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Schlagwortarchiv für: Handeln

Wolfgang Bischoff

Vollmondtext August 2025 – Sieh dich selbst in der Stille des Seins

Vollmondtexte
Lesedauer 3 Minuten

Von Wolfgang Bischoff

Ihr Lieben,

Der Sommer geht seinem Ende entgegen und es wird Zeit an das Ernten der gereiften Saatkörner zu denken, die wir alle in den vergangenen Monaten gesät haben. Die stille Stunde in der Nacht des nächsten Vollmondes um 21 Uhr am 9. August 2025 ist eine solche Zeit des Erntens. In ihr kannst Du Dich selber kennen lernen so, wie es die folgende Begebenheit beschreibt:

 

Zu einem Einsiedler kamen eines Tages Menschen. Sie fragten ihn:

„Welchen Sinn siehst du in einem Leben der Stille?“

Er war gerade mit dem Schöpfen von Wasser aus einer tiefen Zisterne beschäftigt.

„Schaut in die Zisterne, was seht ihr?“ fragte er die Besucher: „Wir sehen nichts.“

Nach einer Weile forderte der Einsiedler sie wieder auf: „Schaut in die Zisterne, was seht ihr?“ Sie blickten hinunter und sagten: „Jetzt sehen wir uns selbst.“

Der Einsiedler sprach: „Als ich vorhin Wasser schöpfte, war das Wasser unruhig, und ihr konntet nichts sehen. Jetzt ist das Wasser ruhig, und ihr erkennt euch selbst. Das ist die Erfahrung der Stille.“

 

Erst, wenn wir Nichthandeln in unserem Handeln erkennen und Handeln im Nichthandeln, dann beginnen wir eine Ahnung von den in uns schlummernden Schätzen und Fähigkeiten zu bekommen.

Ich wünsche euch eine besinnliche Stunde und grüße euch in liebevoller Verbundenheit.

Wolfgang


Input von Wolfgang kannst Du über diese Online-Veranstaltungen auf unserem Agni Online Portal bekommen:

  • Agni Satsang der Himalaya-Tradition – Satsang-Aufzeichnungen mit Lehrern der Tradition, u.a. Wolfgang Bischoff, mehrmals pro Jahr
  • Am jeweils letzten Freitag des Monats (außer Juli und Dezember) trifft sich mein Online-Jahreskurs zum „Inspiration- und Meditation-Abend“. Siehe die Kursseite auf Agni Online unter folgendem Link: Jahresgruppe von Wolfgang Bischoff mit monatlichen Inspirations- und Meditationsabenden
  • Das Online-Seminar „Die Kunst des Zuhörens“ von Wolfgang Bischoff gibt dir tieferen Input zum Thema konstruktive Gesprächsführung.
  • Ein spiritueller Freundeskreis rund um die Himalaya-Tradition befindet sich derzeit im Aufbau. Du kannst Teil davon sein.

 

8. August 2025/von Wolfgang Bischoff
https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2025/08/A_pond_with_a_lotus_flower_at_night_in_a_wide_landscape_filled_with_flowers_bu_20250808171423_02.png 768 1344 Wolfgang Bischoff https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2023/05/Agni-Magazin-Logo-Schrift-017309ff.png Wolfgang Bischoff2025-08-08 19:19:402026-05-04 10:59:15Vollmondtext August 2025 – Sieh dich selbst in der Stille des Seins
Michael Nickel

Geheimrezept für Frieden. Das wirst Du nicht erwarten!

Gedankenfutter
christian-wiediger /Unsplash CC0
Lesedauer 5 Minuten

Von Michael Nickel

Tja, was soll man angesichts der Weltsituation sagen? Wir sind weiter von der Utopie des Weltfriedens entfernt als jemals in den letzten 35 Jahren. Wer mich kennt weiß, dass ich als alter Idealist eigentlich seit meiner Kindheit davon träume. Wer mich nicht kennt, aber meine Gedankenfutter hin und wieder gelesen hat, kann das vielleicht erahnen. Manche, die mich wirklich gut kennen, werden dabei vielleicht schmunzeln, weil ich seit über einem Jahrzehnt auf die Frage „Was wünscht Du Dir zu Weihnachten?“ ganz oft genau das gesagt habe: „Weltfrieden“.

