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Kurzinterview mit Ricke Saranya Penaranda

Los geht’s liebe Saranya, lass uns über Lebensfreude reden.

Worüber hast Du Dich heute schon gefreut?

Heute habe ich mich erfreut, dass ich genügend gelbe Farbe kaufen konnte, weil wir gerade im Studio die Wand sprayen. Unser Logo kommt ganz groß an die Wand, ich möchte gerne, dass es schön leuchtet und Freude bringt.


Was bedeutet »Lebensfreude« für Dich?

Ehrlich gesagt, ist es ein Grundbedürfnis, und für mich der Grund gewesen, überhaupt mit Yoga anzufangen. Mein erster Kontakt mit Yoga war ganz klar: Ey Mann, es ist erlaubt, glücklich zu sein! Es ist eigentlich unser Normalzustand, so wie wir geboren werden. Insofern bedeutet es mir alles, weil es die Basis ist für alles, was man macht. Nur dann hast du die Möglichkeit mit viel Vertrauen etwas anzugehen, dich etwas zu stellen, was vielleicht schwierig wird. Oder etwas zu tun, selbst wenn es vielleicht nicht viel Freude macht, und trotzdem etwas zu finden, was dich inspiriert. Also ein absolutes Grundbedürfnis.

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Von Swami Rama

Zitat aus seinem Buch
Die Kunst des freudvollen Lebens – Ein Handbuch des Glücks im Hier und Jetzt

Ein Schriftsteller sagte einmal treffend: »Wenn ein guter Gedanke nicht in die Tat umgesetzt wird, ist es entweder eine Art Verrat oder eine Abtreibung.« Es bedeutet, wir sollten zum Ausdruck bringen, was Gutes in uns ist. Aber was ist ein »guter Gedanke«? Ein guter Gedanke ist einer, der uns kreativ macht. Ein Gedanke, der keine Konflikte in uns erzeugt! Ein solch positiver Gedanke ist einer, der uns friedlich, ruhig, ausgeglichen, glücklich und fröhlich macht. Ein solcher Gedankengang sollte nicht unausgesprochen in uns sterben, noch sollte er in uns schlafen oder schlummern. Er sollte durch unser Denken, Handeln und Sprechen ausgedrückt werden.

 

Das Buch von Swami Rama “Die Kunst des freudvollen Lebens – Ein Handbuch des Glücks im Hier und Jetzt” erschien 2018 als deutsche Erstausgabe als bibliophiles Hardcover mit Leineneinband und Schutzumschlag im Agni Verlag. Du erhältst das Buch im Online-Shop des Agni Verlags, über unseren Amazon Verlagsshop oder im gutsortierten örtlichen Buchhandel. Die PDF Flipbook-Vorschau zu “Die Wissenschaft vom Atem” findest Du auf der Buchseite im Agni Verlag Webshop.

 

 

Kurzinterview mit Narada Marcel Turnau

Los geht’s lieber Narada, lass uns über Lebensfreude reden.

Worüber hast Du Dich heute schon gefreut?

Ich habe überraschenderweise ein Paket mit Weihnachtskeksen von einem Freund bekommen. Damit hatte ich nicht gerechnet, und es hat mich sehr gefreut!


Was bedeutet »Lebensfreude« für Dich?

Durch ein Ereignis mit dem man positiv in Resonanz geht ganz in den Moment gerissen zu werden. Wobei andererseits die Yoga-Philosophie lehrt, dass unser natürlicher Zustand von bedingungsloser Freude geprägt ist. Wenn wir uns selbst erkannt haben, braucht es keine äußeren Ereignisse mehr um Lebensfreude in sich zu erfahren.

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Kurzinterview mit Katherina Bock

Los geht’s liebe Kathi, lass uns über Lebensfreude reden. Doch bevor wir loslegen, noch der Hinweis für unsere Leser*innen: Kathi befand sich während unseres Interviews gerade mitten in einer ayurvedischen Panchakarma-Kur…

Worüber hast Du Dich heute schon gefreut?

Das war heute schon einiges. Wenn ich morgens im warmen Bett aufwache, freue ich mich immer, wenn ich nicht gleich raus muss und wenn ich gut geschlafen habe. Ansonsten freue ich mich auf meinen Kaffee morgens.

Ich hatte heute eine Anwendung, die sehr schön war, und überall Leute, die ich treffe, die bewusst unterwegs sind. Der Kontakt tut mir immer gut.

Normalerweise freue ich mich darauf, ins Studio zu gehen und die Leute zu unterrichten. Und auf den Abend, das ist für mich eine ganz besondere Zeit. Deshalb versuche ich da immer etwas ganz Besonderes für mich zu machen.


Was bedeutet »Lebensfreude« für Dich?

Glücklich zu sein.

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Interview mit Jörn Roes

In welcher Form arbeitest Du mit Menschen?

