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Schlagwortarchiv für: Prana

Swami Rama

Raja Yoga: Achtfacher Pfad zur Heilung und nährender Stärkung (Teil 1 von 3)

Weisheit der Tradition
Stufenquelle IndienWim Arys / Unsplash CC0
Lesedauer 6 Minuten

Von Swami Rama

Die großen Meister der Vergangenheit verstanden, dass ein Mensch weder Körper allein noch Geist allein ist, sondern eine Kombination aus beidem. Sie wussten auch, dass Prana, Lebenskraft, jene Kraft ist, die den Körper und den Geist zusammenhält. Jenseits von Körper, Geist und der Lebenskraft liegt das reine Bewusstsein. Diese Meister widmeten ihr Leben dem Verständnis, welcher Teil von uns dem Tod, dem Verfall und der Zerstörung unterworfen ist, und welcher Teil von uns unsterblich ist – welcher Aspekt von uns einen Anfang und ein Ende hat, und welcher keinen Anfang und kein Ende hat. Tausende von Jahren der Erkundung und des Experimentierens führten sie zu dem Schluss, dass das Bewusstsein unsterblich ist und der ganze Rest – Körper, Atem und Geist – sterblich ist.

Um ein gesundes und glückliches Leben zu führen, müssen sowohl unser unsterblicher als auch unser sterblicher Teil vollständig vereint bleiben, und dass diese beiden Aspekte sich gegenseitig unterstützen und nähren. Wenn wir auf der Suche nach Unsterblichkeit unseren Körper, Atem und Geist ignorieren, werden wir zwangsläufig leiden. Wenn wir auf der Suche nach körperlichem Komfort und Sinnesvergnügen unsere spirituelle Seite ignorieren, werden wir zwangsläufig ebenfalls leiden.

Die Meister verkünden, dass der Körper das größte Geschenk ist, das wir haben. Ein gesunder Körper ist absolut notwendig, um einen friedlichen Geist zu kultivieren und zu bewahren, doch der Körper ist lediglich eine Hülle für den Geist. Der gesamte Körper existiert im Geist, doch nicht der gesamte Geist befindet sich im Körper. Der Körper ist ein Werkzeug, das dem Zweck des Geistes und der Seele dient. Nur ein Teil des Geistes ist für sein Glück von körperlichen Annehmlichkeiten und Vergnügungen abhängig, während unser gesamter Körper für seine Gesundheit und sein Wohlbefinden vollständig vom Geist abhängig ist. Weiterlesen

2. Juli 2021/von Swami Rama
https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2021/07/Stufenquelle-Indien-wim-arys-gDlpMyInsak-unsplash.jpg 1587 2400 Swami Rama https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2023/05/Agni-Magazin-Logo-Schrift-017309ff.png Swami Rama2021-07-02 17:54:382026-05-04 11:39:45Raja Yoga: Achtfacher Pfad zur Heilung und nährender Stärkung (Teil 1 von 3)
Michael Nickel

Samavritti Pranayama – Mit dem Atem in den inneren Schutz- und Ruheraum

Hilfreiche Übungen & Tipps, Praxistipp, Weisheit der Tradition
Atem Luft Möwe Wolken HimmelGustavo Espindola/Unsplash CC0
Lesedauer 8 Minuten

Von Michael Nickel

Yoga und die Impulse meiner Lehrer haben mir eine seltsame Gabe beschert. Egal wo ich bin, ich nehme sofort die Atemmuster meiner Mitmenschen um mich herum wahr. Das kann ein ganz amüsanter und lehrreicher Zeitvertreib sein, etwa in der Straßenbahn. Es ist bei gut gelaunten Menschen eine sehr freudvolle Beschäftigung. Doch es kann zur Herausforderung werden, wenn ich Menschen begegne, die leiden. Lasse ich mich auf deren Atemmuster ein, können sich Abgründe auftun. Es ist ein riskantes Spiel! Mit einem Schaudern stelle ich mir vor, in diese Abgründe hineingezogen zu werden. Doch glücklicherweise passiert das nicht. Was mich davor schützt? – Die „fortgeschrittenste“ Pranayama-Übung, die mir meine Lehrer geschenkt haben: Samavritti Pranayama. Sama bedeutet „gleich“ und Vritti ist „Bewegung“. Der Name ist hier Programm: gleichförmige Atembewegung. Weiterlesen