Nun, es ist mir klar, dass Weltfrieden eine Utopie ist, welche die Menschheit nie erreichen wird. Wir haben ja jahrzehntelang in einem relativen Frieden in Europa gelebt, aber auf der Welt gab es seit Anbeginn der Aufzeichnung der Geschichte der Menschheit keinen einzigen Tag ohne kriegerische Auseinandersetzung. Ich habe mich eingänglich mit dem Thema beschäftigt, als ich vor einigen Tagen ein Vorwort  geschrieben habe, nämlich das zur deutschen Erstausgabe des Buches „Warum wir kämpfen – Yoga-Weisheit zu Krieg und Frieden: Inspirationen und achtsame Übungen für Gewaltlosigkeit, Mitgefühl und anhaltenden Frieden in deinem Umfeld und der Welt“ von meinem geliebten Lehrer Panditji. Die Statistiken zeigen klar: Krieg ist allgegenwärtig und immer da.  Wenn wir also manchmal im Gefühl des großflächigen Friedens gelebt haben, dann ist das rein subjektiv.

Wo kommt unser Gefühl von Frieden her?

Die Frage ist also, wo kommt letztlich das Gefühl von Frieden her? Ihr ahnt es schon, was die Yogaphilosophie dazu sagt: Frieden ist etwas, das wir im inneren finden und wenn wir uns mit und an diesem inneren Gefühl von Frieden in Yoga-, Atem- und Meditationsübungen sättigen, dann passiert etwas interessantes. Wenn wir uns immer und immer wieder mit diesem Gefühl verbinden, dann beginnen wir Frieden und Posititvität in unsere Umgebung auszustrahlen.

Und diese friedliche und positive Ausstrahlung ist irgendwie ansteckend. Sie trägt sich weiter … – Was bekommen wir dann also? – Wir bekommen eine kleine Blase des Friedens um uns herum. Das hört sich nun vielleicht an wie „vor der Welt weglaufen“ oder „den Kopf in den Sand stecken“. Das ist es aber nicht! Im Gegenteil. In dieser Atmosphäre des Friedens und der Positivität im kleineren sozialen Umfeld, findet man ganz von alleine eine konstruktive Kommunikation, die Raum schafft für das Verständnis der Bedürfnisse von anderen. Letztlich fehlt ja genau das im „Unfrieden“: das Verständnis für die Bedürfnisse des Gegenübers. Das ist im Zwischenmenschlichen nicht anders wie in der Weltpolitik.

Der Weg zum Weltfrieden fängt also genau da an: in unseren kleinen Blasen. Und je mehr Blasen da sind um so größer werden die Gesamtblasen. Wir können also vielleicht nicht die Geschehnisse in  der Ukraine ändern und wir können auch nicht dem Herrn im Kreml etwas von unserer friedvollen Blase zukommen lassen – aber wir können mit unserem Friedvoll-Sein zumindest dazu beitragen, dass unsere Demokratie in Deutschland weiter funktioniert.

Auch im Konflikt den Gegenüber im Herzen behalten

Friedvoll-Sein heißt nun nicht, völlig passiv zu sein. Es heißt auch nicht, keine kritischen Dinge mehr anzusprechen. Es heißt auch nicht, aufzugeben, um etwas zu kämpfen. Es heißt jedoch, den ehrlichen Respekt vor unseren Mitmenschen zu bewahren. Ein bekannter Meister – Neem Karoli Baba – hat es einmal ungefähr so ausgedrückt: Es kann sein, dass man in eine Situation kommt, in der das einzige Mittel ist, jemanden mit deutlichen Worten zurechtzuweisen. Dann muss es geschehen. Man darf jedoch sein Gegenüber dabei niemals aus dem eigenen Herzen verbannen!

