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Schlagwortarchiv für: Sri Vidya

Pandit Rajmani Tigunait

Was ist Sri Vidya? In welchem Verhältnis steht diese Philosophie zur Himalaya-Tradition?

Edition 11, Frage & Antwort
BergketteJerry Zhank / Unsplash CC0
Lesedauer 5 Minuten

Antworten von Pandit Rajmani Tigunait

Frage Agni-Magazin: In deinen Vorträgen und Büchern wird oft auf die Himalaya-Tradition und die Tradition von Sri Vidya verwiesen. Kannst du uns erklären, was diese Begriffe bedeuten und wofür sie stehen?

Pandit Rajmani Tigunait sagt dazu: Auf den ersten Blick mag es so aussehen, als würde die Himalaya-Tradition zu einer bestimmten geografischen Region gehören, doch das ist nicht der Fall. Sie bezieht sich stattdessen auf einen erhabenen Bewusstseinszustand, der durch die höchsten Gipfel der Welt repräsentiert wird, und auf das reine, unverfälschte Wissen und die Erfahrung, die durch den immerwährenden Schnee des Himalaya vermittelt werden. Weiterlesen

24. April 2023/von Pandit Rajmani Tigunait
https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2021/07/Bergkette-jerry-zhang-VrAl7hRVX4A-unsplash-scaled.jpg 1755 4096 Pandit Rajmani Tigunait https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2023/05/Agni-Magazin-Logo-Schrift-017309ff.png Pandit Rajmani Tigunait2023-04-24 12:59:172026-05-04 11:08:59Was ist Sri Vidya? In welchem Verhältnis steht diese Philosophie zur Himalaya-Tradition?
Pandit Rajmani Tigunait

Wie Yoga-Praxis unser Karma beeinflusst

Edition 11, Weisheit der Tradition
Lesedauer 13 Minuten

Von Pandit Rajmani Tigunait

Wenn wir uns die Welt um uns herum ansehen, erkennen wir, dass sie von unvorstellbarem Leid geprägt ist, und wir fragen uns, warum. Manche Menschen werden von Krankheiten, Hunger und Gewalt heimgesucht, während andere unversehrt durchs Leben gehen. Wir sehen Menschen, die in alle möglichen ungesunden, unethischen und schädlichen Aktivitäten verwickelt sind und denen es scheinbar gut geht, während andere, die ehrlich, fleißig und gutwillig sind, nur Misserfolg erleben. Auf der anderen Seite hören wir von Menschen, die geistig so weit entwickelt waren, dass sie andere heilen und ihr Leben verändern konnten, die aber selbst an schmerzhaften und tödlichen Krankheiten litten. Warum ist das so? Weiterlesen

24. April 2023/von Pandit Rajmani Tigunait
https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2023/04/404-Gabelung-Jens-Lelie-photo-1429743305873-d4065c15f93e-1920.jpg 1080 1614 Pandit Rajmani Tigunait https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2023/05/Agni-Magazin-Logo-Schrift-017309ff.png Pandit Rajmani Tigunait2023-04-24 12:25:022026-05-04 11:09:12Wie Yoga-Praxis unser Karma beeinflusst
Michael Nickel

Winter 2022/23:
Unser eigener Zorn ist Selbstzermürbung, die wir zur Selbstheilung loslassen müssen

2022/23 Winter, Zeitpunkt
Lesedauer 7 Minuten

Von Michael Nickel

Die Kultur der Empörung, die uns Menschen polarisiert und unsere Gesellschaft spaltet, und die letzlich unserer Wut und unserem Zorn freien Lauf gewährt, scheint sich in den letzten Jahren wie ein Krebsgeschwür ausgebreitet zu haben. Ein Symptom dafür mögen die vielen sinnlosen Gewalt- und Zerstörungsorgien sein, die sich in Deutschland an Silvester 2022/23 abgespielt haben – ausgeübt von frustrierten, zornigen Menschen, die sich vom Lauf der Welt um das betrogen fühlen, was eigentlich jedem Menschen von Geburt an zustehen sollte: innerer und äußerer Frieden von extremen Lebensbedingungen, seien es Krieg, Vertreibung, Unterdrückung oder Angst davor, sich das Leben nicht mehr „leisten zu können“. Die resultierende Diskussionen fokussiert sich ganz auf die Extreme, auf Schubladen und auf „Bestrafung“ – und vergisst dabei, dass all das nur die Spitze eines Eisberges ist, der in unserer Gesellschaft und in uns einzelnen Menschen tief in dunklen Wassern liegt: Unsicherheit, Enttäuschung, Frustration, Angst und daraus resultierende Wut und Zorn scheinen als latente Aggression überall zu lauern – selbst da, wo man es nicht erwarten würde. Weiterlesen