Ich vermittle Yoga. Früher habe ich Yoga unterrichtet in der Annahme, ich würde etwas Körperliches unterrichten. Da kommen Menschen mit irgendeinem körperlichen Bedürfnis und ich schaue, dass sie sich danach besser in ihrem Körper fühlen. Natürlich ist das noch da, aber das ist komplett in den Hintergrund gerückt. Wenn Menschen zu mir ins Yoga-Studio kommen, schaue ich sie mir ganz genau an. Ich schaue, wie sie kommen, was da mitschwingt, wie bewegt der Mensch sich, wie spricht er zu mir, was sagen Mimik und Gestik. Ich klopfe alle Ebenen ab. Ich spüre in die Gruppe hinein, was liegt für eine Energie im Raum. Und darauf aufbauend, gestalte ich die Idee, die ich mitbringe in die Stunde. Aber das ist dann nur noch intuitiv. Es gibt ein grobes Gerüst, das ich dann anpasse mit dem, was da in mir entsteht. Ich gebe Gruppen- und Einzelstunden als Yoga-Lehrer, und dabei fließen sehr viele therapeutische Ansätze ein, aber auch buddhistische Philosophie. Weiterlesen

Interview mit Danja Lutz

In welcher Form arbeitest Du mit Menschen?

Ich unterrichte als Yogalehrerin Ausbildungen, Retreats und Immersions online und offline. Außerdem begleite ich Menschen im Eins-zu-Eins-Setting in Form von Mentorship-Programmen.


Als was siehst Du Dich in dieser Funktion?

Das Wort „Yoga-Lehrerin“ hat für mich eigentlich noch nie so richtig zum Ausdruck gebracht, was ich tue. Ich sehe mich mehr als Begleiterin für einen gewissen Zeitraum. Ich lehre nicht, indem ich Wissen vermittle, sondern ich versuche Räume zu kreieren, in denen Menschen sich zurück lehnen und öffnen können, um sich selbst besser kennen zu lernen und sich an die ihnen innewohnende Weisheit zu erinnern. Dabei unterstützt mich vor allem die Methodik des Tantra Yoga.

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Kurzinterview mit Jürgen Laske

Los geht’s lieber Jürgen, lass uns über Lebensfreude reden:

Worüber hast Du Dich heute schon gefreut?

Gerade eben über ein unerwartetes kleines Stück Lebkuchen aus einer örtlichen Bäckerei, welche eine Kundin als Dankeschön für die Beratung in unserem Fabrikverkauf gespendet hatte. Unverhofft und sehr lecker!


Was bedeutet »Lebensfreude« für Dich?

Freude am Leben – ganz im wörtlichen Sinne. Und ich freue mich an meinem Leben, an meinem körperlichen Wohlbefinden, meinem Umfeld, meiner Ehe mit meiner Frau, meinem Zuhause, meiner Arbeit, meinen Interessen, an den Menschen in meinem Umfeld. Dafür stehe ich jeden Tag auf. Weiterlesen

Von Michael Nickel

Die Yoga-Philosophie bringt immer und immer wieder zum Ausdruck, dass wir – so schwierig uns das manchmal auch scheinen mag – die Meister unseres Geistes und damit unseres direkten “Schicksals” sind. Es ist also nicht anders herum, auch wenn wir im Leben oft handeln, als sei der Geist unser Meister und das “Schicksal” vollkommen von außen bestimmt. Wir brauchen wieder und wieder die Erinnerung, dass wir die Wahl haben, was wir von außen annehmen – ja sogar die Wahl, was wir von dem Annehmen, was unser Geist täglich “ersinnt und erspinnt”. Swami Rama gießt dies in eines meiner liebsten Bilder, das zutiefst bedeutungsvolle vedische Symbol des Schwans:

Dem Schwan wird die Fähigkeit zugeschrieben, aus einer Mischung von Milch und Wasser nur die Milch herauszutrennen und nur diese zu trinken. In ähnlicher Weise ist diese Welt eine Mischung aus zwei Dingen: dem Positiven und dem Negativen. Der weise Mensch wählt und nimmt das Positive und lässt das Negative zurück.

Swami Rama
(aus Mein Leben mit den Meistern des Himalayas)

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Von Rolf Sovik

Der Atem ist ein Vehikel zur Vertiefung der Konzentration und zur Entdeckung stiller Quellen der Freude. Zwei Techniken, die weitreichende Auswirkungen haben können, sind Nadi Shodhana und Sushumna-Atmung. In diesen Übungen werden die beiden großen Energieformen im Körper-Geist koordiniert und die Aufmerksamkeit wird auf den zentralen Strom des Atems gelenkt. Durch die Aufrechterhaltung des Bewusstseins auf diesem zentralen Strom beginnt ein Prozess der Transformation, der zu einem beständigen und ruhigen Geist führt. In diesem Beitrag werden wir uns auf die Sushumna-Atmung konzentrieren. Weiterlesen

Von Swami Rama

Lerne, dich mit der Quelle des Lichts und des Lebens zu identifizieren!