Beiträge

Von Rolf Sovik

Wie helfen uns Yoga, Meditation, Atemübungen und Entspannung dabei, zu heilen? Dies ist ein weites Thema, und wir werden es aus vielen Blickwinkeln betrachten, wenn wir uns durch diese mehrteilige Serie bewegen: Yoga als Heilkunst. Heilung ist ein Kernelement sowohl der Yoga-Philosophie als auch der Yoga-Praxis. Tatsächlich ist Heilung etwas, das wir alle anstreben, auch wenn wir es nicht immer erkennen – wir alle wollen körperlich, geistig und emotional gesund sein, und viele von uns streben auch das an, was wir Heilung auch auf der spirituellen Ebene nennen könnten. Weiterlesen

Pandit Rajmani Tigunait im Interview über Pranayama in den Yoga Sutras

Einleitung und Interviewfragen von Michael Nickel

Öffnet man Yoga-Sutra-Übersetzungen und -Kommentare der letzten Jahre, erkennt man recht schnell, dass es im Wesentlichen zwei Ansätze gibt, um sich mit Patanjali auseinanderzusetzen. Der eine akademisch, analysiert sowohl die Tiefe wie auch Nuancen, doch bleibt dabei oft theoretisch und trocken, der andere eher traditionell, spricht auf den ersten Blick an, bleibt jedoch allzu oft oberflächlich. Es erscheint beinahe unmöglich, eine Brücke zwischen diesen beiden Ansätzen zu schlagen. Pandit Rajmani Tigunait, dem spirituellen Kopf des Himalayan Institutes USA, gelingt jedoch genau dies in seinen Büchern und Vorträgen. Er bringt alles Nötige dafür mit: Spross einer indischen Gelehrten-Familie, zwei Doktortitel in Sanskrit, eine formale Ausbildung als Schriftgelehrter und Priester (Pandit), das Studium bei unzähligen indischen Meistern und Praktikern von Yoga und Tantra. Heute ist er einer der wenigen authentischen Vertreter der tantrischen Sri-Vidya-Tradition im Westen. Sowohl als Praktizierender wie auch als Philosoph fühlt er sich der Vermittlung der Weisheit der Meister des Himalaya verpflichtet. Es verwundert daher nicht, dass etliche bekannte US-Yogalehrer zu seinen Schülern zählen, darunter Rod Stryker, Gary Kraftsow, Tracee Stanley und Kathryn Templeton. Wir sprachen mit Pandit Rajmani Tigunait, über Patanjalis Sicht auf Pranayama und erhielten einige unerwartete und erhellende Einsichten.

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Unzufriedenheit GEdankenfutter Michael Nickel - Foto:Andre Hunter Unsplash

Von Michael Nickel

Unzufriedenheit ist ein heißes Eisen. Sie breitet sich in schwierigen Zeiten aus wie eine Infektion, langsam und kriechend und bringt ihre fiese Schwester mit, die Empörung. Moment mal! Sage ich hier etwa, dass es schlecht ist, unzufrieden zu sein und sich zu empören? – Nein, nicht wirklich! Und: Ja, in gewisser Weise schon. Wie kommt eine solche ambivalente Aussage über Unzufriedenheit und Empörung zustande?

Wir müssen uns klar sein, dass alles, dem wir in diesem Universum begegnen, zwei Seiten hat. Allem in dieser Welt wohnen im Kern schlummernd konstruktive und nicht-konstruktive, um nicht zu sagen destruktive, Aspekte inne. Ob sich das konstruktive oder das nicht-konstruktive manifestiert ist eine Frage des Bewusstseins, mit dem etwas verbunden ist. In Punkto Unzufriedenheit und Empörung ist es also unser eigenes Bewusstsein, von dem wir hier sprechen. Der erste Punkt ist also, dass es davon abhängt, welchen Grad an Klarheit und Bewusstsein wir über unsere Unzufriedenheit und die daraus resultierende Empörung haben. Dies beeinflusst, ob sich daraus ein konstruktives oder ein nicht-konstruktives Resultat ergibt. Weiterlesen

Pandit Rajmani Tigunait im Interview über die Yoga Sutras, seinen Kommentar, seine Kurse und die Mission des Himalayan Institute.