Wenn es nur so einfach wäre! Unsere Gegenüber jederzeit mit Liebe und Respekt zu behandeln. Da kommen wir wieder zurück zu dem, wo unsere Friedensblase her kommt: aus unserem inneren Kern, der ein völliger Ruhepol der Leichtigkeit im positiven Sein ist. In diesen Ruhepol kehren wir Menschen immer und immer wieder zurück, ob wir es wollen oder nicht, ob wir es merken oder nicht – für kurze Momente im Wachsein und für längere Perioden im Tiefschlaf. Ohne dies könnten wir nicht lange leben. Wir würden regelrecht psychisch und emotional vertrocknen. Warum also diese Quelle nicht regelmäßiger und bewusster anzapfen? Genau das ist die Idee von Yoga, insbesondere der Techniken, die in die Meditation oder ins Yoga Nidra führen.

Friedensaktivist werden – anders als Du denkst

Was lernen wir also daraus? – Wir müssen aktiv werden, wenn wir uns Frieden wünschen. Aber vielleicht nicht ganz so, wie Du zunächst denkst: Demonstrationen gegen Krieg sind ganz ok – Demonstrationen für Frieden wären besser! Doch am besten wäre es wohl, etwas in uns zu finden, das uns in innerem Frieden leben lässt, und das uns mit unseren Mitmenschen im Großen und Kleinen friedlich koexistieren ließe. Wir brauchen gar nicht lange suchen. Die nötigen Techniken liegen seit tausenden von Jahren auf dem Tisch. Es geht um die Techniken für die Reise nach Innen. Also lasst sie uns zum Wohle der Menschheit nutzen – „verdammt noch mal!“ möchte man ergänzen – aber das wäre vielleicht nicht so ganz friedvoll.

Also was meinst Du: Sollen wir uns gemeinsam „an die Arbeit machen?“

Herzlichst, Euer
Michael

 


23. März 2022/von Michael Nickel
https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2022/03/christian-wiediger-1XGlbRjt92Q-unsplash.jpg 1600 2400 Michael Nickel https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2023/05/Agni-Magazin-Logo-Schrift-017309ff.png Michael Nickel2022-03-23 18:59:142026-05-04 11:32:15Geheimrezept für Frieden. Das wirst Du nicht erwarten!
Wolfgang Bischoff

Vollmondtext Oktober 2021: Dem Lebensaugenblick Würde verleihen

Vollmondtexte
Vollmond über Bergen in farbigem HimmelMalith D Karunarathne / Unsplash CC0
Lesedauer 3 Minuten

Von Wolfgang Bischoff

Liebe Menschen,

Am 20. Oktober 2021 erstrahlt der Herbstvollmond am Himmel. Lasst uns alle gemeinsam, jede auf ihrem Platz, still werden und an all die Menschen denken, die unser Leben bereichern und uns oft auch fordern, dass wir uns mit unseren größten Schwächen auseinandersetzen müssen.

Es wird kalt und feucht. Der Winter deutet sich an. Die Lebenskräfte ziehen sich zusammen und konzentrieren sich nach innen. Eine Zeit der Besinnung könnte mit diesem Vollmond  beginnen. Die Hast des Lebens und unserer Mitmenschen verleitet uns, vom Leben mehr Tage zu erbitten, weil die Zeit nie auszureichen scheint. Doch jetzt durch die Besinnlichkeit in trüben, dunklen Stunden erhalten wir die Möglichkeit, den Tagen mehr Leben zu geben. Die stille Konzentration kann in der Meditation Intensität entwickeln, die dem Lebensaugenblick Würde verleiht und die Zeit unbedeutend erscheinen lässt. Jetzt können wir den Wahlspruch unserer Schule: „Yoga ist Meditation in Aktion“ verstehen lernen. Durch das Üben der stillen Meditation von 21 bis 22 Uhr wird die Meditation zum Leben und das Leben beginnt eine einzige Meditation zu werden. Weiterlesen

20. Oktober 2021/von Wolfgang Bischoff
https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2021/10/malith-d-karunarathne-qIRJeKdieKA-unsplash.jpg 1474 2400 Wolfgang Bischoff https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2023/05/Agni-Magazin-Logo-Schrift-017309ff.png Wolfgang Bischoff2021-10-20 17:18:152026-05-04 11:35:54Vollmondtext Oktober 2021: Dem Lebensaugenblick Würde verleihen
Swami Rama

Was ist Dharma?

