und glückliches Leben,
als direktes Zitat von Swami Rama.

Der Sinn des Lebens ist es, sich selbst auf jeder Ebene zu verstehen. Die Hindernisse, die sich aus der körperlichen Ebene deines Seins ergeben können, vermögen wir zu verhindern, indem wir ganzheitlich leben: eine ausgewogene Ernährung zu uns nehmen, yogische Übungen zu praktizieren, die vier primitiven Triebe – Essen, Schlafen, Sex und Selbsterhaltung – zu regulieren und pünktlich ins Bett zu gehen und aufzustehen.

Lebensglück ist eine Schöpfung deines Geistes

Doch nachdem man die Dynamik des körperlichen Wohlbefindens erkannt und etabliert hat, erkennt man, dass wahres Glück nicht vom Körper kommt: Glück ist die Schöpfung des Geistes. Ein ungesunder Körper kann Hindernisse für Frieden und Glück schaffen, aber ein gesunder Körper trägt sehr wenig zum Glück bei. Es ist der Geist, der gesund gemacht werden muss, der diszipliniert und unter Kontrolle gebracht werden muss. Der Atem ist der Schlüssel, um dies zu erreichen. Weiterlesen

Lesedauer 6 Minuten

Von Swami Rama

Buchauszug aus seinem Buch
Die Wissenschaft vom Atem – Eine praktische Einführung in Atmung, Atemachtsamkeit und Pranayama

Das Atem­bewusstsein ist ein zuverlässiger Leitfaden für die Erfahrung der höheren Bewusstseinsebene und für die einpünktige Fokussierung des Geistes. Es bereitet den Meditierenden auf die Anwendung von Sushumna vor.

Sushumna

Obwohl das Wort Sushumna nicht in andere Sprachen übersetzt werden kann, bedeutet es meiner Ansicht nach den Geisteszustand, der ungestört und freudig ist und der auftritt, wenn der Atem an­fängt, frei und gleichmäßig durch beide Nasenlöcher zu fließen. Ein solcher mentaler Zustand ist notwendig, damit der Geist in tie­fere Bewusstseinsebenen reisen kann, denn wenn der Geist nicht in einen Zustand der Freude gebracht wird, kann er nicht stabil blei­ben, und ein instabiler Geist ist überhaupt nicht fähig zur Medita­tion. Eine andere Yoga-Richtung, welche das Erwecken von Kundalini lehrt, sagt, dass ohne das Erwecken von Sushumna eine tiefe Medita­tion und das Erwecken von Kundalini unmöglich sind. Es gibt nur drei Techniken für die Anwendung von Sushumna: Erstens, die Konzen­tration auf die Verbindung zwischen den beiden Nasen­löchern; zweitens, Pranayama-Atemübungen während der Anwendung von Jalandhara Bandha; und drittens, die Meditation über das System der Chakras. Weiterlesen