2. Januar 2023/von Michael Nickel
https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2023/01/aaron-burden-RgTI2KaQ5N4-unsplash.jpg 1829 2400 Michael Nickel https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2023/05/Agni-Magazin-Logo-Schrift-017309ff.png Michael Nickel2023-01-02 08:42:402026-05-04 11:13:03Winter 2022/23:
Unser eigener Zorn ist Selbstzermürbung, die wir zur Selbstheilung loslassen müssen
Pandit Rajmani Tigunait

Angst und Gewalt bezwingen

2022/23 Winter, Weisheit der Tradition
Lesedauer 12 Minuten

Von Pandit Rajmani Tigunait

Vorbemerkung: In den zehn Jahren, die seit dem ersten Erscheinen dieses Artikels (in Englisch) vergangen sind, haben Wut und Gewalt die Welt weiter erschüttert. In den Jahren 2021 und 2022 haben wir den wütenden Angriff auf das US-Kapitol im Zusammenhang mit den Wahlen erlebt, die weit verbreitete Wut, die in vielen Formen zum Ausdruck kam, ausgelöst durch die Anordnungen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie, und einen Krieg, der durch die Wut Russlands über die Annäherung der Ukraine an den Westen und den Widerstand gegen den russischen Einfluss ausgelöst wurde. Dies sind nur einige Beispiele von vielen. Dieser Artikel gibt Einblick in die Wurzeln von Wut und Gewalt und bietet eine spirituelle Lösung an.

Seit Jahrhunderten leben wir mit der Hoffnung, dass sich eines Tages die Wahrheit durchsetzen, das Mitgefühl triumphieren und die Liebe alles besiegen wird. Doch hat sich diese Hoffnung jemals erfüllt? Buddha wurde vergiftet, Christus wurde gekreuzigt, und Gandhi wurde erschossen. Und warum? Weil irgendjemand wütend war. Abraham Lincoln und Martin Luther King Jr. haben für ihren Idealismus mit ihrem Blut bezahlt. Was haben wir falsch gemacht? Für mich liegt die Antwort auf der Hand: Wir haben die Botschaft der Wut und die Maßnahmen, die sie erfordert, ignoriert. Weiterlesen

22. Dezember 2022/von Pandit Rajmani Tigunait
https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2022/12/brooklyn-OZ0ico4-hPY-unsplash.jpg 1467 2400 Pandit Rajmani Tigunait https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2023/05/Agni-Magazin-Logo-Schrift-017309ff.png Pandit Rajmani Tigunait2022-12-22 14:37:402026-05-04 11:15:56Angst und Gewalt bezwingen
Michael Nickel

Frühjahr 2022:
Vom Mitleiden in das Mitfühlen kommen und daraus Stärke ziehen, die Welt besser zu machen

Zeitpunkt
Satosha Media Dr. Michael Nickel
Lesedauer 10 Minuten

Von Michael Nickel

Wenn ich derzeit mit Familie, Freunden und Bekannten spreche, kommt immer wieder ein Thema hoch: Der ungeheure, menschenverachtende Krieg in der Ukraine und die daraus resultierenden Gefühle von Ohnmacht, Wut und Trauer, mit denen viele derzeit kaum zurecht kommen. Das in unseren Medien nahezu in Echtzeit übertragene grausame Kriegsgeschehen und vor allem das unermessliche Leid der vielen Menschen, die weltweit direkt oder indirekt von diesem Krieg betroffen sind, macht uns anscheinend kollektiv fertig. Das Schicksal und Leid der unzähligen traumatisierten Flüchtenden rührt unser Herz an und hat eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Doch gleichzeitig bringen viele zum Ausdruck, dass es ihnen nahezu unmöglich ist, eine innere Distanz zu diesem Geschehen zu bekommen.