Weisheit der Tradition
Herz und HändeTim Marshall / Unsplash CC0
Lesedauer 6 Minuten

Von Swami Rama

Dharma war zu allen Zeiten eine große Kraft, um die Menschheit zu beflügeln. Dharma kann uns heute genauso helfen wie in alten Zeiten, aber nur, wenn wir anfangen, die Wahrheit zu leben und nicht nur an sie zu glauben. Wenn wir uns vom Dharma abwenden und uns von der Wahrheit distanzieren, raubt uns das den Seelenfrieden und führt zu Elend. In der Dharma-Praxis wird uns geraten, den Schleier der Unwissenheit abzulegen und Wahrhaftigkeit in unseren Gedanken, Worten und Handlungen zu praktizieren.

Das Wort Dharma hat mehrere Bedeutungen. Nach Ansicht einiger Gelehrter ist die Ausführung von Handlungen Dharma. Nach Ansicht anderer sind Handlungen, die allein durch Rechtschaffenheit aufrechterhalten werden, Dharma. Gemäß der Bhagavad Gita hat das Karma oder die Handlung Brahman (höchste Wahrheit) als Ursprung. Das bedeutet, dass wir Brahman erlangen können, wenn wir unsere Handlungen richtig ausführen. Jede Handlung kann ein Teil des Dharma werden, solange sie auf die Wahrheit ausgerichtet ist. Dharma bezieht sich auf das, was die Menschheit aufrechterhält, stützt und schließlich zu den erhabenen Höhen weltlicher und spiritueller Herrlichkeit führt. Weiterlesen

21. September 2021/von Swami Rama
https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2021/09/Herz-tim-marshall-cAtzHUz7Z8g-unsplash.jpg 1600 2400 Swami Rama https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2023/05/Agni-Magazin-Logo-Schrift-017309ff.png Swami Rama2021-09-21 17:55:212026-05-04 11:37:02Was ist Dharma?
Swami Rama

Wie man den Lebenszweck verwirklicht

Buchauszug, Weisheit der Tradition
Kompass, Zweck, RichtungJamie Street / Unsplash CC0
Lesedauer 5 Minuten

Von Swami Rama

Buchauszug aus Pandit Rajmani Tigunait:
Die Weisheit der Meister des Himalayas – Die Philosophie des Yoga in Geschichten für ein erfülltes und glückliches Leben,
als direktes Zitat von Swami Rama.

Der Sinn des Lebens ist es, sich selbst auf jeder Ebene zu verstehen. Die Hindernisse, die sich aus der körperlichen Ebene deines Seins ergeben können, vermögen wir zu verhindern, indem wir ganzheitlich leben: eine ausgewogene Ernährung zu uns nehmen, yogische Übungen zu praktizieren, die vier primitiven Triebe – Essen, Schlafen, Sex und Selbsterhaltung – zu regulieren und pünktlich ins Bett zu gehen und aufzustehen.

Lebensglück ist eine Schöpfung deines Geistes

Doch nachdem man die Dynamik des körperlichen Wohlbefindens erkannt und etabliert hat, erkennt man, dass wahres Glück nicht vom Körper kommt: Glück ist die Schöpfung des Geistes. Ein ungesunder Körper kann Hindernisse für Frieden und Glück schaffen, aber ein gesunder Körper trägt sehr wenig zum Glück bei. Es ist der Geist, der gesund gemacht werden muss, der diszipliniert und unter Kontrolle gebracht werden muss. Der Atem ist der Schlüssel, um dies zu erreichen. Weiterlesen

