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Kurzinterview mit Narada Marcel Turnau

Los geht’s lieber Narada, lass uns über Lebensfreude reden.

Worüber hast Du Dich heute schon gefreut?

Ich habe überraschenderweise ein Paket mit Weihnachtskeksen von einem Freund bekommen. Damit hatte ich nicht gerechnet, und es hat mich sehr gefreut!


Was bedeutet »Lebensfreude« für Dich?

Durch ein Ereignis mit dem man positiv in Resonanz geht ganz in den Moment gerissen zu werden. Wobei andererseits die Yoga-Philosophie lehrt, dass unser natürlicher Zustand von bedingungsloser Freude geprägt ist. Wenn wir uns selbst erkannt haben, braucht es keine äußeren Ereignisse mehr um Lebensfreude in sich zu erfahren.

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Kurzinterview mit Katherina Bock

Los geht’s liebe Kathi, lass uns über Lebensfreude reden. Doch bevor wir loslegen, noch der Hinweis für unsere Leser*innen: Kathi befand sich während unseres Interviews gerade mitten in einer ayurvedischen Panchakarma-Kur…

Worüber hast Du Dich heute schon gefreut?

Das war heute schon einiges. Wenn ich morgens im warmen Bett aufwache, freue ich mich immer, wenn ich nicht gleich raus muss und wenn ich gut geschlafen habe. Ansonsten freue ich mich auf meinen Kaffee morgens.

Ich hatte heute eine Anwendung, die sehr schön war, und überall Leute, die ich treffe, die bewusst unterwegs sind. Der Kontakt tut mir immer gut.

Normalerweise freue ich mich darauf, ins Studio zu gehen und die Leute zu unterrichten. Und auf den Abend, das ist für mich eine ganz besondere Zeit. Deshalb versuche ich da immer etwas ganz Besonderes für mich zu machen.


Was bedeutet »Lebensfreude« für Dich?

Glücklich zu sein.

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Kurzinterview mit Jürgen Laske

Los geht’s lieber Jürgen, lass uns über Lebensfreude reden:

Worüber hast Du Dich heute schon gefreut?

Gerade eben über ein unerwartetes kleines Stück Lebkuchen aus einer örtlichen Bäckerei, welche eine Kundin als Dankeschön für die Beratung in unserem Fabrikverkauf gespendet hatte. Unverhofft und sehr lecker!


Was bedeutet »Lebensfreude« für Dich?

Freude am Leben – ganz im wörtlichen Sinne. Und ich freue mich an meinem Leben, an meinem körperlichen Wohlbefinden, meinem Umfeld, meiner Ehe mit meiner Frau, meinem Zuhause, meiner Arbeit, meinen Interessen, an den Menschen in meinem Umfeld. Dafür stehe ich jeden Tag auf. Weiterlesen

Kurzinterview mit Michael Nickel

Los geht’s lieber Michael, lass uns über Lebensfreude reden:

Worüber hast Du Dich heute schon gefreut?

Über das Rotkehlchen das bei uns im Garten wohnt und das dort mit seinem schönen roten Bauch mit den Christrosen-Blüten im winterlichen Garten um die Wette strahlt – ganz besonders, wenn die Sonne so wie vorher kurz heraus kommt. Einfach herrlich!


Was bedeutet »Lebensfreude« für Dich?

Meine persönliche Lebensfreude ist meine eigene Schöpfung! Ganz im Sinne des fast gleichlautenden Zitates von Swami Rama. Früher dachte ich, meine Lebensfreude sei von allen möglichen Dingen und Menschen in der Welt abhängig. Aber das ist sie nicht. “Die Freude am Leben zu sein” ist tief in uns verankert. Seit ich dies als persönliche Erfahrung gemacht habe, sind von außen stimulierte Freuden, wie das Rotkelchen oder Blumen im Garten, einfach ein i-Tüpfelchen obendrauf, oder die Sahnehaube, die das “leckere” Am-Leben-Sein, noch schmackhafter machen. Weiterlesen

Von Michael Nickel

Die Yoga-Philosophie bringt immer und immer wieder zum Ausdruck, dass wir – so schwierig uns das manchmal auch scheinen mag – die Meister unseres Geistes und damit unseres direkten “Schicksals” sind. Es ist also nicht anders herum, auch wenn wir im Leben oft handeln, als sei der Geist unser Meister und das “Schicksal” vollkommen von außen bestimmt. Wir brauchen wieder und wieder die Erinnerung, dass wir die Wahl haben, was wir von außen annehmen – ja sogar die Wahl, was wir von dem Annehmen, was unser Geist täglich “ersinnt und erspinnt”. Swami Rama gießt dies in eines meiner liebsten Bilder, das zutiefst bedeutungsvolle vedische Symbol des Schwans:

Dem Schwan wird die Fähigkeit zugeschrieben, aus einer Mischung von Milch und Wasser nur die Milch herauszutrennen und nur diese zu trinken. In ähnlicher Weise ist diese Welt eine Mischung aus zwei Dingen: dem Positiven und dem Negativen. Der weise Mensch wählt und nimmt das Positive und lässt das Negative zurück.

Swami Rama
(aus Mein Leben mit den Meistern des Himalayas)

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Von Aradhana Petryszak

Wenn wir uns auf unbekanntes Terrain begeben, ist es beruhigend, einen Führer zu haben. Das ist es, was uns eine spirituelle Tradition bietet. Wenn Fragen auftauchen und wir auf Hindernisse stoßen, können wir uns an diejenigen wenden, die vor uns gegangen sind, um Inspiration und Anleitung zu erhalten. Die großen Weisen des Himalaya, angefangen bei den vedischen Sehern bis hin zur Neuzeit, hatten mit den gleichen Problemen zu kämpfen, mit denen wir alle zu kämpfen haben. Und als sie die Hindernisse überwunden hatten, die zwischen ihnen und der Selbstverwirklichung standen, gestalteten sie den Weg für diejenigen, die ihnen nachfolgten. Indem sie die Lehren von Generation zu Generation überlieferten, helfen diese Weisen, die Suchenden zur höchsten Wirklichkeit zu führen. Weiterlesen

Von Michael Nickel

Versteh mich bitte nicht falsch! Ich weiß, dass die Zeiten herausfordernd sind. Ich weiß, wie herausfordernd es ist, nicht darüber nachzudenken, wie sich die Welt um uns herum entwickelt! Tatsache ist: wir möchten glücklich sein, aber die meisten von uns sind es nicht! – Warum? Wegen all der äußeren Umstände! Weiterlesen