Es mag zunächst seltsam klingen, sich innerlich von den Geschehnissen der Wellt zu distanzieren. Das klingt nach Kaltherzigkeit, nach Kopf in den Sand stecken, nach Rückzug von der Realität. Doch ist es das wirklich, wenn wir innerlich einen Schritt zurücktreten? – Nicht unbedingt, zumindest nicht, wenn wir dies im konstruktiven Sinne betreiben. Sind wir doch mal ehrlich zu uns selbst: Was viele von uns momentan fühlen ist Mitleid im wörtlichsten Sinne – wir leiden selber, weil wir nicht aushalten können, zu sehen, dass andere Menschen leiden. Wir leiden, weil wir nicht aushalten können, zu sehen, wozu andere Menschen in der Lage sind. Wir leiden kollektiv so stark, dass der Schmerz schon beinahe greifbar ist.

Was entsteht aus Schmerz?

Aus Schmerz entstehen Angst und Wut, wenn wir den Schmerz nicht heilen können. Aus Angst und Wut entsteht eine tiefe Aggression, die nur weitere Aggressionen nach sich zieht. Aufrüstung, mehr Waffen, mehr Mauern, mehr Konflikte, mehr leidende Menschen, mehr Mitleiden … Wir drehen uns dabei im Kreis, im Großen, wie im Kleinen. Was ist also der Ausweg? Weiterlesen

23. März 2022/von Michael Nickel
https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2022/03/20220223_135745-169.jpg 1350 2400 Michael Nickel https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2023/05/Agni-Magazin-Logo-Schrift-017309ff.png Michael Nickel2022-03-23 16:40:382026-05-04 11:33:38Frühjahr 2022:
Vom Mitleiden in das Mitfühlen kommen und daraus Stärke ziehen, die Welt besser zu machen
Michael Nickel

Man sieht nur mit dem Herzen gut – doch dazu muss das Herz heil sein und der Geist still

Gedankenfutter
Tränen - Emotion - Herzschmerz - LeidKat J / Unsplash CC0
Lesedauer 10 Minuten

Von Michael Nickel

Das Herz spielt in sehr vielen, wenn nicht allen spirituellen Traditionen der Welt eine Rolle. Universell wird es als Sitz unserer Seele, unseres persönlichen Kerns gesehen. Das drückt sich schon in der Geste aus, die wir nutzen, wenn wir klarmachen wollen, dass es um uns selbst geht: Wir richten intuitiv den Zeigefinger zu unserer Brustmitte – zu unsrem Herzen.  Welchen Status das Herz als Sitz unseres Wesenskerns in den östlichen Traditionen hat, habe ich vor einiger Zeit im Gedankenfutter „Herzenssache Ganesha“ zum Ausdruck gebracht. Doch auch im Westen wird dem Herzen – und damit der angeborenen Weisheit unserer Intuition – eine dem Geist übergeordnete Stellung zugeordnet. Wenngleich es dazu unzählige Aussprüche und Zitate gibt, ist eines der berühmtesten jenes von Antoine de Saint-Exupéry aus seinem herrlichen Werk „Der kleine Prinz“:

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

Antoine de Saint-Exupéry
in: „Der Kleine Prinz“

„Die Augen“ stehen hier sinnbildlich für die intellektuelle Verarbeitung unserer Sinneseindrücke aus der Außenwelt – und damit  für unseren Intellekt als Ganzes, unseren Geist. Vielleicht hat dieses Zitat zur Popularität von Herz-zentrierten Meditationen bei uns im Westen beigetragen. Es existieren eine Menge davon – klassische ebenso, wie „neu erfundene“. Ihnen allen gemeinsam ist, dass sie zur Wahrnehmung des Wesentlichen führen, wie Saint-Exupéry es ausdrückt. Doch man könnte in diesem Zusammenhang auch sagen: „Das Herz hat seine Tücken“ – oder viel mehr „Das Herz und der Geist haben im Zusammenspiel ihre Tücken“.