21. September 2021/von Swami Rama
https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2021/09/Kompass-jamie-street-_94HLr_QXo8-unsplash.jpg 1617 2400 Swami Rama https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2023/05/Agni-Magazin-Logo-Schrift-017309ff.png Swami Rama2021-09-21 16:45:122026-05-04 11:37:40Wie man den Lebenszweck verwirklicht
Pandit Rajmani Tigunait

Die 24 Gurus von Dattatreya

2022 Sommer, Buchauszug, Weisheit der Tradition
Sven Hornburg / Unsplash CC0
Lesedauer 11 Minuten

Von Pandit Rajmani Tigunait

Auszug aus seinem Buch „Die Weisheit der Meister des Himalayas„

Der König und das Geheimnis der vierundzwanzig Gurus

Eines Tages, als der große Weise Dattatreya noch ein Kind war, kam der König eines Nachbarlandes, um den Ashram zu besuchen, und weil seine Eltern weg waren, begrüßte der Junge den Gast im Palast. Als Dattatreya für das Wohlergehen des Besuchers sorgte, nahm der König eine innere Freude wahr, welche vom Gesicht des Jungen ausging. Und als er erkannte, dass dies ein spontaner Ausdruck der inneren Schönheit der Seele des Jungen war, war er sicher, dass Dattatreya mit großer Weisheit gesegnet war. Neugierig zu erfahren, wie jemand so jung und zugleich so weise sein kann, befragte der König den Jungen, und der folgende Dialog entfaltete sich.

König: »Ihr habt bei Euren Eltern gelernt?«

Dattatreya: »Es gibt viel zu lernen von allen und allem, nicht nur von meinen Eltern.«

König: »Dann habt Ihr einen Lehrer? Wer ist es?«

Dattatreya: »Ich habe vierundzwanzig Gurus [spirituelle Meister].«

König: »Vierundzwanzig Gurus in so einem zarten Alter? Wer sind diese?«

Das Beste geben – in Bewegung bleiben – ein Licht sein

Dattatreya: »Mutter Erde ist mein erster Guru. Sie lehrte mich, all jene, die mich zertrampeln, zerkratzen und verletzen, liebevoll in meinem Herzen zu halten, genau wie sie es tut. Sie lehrte mich, ihnen mein Bestes zu geben, und erinnerte mich daran, dass die Handlungen jener aus deren Sicht normal und natürlich sind.« Weiterlesen

28. Juni 2021/von Pandit Rajmani Tigunait
https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2021/06/sven-hornburg-_jKUIvEU5Y-unsplash.jpg 1350 2400 Pandit Rajmani Tigunait https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2023/05/Agni-Magazin-Logo-Schrift-017309ff.png Pandit Rajmani Tigunait2021-06-28 16:34:182026-05-04 11:41:58Die 24 Gurus von Dattatreya
Swami Rama

Gute Gedanken in die Tat umsetzen

Buchauszug, Worte der Weisheit
Sonnenaufgang Willkommen heißen Arme ausbreitenZac Durant / Unsplash CC0
Lesedauer 2 Minuten

Von Swami Rama

Zitat aus seinem Buch
„Die Kunst des freudvollen Lebens – Ein Handbuch des Glücks im Hier und Jetzt„

Ein Schriftsteller sagte einmal treffend: »Wenn ein guter Gedanke nicht in die Tat umgesetzt wird, ist es entweder eine Art Verrat oder eine Abtreibung.« Es bedeutet, wir sollten zum Ausdruck bringen, was Gutes in uns ist. Aber was ist ein »guter Gedanke«? Ein guter Gedanke ist einer, der uns kreativ macht. Ein Gedanke, der keine Konflikte in uns erzeugt! Ein solch positiver Gedanke ist einer, der uns friedlich, ruhig, ausgeglichen, glücklich und fröhlich macht. Ein solcher Gedankengang sollte nicht unausgesprochen in uns sterben, noch sollte er in uns schlafen oder schlummern. Er sollte durch unser Denken, Handeln und Sprechen ausgedrückt werden.