21. Dezember 2020/von Michael Nickel
https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2020/12/Atem-Luft-Moewe-Wolken-gustavo-espindola-YNDE1snEmAI-unsplash-16x9-1.jpg 1080 1920 Michael Nickel https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2023/05/Agni-Magazin-Logo-Schrift-017309ff.png Michael Nickel2020-12-21 13:50:082026-05-04 11:56:12Samavritti Pranayama – Mit dem Atem in den inneren Schutz- und Ruheraum
Pandit Rajmani Tigunait

Das Geheimnis des Pranayama – Interview mit Pandit Rajmani Tigunait (Teil 1)

Frage & Antwort
Panditji Pandit Rajmani Tigunait Himalayan Institute Autor Agni VerlagHimalayan Institute/Michael Nickel
Lesedauer 4 Minuten

Pandit Rajmani Tigunait im Interview über Pranayama in den Yoga Sutras

Einleitung und Interviewfragen von Michael Nickel

Öffnet man Yoga-Sutra-Übersetzungen und -Kommentare der letzten Jahre, erkennt man recht schnell, dass es im Wesentlichen zwei Ansätze gibt, um sich mit Patanjali auseinanderzusetzen. Der eine akademisch, analysiert sowohl die Tiefe wie auch Nuancen, doch bleibt dabei oft theoretisch und trocken, der andere eher traditionell, spricht auf den ersten Blick an, bleibt jedoch allzu oft oberflächlich. Es erscheint beinahe unmöglich, eine Brücke zwischen diesen beiden Ansätzen zu schlagen. Pandit Rajmani Tigunait, dem spirituellen Kopf des Himalayan Institutes USA, gelingt jedoch genau dies in seinen Büchern und Vorträgen. Er bringt alles Nötige dafür mit: Spross einer indischen Gelehrten-Familie, zwei Doktortitel in Sanskrit, eine formale Ausbildung als Schriftgelehrter und Priester (Pandit), das Studium bei unzähligen indischen Meistern und Praktikern von Yoga und Tantra. Heute ist er einer der wenigen authentischen Vertreter der tantrischen Sri-Vidya-Tradition im Westen. Sowohl als Praktizierender wie auch als Philosoph fühlt er sich der Vermittlung der Weisheit der Meister des Himalaya verpflichtet. Es verwundert daher nicht, dass etliche bekannte US-Yogalehrer zu seinen Schülern zählen, darunter Rod Stryker, Gary Kraftsow, Tracee Stanley und Kathryn Templeton. Wir sprachen mit Pandit Rajmani Tigunait, über Patanjalis Sicht auf Pranayama und erhielten einige unerwartete und erhellende Einsichten.

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7. Dezember 2020/von Pandit Rajmani Tigunait
https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2020/12/2019-10-04-20-56-16_EM1_PA040879_M_Nickel.jpg 1350 2400 Pandit Rajmani Tigunait https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2023/05/Agni-Magazin-Logo-Schrift-017309ff.png Pandit Rajmani Tigunait2020-12-07 18:01:192026-05-04 11:58:19Das Geheimnis des Pranayama – Interview mit Pandit Rajmani Tigunait (Teil 1)
Pandit Rajmani Tigunait

Das Geheimnis des Pranayama – Interview mit Pandit Rajmani Tigunait (Teil 2)

Frage & Antwort
Panditji Pandit Rajmani Tigunait Himalayan Institute Autor Agni VerlagHimalayan Institute/Michael Nickel
Lesedauer 5 Minuten

Fortsetzung: Pandit Rajmani Tigunait im Interview über Pranayama in den Yoga Sutras

Einleitung und Interviewfragen von Michael Nickel

Im ersten Teil des Interviews erklärt uns Panditji den unterschied zwischen den zwei prinzipiellen Zweigen des Pranayama und weshalb Patanjali den Schwerpunkt auf den zweiten, meditativen Zweig legt.