Der Grund ist ziemlich schnell gefunden. Das Herz trägt oftmals eine Vielzahl an emotionalen Verletzungen in sich und zugleich mag der Geist gerne alles andere sein als still. Schon einer der beiden Zustände – verletztes Herz oder unruhiger Geist – macht es uns extrem schwer überhaupt zu meditieren, geschweige denn auf’s oder im Herzzentrum. Als Yoga– und Meditationslehrer leite ich auch immer wieder Herz-zentrierte Übungen und Praktiken an – und erlebe dann die Reaktion der Teilnehmer*innen direkt – oder höre in Zeiten von online-Stunden hinterher davon. Was mir dabei über die Jahre klar geworden ist: es gibt zwei grobe Kategorien von Herz-zentrierten Meditationspraktiken, wenn man die Wirkung zugrunde legt. Weiterlesen

30. März 2021/von Michael Nickel
https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2021/03/Traenen-kat-j-NPmR0RblyhQ-unsplash.jpg 2400 2400 Michael Nickel https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2023/05/Agni-Magazin-Logo-Schrift-017309ff.png Michael Nickel2021-03-30 16:06:462026-05-04 11:43:59Man sieht nur mit dem Herzen gut – doch dazu muss das Herz heil sein und der Geist still
Michael Nickel

Die 14 Zustände, die uns die Lebensenergie entziehen – und der erste Schritt, uns aus ihrem Würgegriff zu befreien

Gedankenfutter
zoltan-tasi/unsplash cc0
Lesedauer 8 Minuten

Von Michael Nickel

Lass uns ein wenig mit Zahlen und Zuständen weiterspielen. Letzte Woche haben wir uns mit den 18 Kategorien des Friedens aus dem Sri Vidyarnava Tantra beschäftigt. Wenn es so viele Arten oder Aspekte des Friedens gibt, muss es dann nicht auch etliche verschiedene Aspekte geben, die uns den Frieden rauben? – So ist es! Klingt logisch und wenn sich Yogis über das unterhalten, was uns den Frieden raubt, werden dabei regelmäßig die fünf Kleshas aus Yoga Sutra 2.3 – 2.9 zitiert:

  • Avidya – die Unwissenheit über unser wahres Selbst.
  • Asmita – die Identifikation mit etwas, bzw. unsere Selbstidentifikation im Bezug auf Äußeres und Inneres.
  • Raga – Vorliebe, Zuneigung zu etwas.
  • Dvesha – Abneigung gegen etwas.
  • Abhinivesha – Die Angst vor der Vergänglichkeit und dem Sterben.

Wer mich kennt, der weiß, dass ich jetzt stundenlang über den letzten Punkt – Abhinivesha – sinnieren und philosophieren könnte. Aber darum soll es gar nicht gehen. Wie so oft im Yoga Sutra handelt es sich bei den Kleshas um übergeordnete Konzepte, die auf den ersten Blick abstrakt erscheinen, weil sie im größtmöglichen Zusammenhang des menschlichen Geistes philosophisch betrachtet werden. Doch konkreter wird es wieder einmal, wenn wir im Zusammenhang mit den Kleshas in die tantrische Philosophie schauen. Das Netra Tantra etwa listet 14 psychische Zustände auf, die uns den Frieden rauben, weil sie eher dysfunktional sind. Diese wollen wir heute einmal näher betrachten. Ganz im Sinne von: „Kenne Deinen Feind“ … Selbst wenn er im Innern lauert und viel mit Punkt 1 von oben zu tun hat: Avidya, der Ignoranz uns selber gegenüber. Doch der Reihe nach …

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3. Februar 2021/von Michael Nickel
https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2021/02/zoltan-tasi-HxKgk_MpHMM-unsplash.jpg 1253 1920 Michael Nickel https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2023/05/Agni-Magazin-Logo-Schrift-017309ff.png Michael Nickel2021-02-03 10:43:122026-05-04 11:52:05Die 14 Zustände, die uns die Lebensenergie entziehen – und der erste Schritt, uns aus ihrem Würgegriff zu befreien
Michael Nickel

Der Himmel ist nah – wenn wir ihn bewusst wählen

Gedankenfutter
Himmel ABendstimmung Licht DunkelheitArto Martinen / Unsplash CC0
Lesedauer 9 Minuten

Von Michael Nickel

Ja, dieses Gedankenfutter spricht heute vom „Himmel“ – und doch gilt dabei: Nein, es geht nicht um Religion! Es geht um unsere persönliche Weltsicht, genauer gesagt darum, wie wir durch unser persönliches In-die-Welt-Schauen jederzeit vor der Wahl stehen, ob wir unser Leben sprichwörtlich im Himmel oder der Hölle verbringen. Leider sind wir uns dessen oft nicht bewusst. Und noch ein viel größeres „leider“ später, stecken wir dann auch schon im Höllenfeuer und versuchen die Pein zu ertragen, die wir dort finden – im Glauben, dass es gar nicht anders kommen konnte. Dabei hast Du jeden Tag von Neuem die Wahl, wo es morgen hingehen soll: In den Himmel oder die Hölle.