Einleitung und Interviewfragen von Michael Nickel

Pandit Rajmani Tigunait sitzt in einem bequemen Sessel im Haupthaus auf dem idyllischen Anwesen des Himalayan Institute in der Nähe von Khajuraho, Indien und lächelt mich erwartungsvoll und herzlich an. Manche würden das Anwesen Aschram nennen, das Himalayan Institute nennt es Campus. Und entsprechend ist die Atmosphäre unter der kleinen Gruppe von Gästen und Mitgliedern des Institutes: Selbststudium und Meditationspraxis stehen im Vordergrund. Alles hier scheint die praktische Philosophie meines Interviewpartners, den seine Schüler liebevoll Panditji nennen, widerzuspiegeln. Weiterlesen

Fortsetzung: Pandit Rajmani Tigunait im Interview über die Yoga Sutras, seinen Kommentar, seine Kurse und die Mission des Himalayan Institute.

Interviewfragen von Michael Nickel

Im vorigen Teil des Interviews erklärt uns Panditji einige Aspekte zur Essenz des Yoga Sutra. Oder springe zum ersten Teil des Interviews.

 

Welche Rolle haben die Yoga Sutras in den Lehren Ihrer Meister für Sie gespielt, um letztendlich dahin zu kommen, wo Sie nun stehen. Weiterlesen

Fortsetzung: Pandit Rajmani Tigunait im Interview über die Yoga Sutras, seinen Kommentar, seine Kurse und die Mission des Himalayan Institute.

Interviewfragen von Michael Nickel

Im vorigen Teil des Interviews erzählt uns Panditji, wie er durch seine Familie und Lehrer eine sehr persönliche Beziehung zum Yoga Sutra aufgebaut hat. Oder springe zum esrten Teil des Interviews.

 

Die Yoga Sutras sprechen ausführlich über, „Erleuchtung“, Samadhi. Könnten Sie uns dieses Konzept erklären? Was ist Samadhi? Weiterlesen

Fortsetzung: Pandit Rajmani Tigunait im Interview über die Yoga Sutras, seinen Kommentar, seine Kurse und die Mission des Himalayan Institute.

Interviewfragen von Michael Nickel

Im vorigen Teil des Interviews mit Panditji geht es um das Konzept von Samadhi und um die Wichtigkeit der Yamas und Nyamas. Oder springe zum ersten Teil des Interviews.

 

Lassen Sie uns einen Blick auf Vyasas Kommentar werfen, der Ihrem Kommentar zu Grunde liegt. Dieser Kommentar ist ja sehr alt. Was ist so besonders an Vyasas Sicht auf die Yoga Sutras? Weiterlesen

Fortsetzung: Pandit Rajmani Tigunait im Interview über die Yoga Sutras, seinen Kommentar, seine Kurse und die Mission des Himalayan Institute

Interviewfragen von Michael Nickel

Abgesehen vom Yoga Sutra-Projekt, dass noch einige Zeit laufen wird, unterhält das Himalayan Institute viele hochkarätige Projekte in aller Welt. Beispielsweise haben Sie vor kurzem den Campus in Khajuraho (Indien) aufgebaut, wo regelmäßig vertiefende Praxis-Retreats stattfinden. Wie spielen all diese Projekte zusammen? Was ist die übergreifende Mission vom Himalayan Institut und von Ihnen? Weiterlesen

Von Swami Rama

Um mit anderen zu kommunizieren, muss man lernen, zuerst mit sich selbst zu kommunizieren.

Unsere externe Kommunikation beginnt auf der Ebene des Denkens, nicht durch unser Sprechen oder Handeln. Weiterlesen