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7. Dezember 2020/von Pandit Rajmani Tigunait
https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2020/12/2019-10-04-20-56-16_EM1_PA040879_M_Nickel.jpg 1350 2400 Pandit Rajmani Tigunait https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2023/05/Agni-Magazin-Logo-Schrift-017309ff.png Pandit Rajmani Tigunait2020-12-07 18:00:192026-05-04 11:58:30Das Geheimnis des Pranayama – Interview mit Pandit Rajmani Tigunait (Teil 2)
Rolf Sovik

Sushumna: Der Pfad zur Freude

Hilfreiche Übungen & Tipps, Praxistipp, Weisheit der Tradition
Meditation am SeeSimon Migaj / Unsplash (CC0)
Lesedauer 5 Minuten

Von Rolf Sovik

Der Atem ist ein Vehikel zur Vertiefung der Konzentration und zur Entdeckung stiller Quellen der Freude. Zwei Techniken, die weitreichende Auswirkungen haben können, sind Nadi Shodhana und Sushumna-Atmung. In diesen Übungen werden die beiden großen Energieformen im Körper-Geist koordiniert und die Aufmerksamkeit wird auf den zentralen Strom des Atems gelenkt. Durch die Aufrechterhaltung des Bewusstseins auf diesem zentralen Strom beginnt ein Prozess der Transformation, der zu einem beständigen und ruhigen Geist führt. In diesem Beitrag werden wir uns auf die Sushumna-Atmung konzentrieren. Weiterlesen

16. März 2020/von Rolf Sovik
https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2018/06/Yoga-simon-migaj-421505-unsplash-2000.jpg 1125 2000 Rolf Sovik https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2023/05/Agni-Magazin-Logo-Schrift-017309ff.png Rolf Sovik2020-03-16 23:43:152026-05-04 12:02:53Sushumna: Der Pfad zur Freude
Pandit Rajmani Tigunait

Warum Mantra?

2022 Sommer, Frage & Antwort
MeditationChris Ensey / Unsplash (CC0)
Lesedauer 6 Minuten

Antworten von Pandit Rajmani Tigunait

Frage: Wenn Meditation erfordert, dass wir nichts denken, warum müssen wir uns dann an unser Mantra erinnern?

Pandit Rajmani Tigunait : Es gibt einen Grund, warum man sich an sein Mantra erinnern muss. Wir benutzen Mantra als Vehikel, um diesen Zustand des Nicht-Denkens in der Meditation zu erreichen. Solange man einen Verstand hat, muss man nachdenken. Das ist eine grundlegende, fundamentale Eigenschaft von Geist – tatsächlich ist die Natur des Geistes Spanda (Pulsieren), mit vollem Bewusstsein, dass er sich bewegt. Wenn es eine energetische Bewegung ist, dann in Form von Prana. Wenn es Bewegung im Sinne von Gedanken ist, dann wird es Geist genannt. Prana als Vehikel zum Verständnis der Bewegung von Gedanken wird „Geist“ genannt, und das Vehikel zur Wahrnehmung von Bewegung in Form seiner energetischen Dimension wird ebenfalls „Geist“ genannt. Geist ist Prana, und Prana ist Geist – beide sind genau dasselbe. Wenn der Geist aktiv ist, dann ist auch Prana aktiv. Wenn der eine gestört ist, ist auch er andere Teil gestört. Wenn der eine ruhig und gelassen ist, ist der andere Teil ruhig und gelassen. Dies ist ein unvermeidliches Naturgesetz. Weiterlesen

26. Juni 2018/von Pandit Rajmani Tigunait
https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2018/06/meditate_chris-ensey-87456_2000.jpg 1200 2000 Pandit Rajmani Tigunait https://agni-magazin.de/wp-content/uploads/sites/4/2023/05/Agni-Magazin-Logo-Schrift-017309ff.png Pandit Rajmani Tigunait2018-06-26 23:14:452026-05-04 12:07:43Warum Mantra?
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    Von Pandit Rajmani Tigunait

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    Von Pandit Rajmani Tigunait

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    Von Pandit Rajmani Tigunait

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