Es geht in diesem Gedankenfutter um Schlaf, um Himmel und Hölle, um Tod, um Wiedergeburt – und das alles im Alltag und nicht erst im nächsten Leben! „Hilfe!“, denkst Du jetzt vielleicht, „wie soll daraus etwas Positives werden, ohne in die Religion abzurutschen?“ Ganz einfach, indem wir bei etwas herrlich Positivem anfangen und dann Schritt für Schritt weitergehen. Wir machen den Anfang beim Schlaf … Weiterlesen

15. Dezember 2020/von Michael Nickel
https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2020/12/Himmel-Sonnenuntergang-arto-marttinen-fHXP17AxOEk-unsplash_2400.jpg 1350 2400 Michael Nickel https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2023/05/Agni-Magazin-Logo-Schrift-017309ff.png Michael Nickel2020-12-15 14:10:022026-05-04 11:57:05Der Himmel ist nah – wenn wir ihn bewusst wählen
Pandit Rajmani Tigunait

Das Geheimnis des Pranayama – Interview mit Pandit Rajmani Tigunait (Teil 1)

Frage & Antwort
Panditji Pandit Rajmani Tigunait Himalayan Institute Autor Agni VerlagHimalayan Institute/Michael Nickel
Lesedauer 4 Minuten

Pandit Rajmani Tigunait im Interview über Pranayama in den Yoga Sutras

Einleitung und Interviewfragen von Michael Nickel

Öffnet man Yoga-Sutra-Übersetzungen und -Kommentare der letzten Jahre, erkennt man recht schnell, dass es im Wesentlichen zwei Ansätze gibt, um sich mit Patanjali auseinanderzusetzen. Der eine akademisch, analysiert sowohl die Tiefe wie auch Nuancen, doch bleibt dabei oft theoretisch und trocken, der andere eher traditionell, spricht auf den ersten Blick an, bleibt jedoch allzu oft oberflächlich. Es erscheint beinahe unmöglich, eine Brücke zwischen diesen beiden Ansätzen zu schlagen. Pandit Rajmani Tigunait, dem spirituellen Kopf des Himalayan Institutes USA, gelingt jedoch genau dies in seinen Büchern und Vorträgen. Er bringt alles Nötige dafür mit: Spross einer indischen Gelehrten-Familie, zwei Doktortitel in Sanskrit, eine formale Ausbildung als Schriftgelehrter und Priester (Pandit), das Studium bei unzähligen indischen Meistern und Praktikern von Yoga und Tantra. Heute ist er einer der wenigen authentischen Vertreter der tantrischen Sri-Vidya-Tradition im Westen. Sowohl als Praktizierender wie auch als Philosoph fühlt er sich der Vermittlung der Weisheit der Meister des Himalaya verpflichtet. Es verwundert daher nicht, dass etliche bekannte US-Yogalehrer zu seinen Schülern zählen, darunter Rod Stryker, Gary Kraftsow, Tracee Stanley und Kathryn Templeton. Wir sprachen mit Pandit Rajmani Tigunait, über Patanjalis Sicht auf Pranayama und erhielten einige unerwartete und erhellende Einsichten.

Weiterlesen

7. Dezember 2020/von Pandit Rajmani Tigunait
https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2020/12/2019-10-04-20-56-16_EM1_PA040879_M_Nickel.jpg 1350 2400 Pandit Rajmani Tigunait https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2023/05/Agni-Magazin-Logo-Schrift-017309ff.png Pandit Rajmani Tigunait2020-12-07 18:01:192026-05-04 11:58:19Das Geheimnis des Pranayama – Interview mit Pandit Rajmani Tigunait (Teil 1)
Pandit Rajmani Tigunait

Das Geheimnis des Pranayama – Interview mit Pandit Rajmani Tigunait (Teil 2)

Frage & Antwort
Panditji Pandit Rajmani Tigunait Himalayan Institute Autor Agni VerlagHimalayan Institute/Michael Nickel
Lesedauer 5 Minuten

Fortsetzung: Pandit Rajmani Tigunait im Interview über Pranayama in den Yoga Sutras

Einleitung und Interviewfragen von Michael Nickel

Im ersten Teil des Interviews erklärt uns Panditji den unterschied zwischen den zwei prinzipiellen Zweigen des Pranayama und weshalb Patanjali den Schwerpunkt auf den zweiten, meditativen Zweig legt.