 

Das Buch von Swami Rama „Die Kunst des freudvollen Lebens – Ein Handbuch des Glücks im Hier und Jetzt“ erschien 2018 als deutsche Erstausgabe als bibliophiles Hardcover mit Leineneinband und Schutzumschlag im Agni Verlag. Du erhältst das Buch im Online-Shop des Agni Verlags, über unseren Amazon Verlagsshop oder im gutsortierten örtlichen Buchhandel. Die PDF Flipbook-Vorschau zu „Die Wissenschaft vom Atem“ findest Du auf der Buchseite im Agni Verlag Webshop.

 

 

4. März 2021/von Swami Rama
https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2021/03/zac-durant-_6HzPU9Hyfg-unsplash.jpg 1406 2500 Swami Rama https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2023/05/Agni-Magazin-Logo-Schrift-017309ff.png Swami Rama2021-03-04 12:05:492026-05-04 11:49:49Gute Gedanken in die Tat umsetzen
Michael Nickel

Konstruktives positives Denken ist weder Weltflucht noch irrationale Schönfärberei – sondern ein wertvolles Hilfsmittel

Gedankenfutter
SpiegelCaroline Veronez / Unsplash CC0
Lesedauer 7 Minuten

Von Michael Nickel

Wir leben in wahrlich schrägen Zeiten! Mitten in der Pandemie, die für jeden Herausforderungen mit sich bringt, und manche an den Rand von psychisch und/oder ökonomisch Ertragbaren führt, entspinnt sich in den sozialen Medien und in etlichen spirituell geprägten Webseiten und Blogs eine Diskussion, die mit dem positiven Denken und den positiven Wirkungen von Meditation und Co hart ins Gericht geht. Und wie beinahe immer stammt der Trend dazu aus den USA, wo sich die spirituelle Szene in den letzten Monaten durch Pandemie, zunehmenden Rassismus und die Ereignisse rund um die Präsidentschaftswahl noch stärker polarisiert hat als hierzulande. Dennoch ist der Tenor oft derselbe und er wird durch viele Beiträge in den sozialen Medien weitergetragen. Der Vorwurf lautet, dass viele, die inmitten der Krise positives Denken propagieren, zu gut neudeutsch „spiritual bypassing“ betreiben und „toxic positivity“ verbreiten.

Im letzten Jahr ist über diese Phänomene auch in Deutschland viel diskutiert worden, doch leider oft, ohne die Kinder bei ihrem deutschen Namen zu nennen: Schauen wir es doch einmal nüchtern an. Das, was als „spiritual bypassing“ bezeichnet wird, ist nichts anderes als Weltflucht und „toxic positivity“ ist irrationale Schönfärberei. Beides sind Themen, die es schon immer gab und sie betreffen nicht nur die spirituelle Szene, sondern sind – wie auch die „Schwarzmalerei“ – menschliche Tendenzen, die wir in der einen oder anderen Form zu jeder Zeit in unserer Gesellschaft finden. Das positive Denken, welches in den Yoga-Traditionen propagiert wird und wie es etwa von Swami Sivananda, Swami Rama und anderen in den Westen getragen wurde, hat jedoch wenig mit Weltflucht oder Schönfärberei zu tun. Vielmehr wird das positive Denken im Yoga als psychologisches Hilfsmittel benutzt, um inneren und äußeren Widerständen und Herausforderungen konstruktiv zu begegnen. Weiterlesen

9. Februar 2021/von Michael Nickel
https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2021/02/Spiegel-caroline-veronez-bbjmFMdWYfw-unsplash_2500.jpg 1406 2500 Michael Nickel https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2023/05/Agni-Magazin-Logo-Schrift-017309ff.png Michael Nickel2021-02-09 17:14:282026-05-04 11:51:53Konstruktives positives Denken ist weder Weltflucht noch irrationale Schönfärberei – sondern ein wertvolles Hilfsmittel
Michael Nickel

Dein persönliches Retreat im Alltag: Zeit und Raum für Rückzug und „Wellness“ schaffen

Gedankenfutter
TeeManki Kim/Unsplash CC0
Lesedauer 6 Minuten

Von Michael Nickel

Normalerweise beginne ich das Jahr damit, von Mitte Januar bis Mitte Februar für ein persönliches Meditationsretreat nach Indien zu reisen, mich an einem für mich persönlich ganz besonderen Ort zurückzuziehen, in mich zu gehen, mich zu sortieren und für das neu begonnene Jahr neu auszurichten. Dieser wortwörtliche Rückzug wird in diesem Jahr nicht möglich sein, aufgrund der weltweit angespannten Situation. Doch heißt das, ich muss auf mein Retreat verzichten?