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7. Dezember 2020/von Pandit Rajmani Tigunait
https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2020/12/2019-10-04-20-56-16_EM1_PA040879_M_Nickel.jpg 1350 2400 Pandit Rajmani Tigunait https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2023/05/Agni-Magazin-Logo-Schrift-017309ff.png Pandit Rajmani Tigunait2020-12-07 18:00:192026-05-04 11:58:30Das Geheimnis des Pranayama – Interview mit Pandit Rajmani Tigunait (Teil 2)
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Aktueller Vollmondtext

  • Vollmond April/Mai 2026 – Den wahren Reichtum im Leben finden28. April 2026 - 20:32

Inhalt Edition 11

  • Zeitpunkt Edition 11:
    Meditation verändert unseren Blickwinkel und unser Handeln
    3. Mai 2023 - 19:32
  • Vier Wege, um deine Meditation zu verbessern24. April 2023 - 15:55
  • Meditation ist nicht das, was Du denkst!24. April 2023 - 15:05
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    Meditation: Die universelle Wissenschaft für innere Heilung24. April 2023 - 14:13
  • Yoga Sutra: Das zeitlose Handbuch für innere Entfaltung24. April 2023 - 13:37
  • Was ist Mauna oder die Praxis der Stille? – Hintergründe und Tipps für die Praxis24. April 2023 - 13:19
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    Was ist Sri Vidya? In welchem Verhältnis steht diese Philosophie zur Himalaya-Tradition?24. April 2023 - 12:59
  • Wie Yoga-Praxis unser Karma beeinflusst24. April 2023 - 12:25
  • Swami Rama - Meditation - Biographie - Zur elften Stunde - Agni Verlag 2021nHimalayan Institute USA/Agni Verlag
    Surya Vijnana, die solare Wissenschaft, und die transformierende Kraft des Feuers24. April 2023 - 11:22
  • benjamin-child
    Verbessere Deine Meditationshaltung! – Tipps für den Einstieg und die Optimierung21. April 2023 - 15:30
  • Gründe eine Yoga-Studiengruppe! – Gute Gründe, die dafürsprechen und wie man vorgeht21. April 2023 - 13:00
  • Wie erkennt und findet man Guru? – Die führende Kraft des Selbst im Innen und im Außen21. April 2023 - 11:42
  • So bleibst Du in der Meditation wach! Hintergründe, Vorbereitung und 7 Tipps zum Wachbleiben20. April 2023 - 20:42
  • Der Schlüssel zur Meisterschaft: Weshalb es für den Erfolg in der Praxis wichtig ist, die Anleitung zu befolgen20. April 2023 - 17:59
  • Unser Planet und wir: Die inspirierenden Lehren der tantrischen Seher für eine nachhaltige Zukunft20. April 2023 - 13:51

Gedankenfutter-Blog

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  • Friedensgebet des Heiligen Franz von Assisi – neue Übersetzung9. Januar 2023 - 17:22
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    Warum wir kämpfen – Yogaweisheit zu Krieg und Frieden23. März 2022 - 18:08

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    Zur elften Stunde: Swami Rama25. Juni 2021 - 12:39

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    Weltbürger und Yogi aus dem Himalaya, Biographie eines spirituellen Meisters
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  • Vishoka-Meditation - In innerer Freude ruhen: Effektive Yoga-Techniken für mentale Stille, Klarheit, Ausgleich, Wohlbefinden (mit Audio-Download) - AV036 - Agni Verlag 2020Agni Verlag
    Vishoka-Meditation15. Juni 2020 - 0:00

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    In innerer Freude ruhen: Effektive Yoga-Techniken für mentale Stille, Klarheit, Ausgleich, Wohlbefinden (mit Audio-Download)

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