Im Sinne des gewohnten Retreats ist es sicher ein Verzicht in diesem Jahr und damit geht es mir nicht anders als vielen anderen Menschen, die vielleicht nicht unbedingt auf ein Meditationsretreat reisen, aber auf jede Menge andere heiß ersehnte Arten des „Rückzugs aus dem Alltag“ verzichten müssen, sei es das Wellness-Wochenende unter Freundinnen, der Ski-Urlaub mit der Familie, das Familienwochenende bei den Großeltern oder auch nur die Stunde Klamotten-Shopping auf der Flaniermeile der Stadt. So trivial manches davon klingen mag, was immer wir nutzen, um von dem anspruchsvollen und vielleicht sogar belastenden Teil unseres Alltags Abstand zu nehmen, könnte man als Rückzug bezeichnen. In dieser Hinsicht sind unsere Möglichkeiten derzeit stark begrenzt, weil unsere Gewohnheiten ausgehebelt werden. Weiterlesen

13. Januar 2021/von Michael Nickel
https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2021/01/Tee-manki-kim-L82-kkEBOd0-unsplash-2000.jpg 1125 2000 Michael Nickel https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2023/05/Agni-Magazin-Logo-Schrift-017309ff.png Michael Nickel2021-01-13 12:48:062026-05-04 11:54:03Dein persönliches Retreat im Alltag: Zeit und Raum für Rückzug und „Wellness“ schaffen
Michael Nickel

Prosit Neujahr – oder vom Zauber des Anfangs und der Kraft von Sankalpa Shakti

Gedankenfutter
Wunderkerze NeujahrEmily Morter / Unsplash CC0
Lesedauer 7 Minuten

Von Michael Nickel

Das Jahr neigt sich rasant dem Ende zu und mit großen Schritten nähert sich die Silvesternacht, in der Millionen von Menschen sich – leichtsinnigerweise, muss man wohl sagen! – einen Neujahrsvorsatz nehmen. Gehörst Du auch dazu? – Na, dann weiß ich nicht so recht, ob ich Dich ermuntern soll weiter zu lesen oder doch lieber gleich einen anderen Artikel auf der Seite zu lesen. Ich hatte mir ja vorgenommen, hier nur Positives zu schreiben – aber leider muss ich jetzt eine der Miesepeter-Statistiken zitieren, die zeigt, dass über 45 Prozent aller Menschen, die sich Neujahrsvorsätze nehmen, diese nur einen Tag bis maximal einen Monat durchhalten und weitere 31 Prozent zumindest mehr als zwei Monate. Doch nur rund 23 Prozent aller Menschen mit Vorsatz schaffen es, diese Vorsätze nicht zu brechen.

Doch was sich im ersten Moment wie das statistische Ätschebätsch anhört, hat doch die Kapazität, etwas Positives zu bewirken: nämlich, uns zum Reflektieren zu bringen, wie es eigentlich um unsere „guten Vorsätze“ steht, die wir uns zu Neujahr oder jahraus jahrein an beliebigen Tagen vornehmen. Ist das eigentlich immer durchdacht, was wir uns da vornehmen? Ist das realistisch – oder besser – können wir das realisieren, was uns da vorschwebt? Weiterlesen

29. Dezember 2020/von Michael Nickel
https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2020/12/Funke-m4gtgk-q6qy-emily-morter-2000.jpg 1125 2000 Michael Nickel https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2023/05/Agni-Magazin-Logo-Schrift-017309ff.png Michael Nickel2020-12-29 21:10:402026-05-04 11:54:30Prosit Neujahr – oder vom Zauber des Anfangs und der Kraft von Sankalpa Shakti
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Aktueller Vollmondtext

  • Vollmond April/Mai 2026 – Den wahren Reichtum im Leben finden28. April 2026 - 20:32

Inhalt Edition 11

  • Zeitpunkt Edition 11:
    Meditation verändert unseren Blickwinkel und unser Handeln
    3. Mai 2023 - 19:32
  • Vier Wege, um deine Meditation zu verbessern24. April 2023 - 15:55
  • Meditation ist nicht das, was Du denkst!24. April 2023 - 15:05
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    Meditation: Die universelle Wissenschaft für innere Heilung24. April 2023 - 14:13
  • Yoga Sutra: Das zeitlose Handbuch für innere Entfaltung24. April 2023 - 13:37
  • Was ist Mauna oder die Praxis der Stille? – Hintergründe und Tipps für die Praxis24. April 2023 - 13:19
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    Was ist Sri Vidya? In welchem Verhältnis steht diese Philosophie zur Himalaya-Tradition?24. April 2023 - 12:59
  • Wie Yoga-Praxis unser Karma beeinflusst24. April 2023 - 12:25
  • Swami Rama - Meditation - Biographie - Zur elften Stunde - Agni Verlag 2021nHimalayan Institute USA/Agni Verlag
    Surya Vijnana, die solare Wissenschaft, und die transformierende Kraft des Feuers24. April 2023 - 11:22
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    Verbessere Deine Meditationshaltung! – Tipps für den Einstieg und die Optimierung21. April 2023 - 15:30
  • Gründe eine Yoga-Studiengruppe! – Gute Gründe, die dafürsprechen und wie man vorgeht21. April 2023 - 13:00
  • Wie erkennt und findet man Guru? – Die führende Kraft des Selbst im Innen und im Außen21. April 2023 - 11:42
  • So bleibst Du in der Meditation wach! Hintergründe, Vorbereitung und 7 Tipps zum Wachbleiben20. April 2023 - 20:42
  • Der Schlüssel zur Meisterschaft: Weshalb es für den Erfolg in der Praxis wichtig ist, die Anleitung zu befolgen20. April 2023 - 17:59
  • Unser Planet und wir: Die inspirierenden Lehren der tantrischen Seher für eine nachhaltige Zukunft20. April 2023 - 13:51

Gedankenfutter-Blog

  • Vollmond April/Mai 2026 – Den wahren Reichtum im Leben finden28. April 2026 - 20:32
  • Friedensgebet des Heiligen Franz von Assisi – neue Übersetzung9. Januar 2023 - 17:22
  • Weltfrieden beginnt bei uns selbst – der Schlüssel dazu ist Selbsttransformation durch Prinzipien des Yoga21. Dezember 2022 - 15:48

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    Warum wir kämpfen – Yogaweisheit zu Krieg und Frieden23. März 2022 - 18:08

    Von Pandit Rajmani Tigunait

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  • AV011/AV025 - Pandit Rajmani Tigunait - Zur elften Stunde: Swami Rama" (Biographie), Agni Verlag 2021Agni Verlag
    Zur elften Stunde: Swami Rama25. Juni 2021 - 12:39

    Von Pandit Rajmani Tigunait

    Weltbürger und Yogi aus dem Himalaya, Biographie eines spirituellen Meisters
    (limitierte bibliophile Ausgabe in Leinen)

  • Vishoka-Meditation - In innerer Freude ruhen: Effektive Yoga-Techniken für mentale Stille, Klarheit, Ausgleich, Wohlbefinden (mit Audio-Download) - AV036 - Agni Verlag 2020Agni Verlag
    Vishoka-Meditation15. Juni 2020 - 0:00

    Von Pandit Rajmani Tigunait

    In innerer Freude ruhen: Effektive Yoga-Techniken für mentale Stille, Klarheit, Ausgleich, Wohlbefinden (mit Audio-Download)

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